Es ist ein spezielles Gefühl, einen Ort aufzusuchen, wo man seine Kindheit verbracht hat.

Erinnerungen werden wach, und ich sitze plötzlich wieder in meinem alten Schulhaus.

Schule und Kirche

Ich bin gern zur Schule gegangen. Lernen fiel mir leicht, meine Lehrerin (Fräulein Dorner) mochte mich – eigentlich mochte sie alle Schüler. Sie war eine relativ strenge, aber gerechte und faire Lehrerin. Unterrichten machte ihr Spaß – das merkte man.

Sie gestaltete den Unterricht anschaulich und lebendig, zog nie stur einen Stundenplan durch, sondern machte in einer Geschichtsstunde zum Beispiel auch gedankliche Ausflüge in Geografie oder sonst ein Fach, das zum Thema passte.

Naturkundeunterricht fand oft dort statt, wo er am besten hin passt: in der Natur. Eine Landschullehrerin hat es diesbezüglich sehr bequem; schließlich liegt die Natur direkt vor der Haustüre.

Besonders gern machte sie Ausflüge auf den nahegelegenen Schönberg, und wir Schüler fanden das prima. Durch den Wald zu streifen, an den Mauern der Schneeburg-Ruine Verstecken zu spielen …


Ruine der Schneeburg – erbaut im 13. Jahrhundert

all das waren Vergnügen, die Stadtkinder wohl selten erleben. Und wenn, dann nur in den Ferien. Für uns gehörten solche Erlebnisse zum Schulalltag. Das, und nicht nur das, war wohl mit ein Grund, warum ich sehr gern zur Schule gegangen bin.

Es hat sich viel verändert, in dem ehemals kleinen Dorf. Vor allem sind viele Häuser hinzugekommen – erbaut von Städtern, die das Landleben dem in der Großstadt vorziehen.

Mein Kindheitsdorf heute

Erinnerungen … schöne Erinnerungen! An meine Kindheit.

Besuch in der alten Heimat

Ein Gedanke zu „Besuch in der alten Heimat

  • 9. Januar 2019 um 09:54
    Permalink

    Ich bin zwar auch nicht ungern in die Schule gegangen (jedenfalls bis zu einem bestimmten Alter), aber als lebendig habe ich den Unterricht nicht in Erinnerung. Da wurde schon recht stur in jedem Fach der Lehrplan durchgezogen. Naturkundeunterricht in der Natur gab es bei uns überhaupt nicht. Ich bin in der Stadt aufgewachsen, da haben wir das Schulgebäude nur zweimal im Jahr zum Wandertag verlassen.

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