Archiv für die Kategorie „Informatives“
Immer wieder habe ich mich gefragt, wo der Unterschied liegt zwischen den Begriffen Eis, Sorbet und Parfait. Ich habe recherchiert und weiß es nun.
Eiscreme ist grundsätzlich alles, was mit Milch, Joghurt, Sahne, Eiern, Zucker, Aromen, Früchten oder was einem sonst so alles einfällt zusammengerührt, tiefgekühlt und während dem Kühlvorgang immer wieder gut durchgerührt wird – damit sie nicht kristallisiert, sondern schön cremig bleibt. Man stellt sie entweder in der Eismaschine her oder rührt selbst. Eine Eismaschine ist also nur zu einem gut: zum Rühren. Eine kleine Menge Invertzucker macht das Ganze noch cremiger.
Ein Sorbet wird ohne Milchprodukte hergestellt. Es ist meistens eine Mischung aus Fruchtsaft, Fruchtpüree und Zucker. Als Flüssigkeit wird Wasser, Sekt, Wein oder Champagner verwendet. Ein Klassiker ist das Zitronensorbet, das in edlen Restaurant zwischen Fisch- und Fleischgang serviert wird, um den Geschmack des Fisches zu neutralisieren. Auch Sorbet muss gut gerührt werden.
Das Parfait (französisch: perfekt) hingegen wird nicht gerührt, sondern (meist) in eine Kastenform gefüllt, tiefgekühlt und dann in Scheiben geschnitten.
Selbstgemachtes Eis, Sorbet oder Parfait sollte meiner Erfahrung nach innerhalb eines Tages verbraucht werden, sonst kristallisiert es erst, wird danach steinhart und schmeckt nicht mehr. Auch angetaut nicht…
Ich habe schon mehrfach darüber geschrieben … über die Abzocker im Internet und deren Anwälte, die Wasserträger dieser Betrüger, die sich mit ihrem “Mandat” eine goldene Nase verdienen. Doch nun gibt es Geschädigte, die selbst zum Anwalt gehen. So eine Frau in Karlsruhe, die die Rechtsanwältin Katja Günther angezeigt hat – wegen Beihilfe zum Betrug. Ich drücke die Daumen und hoffe, dass andere Geschädigte dem Beispiel folgen. Diesen Rechtsverdrehern sollte endlich kalter Wind in die Visage wehen…
Mehr zum Thema zeigt dieses Video von Stern-TV am 4. November 2009.
P. S.: Eines muss man der Rechtsverdrehrerin Rechtsanwältin Katja Günther ja lassen: kreativ ist sie. Nun mahnt sie Blogger ab. Das macht allerdings nicht sie selbst, sondern ein lieber Kollege. Zu lesen ist die Information auf dem fastix-blog.
Tappe ich vorhin zum Briefkasten – und was finde ich da? Freundliche Post einer Firma, die sich GO WEB LTD. nennt. Ltd. das ist die Abkürzung für “limited” und soweit ich weiß, nennen sich so eine GmbH in Großbritannien. Der Absender des Briefes hat sein Domizil allerdings in Deutschland. Es handelt sich offensichtlich um einen Ableger, also um eine Dependenz einer englischen Firma. Was unter rechtlichen Aspekten praktisch ist, weil es schwieriger ist, ein Unternehmen in England zu belangen als eine in Deutschland.
Jede Generation hat ihre speziellen Wortkreationen. So auch die heutige Jugend. Kennen wir ihre Sprache?
Bei “Philosognie” gibt es einen Test. Bei zwei Dritteln habe ich richtig getippt, beim Rest lag ich völlig daneben.
Am 31. August habe ich Post von der Rechtsverdreherinanwältin Katja Günther bekommen. Diese Dame ist berühmt berüchtigt dafür, dass sie unter anderem ein Onlineportal namens “Gedichteserver” vertritt. Auf dem Gedichteserver kann man Gedichte abrufen – aber für Geld. Für 59,95 Euro genauer gesagt. Darüber habe ich hier vergangenen Sommer bereits geschrieben und hier kurze Zeit später nochmal.
Der ganze Ablauf der Mahnerei ging so:
22. Juli 2008: Sogenannte “Letzte Mahnung”erhalten – direkt von der Firma “Online Content Ltd”. Darauf hin habe ich der Firma ein Fax geschickt und darauf hingewiesen, dass ich weder eine Rechnung noch eine 1. Mahnung erhalten habe. Reaktion der Firma: keine.
26. August 2008: “Mahnung” von Frau Günther erhalten. Ich habe ihr eine Email geschickt, in der ich ihr mitgeteilt habe, dass ich die Rechtslage kenne und sie sich weitere Schritte sparen könne.
10. Januar 2009: letzte außergerichtliche 2. Mahnung von Frau Günther erhalten – mit Androhung eines Gerichtsverfahrens.
Dieses Verfahren werde ich nun in aller Ruhe abwarten, rechne allerdings nicht damit, dass die Dame tatsächlich ein Gericht bemüht, denn die Rechtslage ist eindeutig: wer kostenpflichtige Dienstleistungen im Internet anbietet, muss die Kosten deutlich sichtbar machen und nicht im Kleingedruckten verstecken. Siehe auch den Artikel bei Computerbetrug.de
Falls ich wider Erwarten doch einen Mahnbescheid erhalte, werde ich Widerspruch einlegen. Das ist wichtig und geht ganz einfach: lediglich ein Kreuzchen auf dem Mahnbescheid abei “Widerspruch” machen und den Bescheid ans Gericht zurück schicken. Näheres zum Thema Mahnbescheid gibt es hier Artikel bei Computerbetrug.de.
Und hier der Link zu einem Blog, wo über das Thema ausgiebig diskutiert wird – von Betroffenen. Fazit: NICHT ZAHLEN!
Vor ein paar Wochen habe ich bereit darüber geschrieben: Abzocker im Internet. Der Gedichteserver – und dahinter steckt Online Content Ltd. – und seine Anwältin Katja Günther haben eine lukrative Geldquelle gefunden: Kostenpflichte Angebote im Internet – wobei die Kosten gekonnt so gut versteckt sind, dass kein Mensch sie bemerkt – es sei denn, er sucht explizit danach. Das ist zwar nicht erlaubt, besser gesagt, wer sein kostenpflichtiges Angebot nicht so deklariert, dass es deutlich sichtbar ist, hat keinen rechtlichen Anspruch auf Bezahlung.
Katja Günther übrigens hat tägliche Einnahmen von etlichen tausend Euro – weil sie gegen besseren Wissens – Mahnschreiben mit Androhung gerichtlicher Schritte und Schufa-Eintrag verschickt und viele Menschen dann aus lauter Angst vor Konsequenzen bezahlen. Da Frau Günther täglich tausende solcher Briefe verschickt, ist ihre Rente gesichert. Sie braucht auch nicht wie ihre Kollegen Menschen beraten, sondern einfach nur Serienbriefe verschicken. So leicht möchte ich meine Brötchen auch verdienen!
So und nun hier ein paar informative Links zum Thema:
Wenn man sich die Inhalte dieser Links mal durchgelesen hat, ist man schlauer! Und Frau Günther und Konsorten haben weniger Einnahmen. Doch bis sich die Sachlage rumgesprochen hat, haben die Beteiligten ihr Kohlen schon im Feuer und lachen sich ins Fäustchen. Menschen wie ich, die ihr Geld mit “ehrlicher” Arbeit verdienen, schauen angesichts solcher Methoden betroffen in die Röhre.









