Archiv für die Kategorie „Nie wieder jung!?“

Ja ja, das Handy. Technische Errungenschaft der neunziger Jahre. Telefonhäuschen ade! Wer auf sich hält, führt so ein Ding mit sich, rund um die Uhr. Man könnte ja irgendwas verpassen.

Ich habe natürlich auch so ein Ding, weil es in bestimmten Situationen ganz praktisch sein kann. Doch ein wesentlicher Umstand unterscheidet mich von den meisten Handybesitzern: es ist fast immer ausgeschaltet, denn ich benutze es nur in Ausnahmefällen.
Diesen Beitrag weiterlesen »

Er war ein begnadeter Komponist, Sänger und Performer. Michael Jackson. Nur 50 Jahre alt ist er geworden.

Mein absolutes Lieblingslied von ihm ist “earth song”. Jedes Mal wenn ich es höre, haut es mir die Tränen raus. So auch jetzt. In diesem Lied steckt so viel Sehnsucht. Und ich denke, dieser Mann hatte sein Leben lang Sehnsucht. Sehnsucht nach etwas, das mit Geld nicht zu erwerben ist. Er war berühmt. Vielleicht einer der berühmtesten Menschen seines Zeitalters. Dieser Ruhm aber hat ihm nicht die Erfülllung geschenkt, nach der er gesucht hat.
Diesen Beitrag weiterlesen »

Freundliche Zeitgenossen mag ich. Also solche, die höflich und aufmerksam sind. Ein Lächeln, ein Gruß, ein kleine Hilfe, wenn Not am Mann ist. Ein „Wie-geht-es-Dir-Anruf“ wenn ich Kummer habe, ein Glas Grog von der Nachbarin, wenn ich mit einer Erkältung im Bett liege … und so weiter. Es gibt viele Möglichkeiten, einem anderen Wertschätzung zu zeigen. Dazu muss man ihn nicht mal besonders gut kennen. Auch ein freundliches Tür-Aufhalten von einem Fremden ist eine schöne Geste.

Wie gesagt, ich mag freundliche Menschen. Was ich aber nicht ausstehen kann, sind „Judasküsser“. Zur Veranschaulichung ein Beispiel, erlebt vor einigen Jahren. Ich war zum Kaffeeklatsch eingeladen. Bei einem Ehepaar, mit dem ich eine lockere Freundschaft pflegte.
Diesen Beitrag weiterlesen »

Als Kontaktbörse steht der Arbeitsplatz an dritter Stelle sämtlicher Möglichkeiten – noch vor dem Internet. Kein Wunder also, dass das Arbeits-Outfit eine wichtige Sache ist. Ich meine damit nicht Arbeitskleidung, wie den „Blauen Toni“ der Installateure zum Beispiel, sondern ganz normale Klamotten für unterschiedlichste Einsätze. Manche diese Einsätze sind sehr speziell, so auch der von Anne Will am Sonntagabend. Beobachtet von einigen Prozent der deutschen Bevölkerung sitzt sie da, eingerahmt von überwiegend männlichen Talkshow-Kandidaten und führt stets gut gelaunt durchs jeweilige Thema. Dabei zeigt Frau Will nicht nur ihre schönen Zähne, sondern meist auch ihren Busen, zumindest einen Teil davon – vor allem, wenn sie sich einem Gesprächspartner zuneigt.
Diesen Beitrag weiterlesen »

An ihren Gaben sollt ihr sie erkennen. Das ist ein leicht abgewandelter Spruch, an dem viel Wahres steckt.

Weihnachten – die Zeit der Gaben – ist vorbei, und ich denke über die Gaben nach, die mir überreicht (oder per Post geschickt) wurden. Es waren viele schöne Kleinigkeiten, über die ich mich teilweise doppelt gefreut habe. Einmal über das Geschenk als solches (beispielsweise ein Katzenkalender mit klugen Sprüchen und köstlichen Fotos von Leisetretern in allen möglichen und unmöglichen Positionen). Dann aber freue ich mich aber auch über die Geste, weil der oder die Geberin sich überlegt hat, womit er/sie mir eine Freude machen kann. Und das sollte ja eigentlich der Sinn einer solchen Dargebung sein.
Diesen Beitrag weiterlesen »

Als ich vor vielen Jahren einen hoch positionierten Job bei einer namhaften Firma antrat, sagte mein Vater: “Gib damit nicht an. Erzähl’s nicht rum. Sei bescheiden!”

Diese Geisteshaltung habe ich wohl auch in den Genen, denn auf den “Putz zu hauen” mit meinen (sehr vielseitigen) Fähigkeiten, war noch nie meine Ambition. Bisher habe ich auch nicht darüber nachgedacht, ob das falsch oder richtig ist. Heute jedoch mache ich das. Anlass dazu ist folgende Begebenheit: Vor einigen Tagen wurde ich von einem Geschäftsfreund und Mitglied meiner Regionalgruppe bei “Xing” gefragt, ob ich bei einer seiner Verstaltungen einen Vortrag über Kommunikation oder ähnliches halten wolle. Da ich mit Kommunikation und den dafür notwendigen Medien meine Brötchen verdiene, brauchte ich nicht lange zu überlegen und machte auch einen Vorschlag, was und wie ich das Thema behandeln wolle – allerdings nicht mit einem Vortrag, sondern mit einem Workshop. Denn selbst bei anschließender Diskussion ist ein Vortrag relativ einseitig, bei einem Workshop hingegen findet Dialog statt. Und in dem gegebenen Fall ist das für die Teilnehmer der Veranstaltung eindeutig sinnvoller.
Diesen Beitrag weiterlesen »