Katja Günthers neue Masche: Mahnbescheide
Gestern Abend war ich in München auf einer Vernissage. Mitten im Menschengetümmel entdeckte ich ein Gesicht, das mir bekannt vorkam. Ich kannte es aus den Medien und es handelte sich um die Rechtsverdreherin Rechtsanwältin Katja Günther. Ich musste mich sehr zurückhalten, um nicht zu ihr zu gehen und ihr eine runterzuhauen.
Inzwischen hat die findige Juristin nämlich eine neue Masche entdeckt ihr “bescheidenes” Salär (sie nimmt mit unrechtmäßigen Abmahnungen täglich mehrere tausend Euro ein und hat auf ihrem Konto vermutlich bereits Millionen geschachert) aufzubessern. Sie verschickt für ihren Mandanten, die Firma Online Content Ltd., die viele bezahlpflichtige Online-Portale unterhält, Mahnbescheide. Zu Mahnbescheiden muss man wissen, dass das Gericht nicht prüft, ob der Bescheid zu Recht besteht. Es schickt das Formular einfach an den darin formulierten Schuldner. Und der kriegt dann natürlich sofort die Krise, weil er denkt, das sei nun die ultimative Zahlungsaufforderung und sieht sich bei Nichtbezahlung schon im Knast hocken. Dabei braucht er das nicht zu befürchten, denn er muss dem Bescheid lediglich widersprechen, indem er das dem Mahnbescheid beiliegende “Widerspruch”-Formular ausfüllt und ans Gericht schickt.
Mehr dazu schreibt der Rechtsanwalt Udo Vetter vom Law-Blog.
Also, wer einen Mahnbescheid bekommt, weil die Firma Online Content Ltd. irgendwelche dubiosen Forderungen stellt … einfach widersprechen, und die Sache ist erledigt.
Zum Stand der Dinge in Sachen Katja Günther gibt es hier auch noch einen youtube-Film der Sendung “Akte 09″ zum Thema.










Renate, sind solche Leute soe , ja will ich es sagen, so unverschämt und treten auch noch öffentlich auf? Haben die gar keine Angst, das sie dann ” wie Du so schön schreibst” geohrfeigt werden.
Ich kann das nicht nachvollziehen und ich bewundere Dich, das Du es nicht gemacht hast.
Mir wäre bestimmt auch die Hand (vielleicht nur verbal) ausgeruscht. Klasse, ich finde die Reaktion toll von Dir.
Liebe Grüße von Christiane.
Liebe Christiane, die “Dame” zu ohrfeigen, wäre das Dümmste gewesen, was ich hätte tun können. Denn dann hätte ich selbstverständlich sofort einen Prozess am Hals.
Allerdings hätte der für riesige Publicity gesorgt. Unter dem Aspekt war meine Zurückhaltung vielleicht doch nicht so klug. Na ja, wie man’s macht, ist es falsch … ;-)
Lieber Gruß von Renate
Nach deiner letzten Meldung dachte ich die Dame ist weg vom Fenster. Komisch, die Rechtsanwaltskammer könnte, wenn sie denn wollte, doch einen Schlussstrich unter ihre Karriere ziehen.
Herzliche Grüße ins Land der Bajuwaren
Bernd