Ein sehr bewegender Bericht über eine alte Dame, die in einem Altenheim in “Einzelhaft” sitzt. Wie ihr geht es vermutlich Millionen anderer alter Menschen. Darüber sollten die Politiker und deren medizinische Berater mal nachdenken.

 

 

“Ich möchte nicht geschützt werden”

2 Kommentare zu „“Ich möchte nicht geschützt werden”

  • 30. April 2020 um 09:33
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    Geht meiner Mutti, 75, nach Schlaganfall (mit halbseitiger Lähmung und Aphasie) genauso. Sie kann auch nicht mit jemandem telefonieren. Selbst Post muss ihr vorgelesen werden.
    Als sie in der Reha war (vom unfreundlichen Pflegepersonal und wirkungsloser Therapie schweige ich mal, das senkt nämlich noch mehr die Abwehrkräfte) kursierte dort der Norovirus. Wie kommt der auf Station? Wie kann der sich verbreiten, wenn die Pflegekräfte angeblich immer die Hygieneregeln einhalten?
    PS: Ich selbst hatte in 57 Jahren noch NIE eine Grippe oder ähnliches. Warum wohl?

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    • 30. April 2020 um 09:54
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      Liebe Sabine, ich hatte eine Grippe, ist viele Jahre her. Ich war damals 20 und wurde liebevoll von meiner Mama gepflegt. Insofern war das ein sehr schönes Erlebnis. Alle paar Stunden streckte sie den Kopf in mein Zimmer (eigentlich ihr Zimmer, das sie für mich geräumt hatte) und fragte, ob sie etwas für mich tun konnte. Sie kochte meine Lieblingsspeisen (für die ich keinen Appetit aufbringen konnte), maß Fieber und streichelte meine Wange. Seitdem hatte ich keine Grippe mehr!
      Und seit ich jogge, habe ich auch keine Erkältung mehr gehabt. Mein Arzt sieht einen deutlichen Zusammenhang – weil ich wirklich bei jedem Wetter jogge. Ich bin also “abgehärtet. Allerdings muss ich einräumen, dass ich Menschenmassen grundsätzlich vermeide … schon seit Jahren.

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