paradise papers

Die englische Königin ist keine Idiotin. Das kann man aus einem Artikel des Journalisten und Herausgebers Jakob Augstein über die „Paradise Papers“ schlussfolgern, denn in der Sub-Headline schreibt er: „Steuern zahlen nur Idioten und Arme“

Da die Queen auch in der Namenliste der paradiesischen Papiere auftaucht, kann man davon ausgehen, dass ihr Vermögensverwalter ein Faible für Steueroasen hat.

Wie Augstein sagt, ist es kein Skandal, dass diese Menschen diese Steuerschlupflöcher nutzen. Ein Skandal ist, dass es diese Schlupflöcher überhaupt gibt. Dabei stellt sich die Frage, wer und warum sie kreiert hat. Zufällig ist das bestimmt nicht passiert.

Und der Dumme, besser gesagt der Idiot, ist mal wieder Otto Normalverdiener …

Die paradiesischen Papiere

2 Gedanken zu „Die paradiesischen Papiere

  • 13. November 2017 um 09:30
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    Ach, die bösen Reichen. Nutzen die doch tatsächlich Schlupflöcher aus, um weniger Steuern zu zahlen.
    Würden normale Menschen natürlich nie tun, oder? Ich frage mich dann, wer die bislang (lt. Stern) rund sieben Millionen Exemplare von „Konz: 1000 ganz legale Steuertricks“, gekauft hat. Und Herr Augstein beschäftigt sicher auch keine Steuerberater, die ihm dabei helfen, seine Steuerlast zu optimieren.

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    • 13. November 2017 um 09:44
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      Naja, es geht ja nicht nur darum, „weniger“ Steuern zu bezahlen, sondern so gut wie keine.

      Ich beschäftige auch einen Steuerberater, und zwar seit ich selbstständig bin. Trotzdem ist mein Steuersatz erheblich höher als der von Apple, Nike und Konsorten. Möglicherweise zahle ich in Summe sogar mehr als solche Firmen. Deshalb möchte also auch solche Schlupflöcher haben!

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