Marienkäfer-Larve verputzt eine Blattlaus

In den vergangenen Tagen logierte wieder eine Marienkäferlarve auf meiner Terrasse. Ich hatte sie samt Zweig vom Fenchelstrauch meines Nachbarn mitgebracht und beobachtet. Die meiste Zeit schlief sie.

marienkaefer-larve

Zwischendurch aber rannte sie wie ein Wiesel den Fenchelzweig runter …

marienkaeferlarve

… und wieder rauf.

Während ich sie fotografierte, bemerkte ich plötzlich, dass sie eine Blattlaus erbeutet hatte.

Ich hatte mich schon die ganze Zeit gefragt, wovon sich so eine Larve ernährt, denn von Tag zu Tag wuchs sie ein bisschen.Jetzt weiß ich es: von Blattläusen. Diese kleinen Viecher lieben offensichtlich Fenchel, denn der Strauch im Garten ist übersät mit ihnen. Demzufolge haben sich dort auch Marienkäfer einquartiert (Marienkäfer sind ganz verrückt nach Blattläusen!) und vermehren sich dort. Indem sie Eier legen, aus denen dann die Larven schlüpfen.

In Nullkommanichts hat die kleine Marienkäfer-Larve die Blattlaus verzehrt. Keine 10 Sekunden hat es gedauert.

Eine Blattlaus weniger. Kein Verlust!

Metamorphose zum Marienkäfer

Vor einigen Wochen habe ich in einem Strauch auf meiner Terrasse kleine Tierchen entdeckt. Wie ich herausgefunden habe, handelt sich um die Larven des Marienkäfers, die entweder fressen, schlafen oder wie ein Wiesel durch die Gegend rennen.

Vor ein paar Tagen ist es mir gelungen, die Verwandlung zum Käfer fotografisch festzuhalten.

Ein frisch geschlüpfter Marienkäfer hat erst keine Punkte – die entwickeln sich aber innerhalb von wenigen Stunden.

Mehr zu dem Tierchen, das erfreulicherweise Blattläuse (die fallen jedes Frühjahr auf meiner Terrasse ein und lieben Birkenblättchen und Geißblattknospen) als Nahrung schätzt, gibt es u. a. auf Wikipedia.

Brandneu: das Kochlustblog

Auf diesem Blog hier veröffentliche ich ja schon seit einiger Zeit und in unregelmäßigen Abständen Rezepte.

Das werde ich in Zukunft nicht mehr machen. Grund: Es gibt jetzt das Kochlust-Blog, das ich gemeinsam mit Karin Greiner führe.

Karins Rezepte werden immer mit Wildkräutern zu tun haben, meine oft.

Also, lesen wir uns rezeptemäßig zukünftig andernorts?

Ich würde mich sehr freuen. Die Rezepte auf alle Fälle sind wirklich lecker – und ungewöhnlich. So zum Beispiel das geniale Kohlrabischnitzel mit einer Panade aus Breitwegerich-Samen. Das muss man probiert haben! Es schmeckt so genial – dafür lasse ich jedes Schweineschnitzel stehen …