Jetzt trudeln die Weihnachtsgrüße wieder ein. Oft handelt es sich dabei um Doppelkarten, deren Rückseite nicht beschriftet ist, und die man prima wieder verwenden kann. Dazu braucht man lediglich ein paar Utensilien aus dem Bastelladen.

Man nehme:
– 1 Weihnachtskarte vom vorigen Jahr
– 1 farblich passenden Bastelkarton
– 1 Ösenstanzer
– 1 Zieröse

weihnachtskarte selbstgebastelt

Von der Karte schneidet man die Rückseite ab und schneidet aus dem Bastelkarton eine neue Rückseite.

weihnachtskarte selbstgebastelt

In die stanzt man passende Motive rein. (Ich hatte passenderweise einen Tannenbaum-Motivstanzer). Man kann sie natürlich nach persönlichem Geschmack verzieren/dekorieren/bemalen.

weihnachtskarte selbstgebastelt

Die beiden Karten legt man aufeinander und stanzt mit der einen Seite des Ösenstanzers ein Loch hinein.

weihnachtskarte selbstgebastelt

In dieses Loch steckt man die Zieröse und klopft sie mit der anderen Seite des Ösenstanzers platt.

weihnachtskarte selbstgebastelt

Fertig ist die neue Weihnachtskarte!

PS: Mit Grußkarten zu anderen Anlässen mache ich das genauso. Schöne Karten werden von mir grundsätzlich wiederverwertet. Zumindest Teile davon …

Weihnachtskarten-Recycling

4 Gedanken zu „Weihnachtskarten-Recycling

  • 14. Dezember 2017 um 12:40
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    Du bist ein Sparfuchs! Aber da wir Ossis ja auch nichts hatten… Karten wurden, wenn man schon mal schreibt, oft beidseitig mit Neuigkeiten für die Verwandten und Bekannten versehen.
    Aber Geschenkpapier und Schleifenband wurden gebügelt und wiederverwendet. Geschenkanhänger zurück gegeben. zur Wiederverwendung durch den Absender, zumindest innerhalb der Familie.
    Und es wurde viel gebastelt. Aus Margarinebechern, Senfbechern etc. wurden Körbchen, Minileuchten…

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    • 14. Dezember 2017 um 12:43
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      Ich habe immer schon gern gebastelt. Außerdem habe ich das praktische Talent meiner Mutter geerbt, die aus der Not geboren sehr viel selbst gemacht hat. Nicht um zu basteln, sondern um lebensnotwendige Dinge zu produzieren. Regale aus alten Betten zum Beispiel.
      Ich erinnere mich noch an ein Kommödchen … das sie aus einem alten Nachtschränkchen produziert hat. Dazu hat sie das Schränkchen um 90 Grad gekippt, und vier Beine dran geschraubt.

      Antworten
  • 14. Dezember 2017 um 12:49
    Permalink

    PS: Bei den Karten geht es mir weniger darum, Geld zu sparen, sondern Dinge nicht einfach wegzuschmeißen, wenn man noch was mit ihnen anfangen kann. Außerdem finde ich selbst gebastelte Karten schöner/individueller als die Massenware, auf die man einfach nur noch seinen Servus schreibt …
    Grußkarten jeglicher Art mache ich seit über 30 Jahren selber. Ist vermutlich auch berufsbedingt. Meine Regale sind voll mit Papier und Kartons.

    Noch ein PS: Ich habe auch noch eine sehr schöne Weihnachtskarte von dir vom letzten Jahr – mit gestanzten Tannenbäumen. Die wird auch wiederverwendet bzw. Teile daraus.

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