Kaum ist der Schnee geschmolzen, sprießen die Wildkräuter und damit schieben sich auch die ersten Bärlauchblättchen (Allium ursinum) aus der Erde. Aber das stark nach Knoblauch riechende Wildkraut ist nicht allein im Garten. In unmittelbarer Nähe drängt noch ein grüner Geselle aus dem Boden – der Aronstab (Arum maculatum). Und gerade in diesem frühen Stadium droht Verwechslungsgefahr, zumal der (giftige!) Aronstab in der Nähe des Bärlauch wächst und die beiden Pflanzen sich jetzt ähnlich sehen (im späteren Stadium dann nicht mehr).

Aronstab
aronstab

Bärlauch
baerlauch

Man muss schon genau hinschauen, welche Blättchen der Aronstab und welche der Bärlauch sind.

aronstab+baerlauch

Die jeweiligen Merkmale:

Der Bärlauch schiebt seine Blätter eingerollt von beiden Seiten einzeln aus dem Boden. Die Blätter, vorn glänzend, hinten matt, entfalten sich sofort danach und tragen auf der Rückseite eine markante Mittelrippe.

baerlauch

Der Aronstab treibt seine Blätter ähnlich dem Bärlauch wie Speere aus der Erde. Sie sind jedoch wie eine Schnecke aufgerollt und oft auch dicker, grasgrün, hin und wieder dunkel gefleckt und netzartig geadert.
aronstab

Hier gibt es ein Foto im späteren Stadium. Wie man sehen kann, lieben die Pflanzen die gegenseitige Nähe …

Der Bärlauch sprießt

Ein Gedanke zu „Der Bärlauch sprießt

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