Public Relations – gut gemacht

Vor kurzem schrieb ich zum Thema “Werbung für lau”. Dass es auch ganz anders geht, beschreibt diese Situation: Ich bekam eine Email, in dem Bezug genommen wurde auf ein Lammrezept, das ich in diesem Blog veröffentlicht habe. In diesem Zusammenhang wurde ich gefragt, ob man mir eine Portion neuseeländisches Lammkarree schenken dürfe. Ich solle es nach meinem Gusto zubereiten, und natürlich würde sich der Absender sehr freuen, wenn ich das Rezept hier veröffentlichte. Ich war mit diesem Vorschlag einverstanden.

Nach wenigen Tagen überreichte mir ein Kurierfahrer einen Styropor-Karton, und drinnen befand sich – gut gekühlt – die Portion Lammkarree. Es war nicht nur eine Portion, sondern eigentlich vier. Denn mein Gast und ich haben zwar mächtig zugeschlagen, aber es nicht geschafft, alles zu verputzen – obwohl das Essen sehr gut geschmeckt hat. Das Lammkarree war ausgesprochen zart war und das selbst ausgedachte Rezept sehr lecker.

Und so habe ich es gemacht. Fleisch gewaschen und gut abgetrocknet. Mit mittelscharfem Senf eingerieben und gesalzen und gepfeffert. Dann eine Mischung aus zerriebenen Sonnenblumen-, Kürbis- und Pinienkernen und frischen Gewürzen (Liebstöckel, Thymian, Rosmarin, Oregano, Salbei, Basilikum, Estragon) darüber gestreut, festgedrückt und mit nativem Olivenöl beträufelt. Das Ganze wurde im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ungefähr eine dreiviertel Stunde gebraten. Ganz zum Schluss noch kurz der Grill eingeschaltet und die Kruste leicht gebräunt.

Dazu gab es in Butter gebratene Pellkartoffel-Stücke und gemischten Salat.

Mehr Informationen zu Lammfleisch aus Neuseeland gibt es bei www.neuseelandlamm.de

Nachsatz: so macht man gute PR! Preisgünstig ist sie für den Kunden auch noch. Und vor allem effizient und glaubwürdig. Und das ist das Wichtigste bei Public Relations.

2 Antworten auf Public Relations – gut gemacht

  • Andrea sagt:

    Von dem Neuseeland-Lamm habe ich schon in mehreren Blogs gelesen.
    Ich muss wohl auch mal ein paar Lamm-Rezepte bei mir veröffentlichen. Ich MAG Lamm! ;)

    Die Variante mit den Kernen ist mir aber auch neu; ich nehme meistens ganz klassisch Kräuter wie Rosmarin, Thymian… Und natürlich Knoblauch.

  • Renate sagt:

    Hallo Andrea,
    gut dass du die Gewürze erwähnst … die habe ich ganz vergessen zu erwähnen. Sie stehen jetzt oben bei der Rezeptbeschreibung.

    Hab deine Adresse weitergegeben – mit dem Hinweis, dass du auch gern ein Rezept veröffentlichen würdest.

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