Wolkenloser Himmel. 20 Grad. Ideales Wetter für kleine Ausflüge und Biergartenbesuche. Aber was ist: nichts. Schondorf liegt im Dornröschenschlaf. Nur hin und wieder sieht man einen Menschen. Auch die Seepromenade ist wie leergefegt. Im wohl am schönsten gelegenen Lokal am Ammersee, der Seepost, bleiben die Stühle leer und die Küche kalt. Die Minigolfanlage abgeschlossen.

Zu dieser gespenstischen Situation passt mein Lieblingswort:
Meistens sind die schlimmen und dummen Perioden mir nachher
besser bekommen als die vernünftigen und scheinbar gedeihlichen.
Ich muss Geduld haben, nicht Vernunft.
Ich muss die Wurzeln tiefer treiben,
nicht an den Ästen rütteln.

Hermann Hesse

Schondorf im Dornröschenschlaf

2 Kommentare zu „Schondorf im Dornröschenschlaf

  • 8. April 2020 um 14:52
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    Das hat Hermann Hesse sehr schön gesagt. Vielleicht mag es bei manchen auf die persönliche Entwicklung zutreffen. Ich fürchte aber, vielen Geschäftsleuten wird diese schlimme und dumme Periode nicht gut bekommen.

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    • 8. April 2020 um 15:14
      Permalink

      Das befürchte ich auch, aber ich hoffe auch, dass sich durch diese Situation neue Chancen ergeben. In vielerlei Hinsicht. Ich bin momentan noch so verwirrt über all das, was gerade passiert, dass ich meine Gedanken sammeln muss. Das wird noch eine zeitlang dauern. In Verbindung mit der weiteren Entwicklung.

      Antworten

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