Auch der Journalist und Autor Ernst Wolff hat sich in seinem Video kritisch Bill Gates gegenüber geäußert. Er ist nicht der einzige, der Gates nicht den Menschenfreund abnimmt, sondern knallharte wirtschaftliche Interessen hinter seinem Einsatz für einen Impfstoff gegen Covid 19 vermutet.

Nun warnt der Biologe Clemens Arvay in einem Video dringend vor dem zu schnellen Einsatz eines Impfstoffes gegen Covid 19.

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PS: Ich frage, mich warum reiche Menschen unbedingt noch reicher werden wollen. Eine Vermutung habe ich auch: Macht und/oder Einflussnahme Und wenn man genügend Yachten, Villen und sonstige Dinge sein eigen nennt, braucht man eben andere Sachen, um sich wichtig zu fühlen …

Bill Gates – ein Menschenfreund?

5 Kommentare zu „Bill Gates – ein Menschenfreund?

  • 27. April 2020 um 21:15
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    Ich mag viele der Denkansätze von Clemens Arvay (z. B. über die heilende Kraft des Waldes) und ich mag die ruhige Art, wie er seine Bedenken in diesem Video präsentiert. Trotzdem bleibe ich zwiegespalten. Wie Arvay an einer Stelle ganz richtig sagt, können wir nicht wissen, was Gates’ Motivation ist. Ja, es gibt unter erfolgreichen Geschäftsleuten gnadenlose Egoisten, die für den eigenen Reichtum buchstäblich über Leichen gehen. Martin Shkreli fällt mir da als abschreckendes Beispiel ein.
    Es gibt aber, gerade in den USA, auch eine lange Tradition von erfolgreichen Geschäftsmännern, die sich als philanthropische Mäzene engagiert haben. Leute, denen es auf ein paar Millionen mehr oder weniger nicht mehr ankam und die ihr Geld dann lieber in eine Carnegie Hall, ein Johns-Hopkins Krankenhaus oder eine Stanford Universität steckten. Ich will nicht ausschließen, dass sich Bill Gates in dieser Tradition sieht. Jedenfalls finde ich seinen Ansatz genauso nachvollziehbar, wie die Kritik von Arvay. Ja, eine verkürzte Zulassungsprozedur für einen Corona-Impfstoff birgt das Risiko, dass mögliche Nebenwirkungen eventuell nicht erkannt werden. Andererseits ist auch klar, dass sich ohne Impfstoff das Virus weiter ausbreiten wird. Vielleicht nicht in Europa, wo wir über eine gute medizinische Infrastruktur verfügen, ziemlich sicher aber in den Ländern der Dritten Welt.
    Es ist eine schwierige, komplexe Abwägung, die sich ganz sicher nicht auf eine einfache Gleichung von guten Impfgegnern gegen böse Kapitalisten reduzieren lässt.

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    • 27. April 2020 um 23:13
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      Die gesamte Corona-Situation und alles, was damit zusammenhängt, ist nicht einfach/gar nicht einzuschätzen. Wenn Frau Merkel z. B. die Maßnahmen beibehalten will, bis ein Impfstoff entwickelt wurde … wie soll die Wirtschaft das aushalten.
      Also: Wie sollen wir alle das aushalten?
      Die Schäden, die die Maßnahmen mit sich bringen, sind unvorstellbar. Nicht nur die materiellen/finanziellen.

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      • 29. April 2020 um 06:50
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        Das ist auch eine Frage des Vertrauens. Ich vertraue Bill Gates und seiner Frau und glaube nicht, dass es ihm dabei um noch mehr Profit geht.

        Was die Vorsichtsmaßnahmen in Deutschland angeht, werden wir das alle aushalten müssen, denn Katastrophen haben nun mal solche Auswirkungen wir sie gerade erleben. Die Menschen von Tschernobyl hatten auch keine Wahl.

        Pleite zu gehen ist furchtbar und kein Geld mehr zu haben fühlt sich bedrohlich an. Nur, man stirbt davon nicht. Eine Insolvenz zu überstehen ist möglich bei unserem Insolvenzrecht in Deutschland.

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        • 29. April 2020 um 22:27
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          Liebe Paula, du scheinst finanziell gut versorgt zu sein. Schön für dich!

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  • Pingback:Noch eine "alternative" Meinung - Renate Blaes

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