Archiv für die Kategorie „Fundsachen“
Vor Jahren hatte ich die Idee, ein Blog einzurichten, auf dem ausschließlich gute Nachrichten gepostet werden. Ich habe die Idee dann doch nicht in die Tat umgesetzt, aber das ist nicht schlimm, denn eine gute Idee hat es so oft an sich, dass sie nicht nur in einem Kopf entsteht. Und deshalb hatte Raoul Haagen nicht nur eine Idee, sondern sie auch verwirklicht. Seine Seite heißt: “Good news today”, wird fleißig mit Inhalt gefüllt und freut sich auf neue Mitglieder.
Bunt – das war mir schon immer lieb. Farbenfroh, farbenprächtig, unterschiedlich, neu, anders, kreativ, ungewöhnlich, schillernd, leuchtend … bunt ist vielfältig. So vielfältig wie unser Leben.
Menschen mit anderer Hautfarbe werden hier in Deutschland teilweise immer noch scheel angeschaut. Bei uns lebende Ausländer sind noch lange nicht integriert. Teilweise liegt es an ihnen selbst, teilweise an uns Deutschen, an uns Hellhäutigen. Warum “Weiße” sich als Rasse besonderer Natur ansehen, ist mir ein Rätsel. Hautfarbe hat doch nichts mit menschlicher Qualität zu tun. Dass Schwarze dumm sind, ist ein dummes Märchen. Erfunden von Weißen, natürlich.
Dass in den USA ein dunkelhäutiger Mensch Präsident ist, finde ich sehr gut, und ich finde, es wurde auch Zeit. Und dass vor gar nicht allzu langer Zeit in den USA noch als Sklaven “gehalten” wurden, ist für mich heute kaum vorstellbar. Umso besser, dass Obama kein Sklave, sondern Präsident ist. Wir alle sollten mit Vorurteilen sehr vorsichtig umgehen, denn Vorurteile sind das, was das Wort aussagt: ein vorschnell gefälltes Urteil. Und vor vorschnellen Urteilen sollten wir uns hüten. Im eigenen Interesse. Denn keiner von uns mag verurteilt werden, schon gar nicht vorschnell.
Auf die Idee für diesen kleinen Beitrag bin ich gekommen durch die Aktion von Torsten Luttmann.

Ich finde seine Idee prima, denn sie regt dazu an, mal über sich und seine Einstellung zu Andersartigem nachzudenken. Ich liebe Andersartiges. Egal, ob beim Essen oder bei Menschen. Auch ferne Länder liebe ich. Wegen dem Essen, wegen der Menschen, wegen der anderen Natur, wegen der anderen Kultur – weil dort vieles eben anders ist. Und das ist gut so. Denn wäre alles gleich, wäre unser Leben nicht so reich an Eindrücken, Empfindungen und Erlebnissen. Wäre alles gleich, würden alle gleich aussehen, gleich denken, gleich empfinden, gleich kochen … wie fade und öde wäre das Leben. Und aus diesem Grund liebe ich es bunt! (Oh, das reimt sich…)
P. S.: Als ich vor einigen Jahren das erste Mal in die USA verreist, wurde mir vor der Reise erklärt: in Amerika sind die Menschen oberflächlich, schmeckt das Essen nicht, gibt es keinen guten Wein und du wirst beklaut. Meine Erfahrung: die Amerikaner sind extrem freundliche und hilfsbereite Menschen. Bereits als ich in NY ankam, hat mir ein Schwarzer (!) das Gepäck abgenommen. Nicht um damit abzuhauen, sondern um es mir die Treppe nach oben aus der U-Bahnstation zu schleppen. Das Essen war hervorragend, besonders die riesigen Steaks haben mir gemundet. Und an den leckeren kalifornischen Wein erinnere ich mich besonders gern. Ich freue mich schon auf meine nächste Amerika-Reise!
“Wir geben uns gern als Repräsentanten von Großfirmen aus, die wir nicht leiden können…” So, YES-Men, die Politaktivisten, die die Welt reparieren (wollen). Sie weisen auf Klimakatastrophen, Umweltsünden und negative Folgen der Globalisierung hin. Sie fälschen Webseiten großer Unternehmen und Institutionen, geben sich als Angehöriger von Multikonzernen oder als Mitglieder von Regierungen aus. Ihre Absicht: mit grotesken Reden, satirischen Auftritten und provozierenden Aktionen Skandale und Missstände aufzudecken und auf die Konsequenzen von Macht- und Geldgier hinzuweisen.
Weitere sehr informative Filme gibt es bei Youtube. Trotz der ernsten Inhalte der Videos bleibt die Unterhaltung nicht auf der Strecke, im Gegenteil, Kreativität und schwarzer Humor der zwei Polit-Aktivisten sind enorm. Auch wenn einem der Lachimpuls oft im Hals stecken bleibt…
Die Geister scheiden sich. Manche behaupten, die Mondlandung sei eine Fälschung, manche sagen, sie habe tatsächlich stattgefunden. Die ganze Wahrheit über die damaligen Vorkommnisse hat Tom Herbrich nun ans Licht gebracht.
Ein wirklich lesenswerter Bericht!
Hin und wieder gibt es kleine Erlebnisse, die einen das Herz erwärmen. So auch vergangene Woche. Eine hoch gewachsene Tomatenpflanze neigte sich der Erde entgegen und ich wollte ihr Halt geben. Ich steckte also einen Holzstab in die Erde und suchte nach einem grünem Geschenkband, um die Pflanze daran festzubinden. Dazu holte ich eine fast leere Rolle aus dem Schrank und wickelte das Band ab. Nachdem das Band abgewickelt war, entdeckte ich das hier:
Ist das nicht niedlich? Da macht sich jemand die Mühe, “leider Ende” auf das Pappröllchen zu schreiben. Ich musste schmunzeln, einerseits. Andererseits habe ich mir überlegt, was das wohl für ein Mensch ist, der sich die Mühe macht, sein Bedauern auf die Rolle zu schreiben – für einen Empfänger, den er nicht kennt. Es muss ein ganz besonderer Mensch sein…
Kinder wollen Frieden. Doch keiner fragt sie. Fast keiner. Diese Fotos von Kinderzeichnungen habe ich bei einer Ausstellung in München aufgenommen. Kinder aus der ganzen Welt setzen sich mit dem Thema Krieg und Frieden auseinander.












