Spinne gerettet

Wo Spinnen sich aufhalten, herrscht ein angenehmes Raumklima – so heißt es zumindest.

Demzufolge habe ich in meiner Wohnung ein angenehmes Raumklima. Das kann ich bestätigen, denn ich halte mich sehr gern in meinen Räumen auf. Egal, wo. Ich mag alle Räume. Spinnen allerdings auch!

Nun könnte ich sie ja mit dem Staubsauger entfernen. Das mache ich aber nicht. Im Gegenteil – ich lasse sie (meist) da, wo sie sind, und wenn sie in Gefahr geraten, rette ich sie.

So hat sich gestern eine Spinne in ein Wasserglas in meiner Küche verirrt. Sie schwamm verzweifelt darin herum und wollte nach oben klettern. Das gelang ihr aber nicht.

Ich habe sie auf meiner Terrasse samt Wasser behutsam in eine meiner Blumen gegossen. Dort saß sie eine Weile und krabbelte dann von dannen …

Täglich eine gute Tat ist gut fürs Gemüt!

Bienenweide

Im vergangenen Jahr habe ich schon darüber geschrieben … und auch zwei Jahre davor … über die wunderbare Bienenweide im Norden von Schondorf.

Gestern bin ich beim Joggen wieder daran vorbei gelaufen und habe mich über den Anblick gefreut: Die Wiese ist zur Zeit übersät mit Witwenblumen. Und die Blumen haben viel Besuch von Bienen, Hummeln und Käfern. Leider auch von Blattläusen, die in Hundertschaften an den Stängeln hängen. Nun ja, da freuen sich die Ameisen und Marienkäfer …

Ich kenne solche Wiesen aus meiner Kindheit und habe damals oft bunte Sträuße gepflückt – für meine Mama und meine Lehrerin.

Blumenwiesen sind heute kaum noch irgendwo zu sehen, weil die Bauern alle Blumen ausrotten. Und ich frage mich: Wo sollen Bienen ihren Nektar finden? Ohne Bienen gibt es keine Bestäubung, ohne Bestäubung gibt es keine und so rotten sich die Menschen mit der Zeit selbst aus. Warum Bauern so dämlich sind und ihre eigene Lebensgrundlage zerstören, ist mir ein Rätsel.

Auf alle Fälle gibt es ganz in meiner Nähe eine Wiese, auf der es nur so wimmelt von Bienen und Insekten. Und das ist gut so!

Zauberkuchen mit Rhabarber

Vor einigen Monaten bin ich im Internet über den Begriff “Zauberkuchen” gestoßen. Neugierig wie ich bin, wollte ich natürlich wissen, was dahinter steckt.

Die Auflösung lautet: Zauberkuchen ist ein leckerer, saftig-cremiger Rührkuchen, der aufgrund seiner Zutaten-Kombination fast wie ein Puddingkuchen schmeckt.

Ich habe ihn bereits mit Blaubeeren und mit Himbeeren gebacken. Gestern kam ich auf die Idee, ihn mit Rhabarber und Gundermann zu probieren. Das Ergebnis kann sich sehen, besser gesagt sollte man sich schmecken lassen. Denn der säuerliche Rhabarber und der minzige Gundermann machen den Kuchen zu einem Geschmackserlebnis der besonderen Art. Speziell für meinen Gaumen, da ich sehr süße Kuchen nicht mag, und beim Backen von Kuchen und Plätzchen immer deutlich weniger Zucker nehme, als im Rezept angegeben ist.

Und hier geht es zum zauberhaften Zauberkuchen.