Als ich vor vielen Jahren mein Elternhaus auf dem Land verlassen und ein Apartment in der Stadt bezogen habe, konnte ich nicht kochen. Musste es aber notgedrungen lernen. Also kaufte ich mir ein Kochbuch (von Dr.Oetker, das ich immer noch benutze – mittlerweile fast nur noch zum Backen). Und das erste, was ich lernte, waren Nudeln mit Tomatensoße. Da gibt es viele Varianten, und neulich habe ich mal wieder eine neue kreiert.

1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
3 El Olivenöl
1 Handvoll Speckwürfel (mager)
1 paar schwarze Oliven
1 kleine Zucchini
1 Dose gehackte Tomaten
1 El Kapern
Salz/Pfeffer
Basilikum
Parmesanspäne

Und: Spaghetti natürlich

Knoblauch klein schneiden und zusammen mit den Speckwürfeln und der geschnittenen Zwiebel im Olivenöl anbraten. Die in Scheibchen geschnittenen Oliven, gestiftelten Zucchini, Tomaten und Kapern dazugeben. Mit klein geschnittenem Basilikum, Salz und Pfeffer würzen. Parmesan darüber hobeln.

PS:Ich habe mein selbst gemachtes Olivensalz verwendet.

Spaghetti mit Tomatensoße

5 Gedanken zu „Spaghetti mit Tomatensoße

  • 8. September 2017 um 13:47
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    ein Dr. Oetker-Schulkochbuch habe ich noch von meiner Mutti, das ist mittlerweile fast 8o Jahre alt. Kochen habe ich schon mit 11 oder 12 Jahren bei meiner Mutti gelernt, ich durfte immer helfen und dann auch selbstständig kochen. In der Schule als wir dann in der 9. u. 10. Klasse Hauswirtschaft hatten, war ich immer neben der Lehrerin gefragte Ansprechpartnerin meiner Klassenkameradinnen. Ich koche auch heute immer noch sehr gerne und freue mich auch über alle möglichen neuen Gerichte, welche ich teilweise auch ausprobiere. Nudeln mit Tomatensoße fallen deshalb auch jedes Mal anders aus, je nachdem was so gerade im Haushalt da ist und Günter isst alles mit Genuß und Lob auf, er selbst kocht nicht gerne, aber beim Essen ist er mal ein Gourmet, aber auch ab und an ein Gourmand ;-))

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    • 8. September 2017 um 13:51
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      Ich habe auch noch das Dr.Oetker-Kochbuch meiner Mutter. Es völlig zerfleddert, mit Klebestreifen repariert und voller kleiner Zettel. Es dürfte wohl ähnlich alt sein wie deines.

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      • 8. September 2017 um 22:08
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        und dann habe ich noch eines, das ist handgeschrieben von ihr. Das hat sie 1936 in der Frauenfachschule angefangen und dort stehen auch noch sehr viele Rezepte aus dieser Zeit drin. Das ist auch sehr zerlesen und mit Eselsohren und auch Fettspritzern etc. – Das hüte ich sehr.

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        • 8. September 2017 um 23:46
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          Wir haben anscheinend das gleiche Buch … wie schön!

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  • 11. September 2017 um 16:26
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    Hmmm, schaut sehr gut aus. Tja, hätte ich mal ans Salzmachen gedacht, als es so heiß war. ;-) Ein Kochbuch von Doc Ö. habe ich nicht, aber ein Backbuch. Das habe ich als Kind/Jugendliche von meiner Lieblingstante geschenkt bekommen und würde es nie wegwerfen. Draus backen tue ich zwar nur noch selten, aber Teige nachschauen und solche Dinge tue ich schon immer wieder mal. Kochen konnte ich auch schon ganz gut, als ich ausgezogen bin. Meine Mutter hat mich immer machen lassen und es war auch ganz normal, dass ich mithelfen musste beim Kochen, z. B. am Sonntag nach der Kirche, damit es schneller ging.

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