Christoph Schlingensief ist tot. Und er hat uns viele Vermächtnisse hinterlassen. Unter anderen auch ein Video über die Verwesung eines Hasen.

Ich finde es wichtig, sich mit den Dingen des Lebens zu beschäftigen, zum Leben gehört auch der Tod. Aber ob uns so ein Video wirklich erhellt … geistig … seelisch …

Ein treffliches Diskussionsthema!

Ein Kochblog der ganz besonderen Art haben Andrea und Christoph ins Netz gestellt.

Zwei Kochbegeisterte kochen getrennt-gemeinsam. Prima Idee, leckere Rezepte und Fotos, bei denen einem das Wasser im Mund zusammenläuft.

Die “Brigitte” hat einen neuen Werbespot. Frauen ab vierzig “erfinden sich neu.”

Wer auch immer den Begriff “etwas neu erfinden” erfunden hat … ich finde ihn einfach nur dämlich. Der Täter war vermutlich war ein verzweifelter Werbetexter.

Wie genau das geht, das Sich-neu-Erfinden”, hat bisher auch noch keiner erläutert. Vermutlich deshalb, weil völlig unlogisch ist. Man kann nix erfinden, was längst erfunden wurde. Aber Hauptsache, es klingt gut. Scheiß-Werbesprache … nix als Worthülsen.

Seit ungefähr einem Jahr gibt es in meinem Dorf ein hübsches kleines Café. Sehr gemütlich und liebevoll eingerichtet, mit leckerem Essen, hervorragenden Kuchen und einer sehr ambitionierten Inhaberin. Ruth Kolodzeij heißt sie, und ich durfte ihre Homepage gestalten.

Ruth hat fünf (!) Kinder und steht trotzdem – bis auf Mittwoch – jeden Tag in ihrem Café. Und das von morgens bis abends. Auch am Wochenende. Ich ziehe meinen Hut vor dieser Frau und wünsche ihr ganz viel Erfolg – denn den hat sie wirklich verdient!

Ich liebe saure Gurken. Eigentlich, denn es gibt kaum welche, die so sind, wie sie sein sollen: knackig.

Die hier sieht zwar knackig aus, ist es aber leider nicht. Ich habe schon alle möglichen Marken ausprobiert, aber es immer wieder dasselbe: weich wie Butter.

Kann mir jemand eine Sorte empfehlen, die wirklich knackig ist?

Da lebt man (ich) am Ende einer Sackgasse, umgeben von Gärten und Bäumen und denkt, hier herrscht göttliche Ruhe. Ja, vonwegen!

Im Hof schleift ein Nachbar seinen Tisch ab. Nicht von Hand, sondern mit einer elektrisch angetriebenen Schleifscheibe. Im Garten südlich meiner Terrasse sind zwei Gärtner dabei, tabula rasa zu machen. Sie schneiden Sträucher und Büsche und verhäckseln gleich alles vor Ort. Und das seit Stunden!

Im Garten westlich meines Balkons geht der andere Nachbar seinem Lieblingshobby nach – er mäht den Rasen. Und da der Garten SEHR groß ist, macht er das mit einem fahrbaren Rasenmäher. Stolz wie Oskar hockt der Mann oben drauf und zieht seine Runden. Bahn für Bahn. Das dauert erfahrungsgemäß so um die zwei Stunden. Ja, man glaubt es kaum, aber der Garten ist so groß, und der Nachbar so akribisch.

Wenn irgendwann mal wieder Ruhe einkehrt, erfreue ich mich wieder an der Stille und an dem Taubenpärchen, das seit ein paar Tagen in der Krone des Ahornbaumes vor meiner Terrasse sitzt – und gurrt.