Archiv für die Kategorie „Bücher“

Vor einiger Zeit habe ich einen ganz besonderen Film gesehen. Er handelte von einer alten Dame, die die Qualität ihrer Tage mit Farben belegte. Die blauen Tage, das waren die, an denen alles normal verlief. Ihr Gedächtnis funktionierte wie gewohnt, sie wusste, wer sie war, wo sie wohnte und wie sie ihre täglichen Dinge zu verrichten hatte. Die anderen Tage hingegen, das waren die, an denen sie sich nicht mehr an ihren Namen erinnerte, ihre Familienmitglieder nicht mehr erkannte und keine mehr Ahnung hatte, in welcher Stadt und welcher Straße sie lebte. Tage, an denen sie vollkommen die Orientierung verloren hatte und hilflos wie ein Baby war. Das waren die grauen Tage.

Was mich betrifft, so funktioniert mein Gedächtnis noch ganz hervorragend, allerdings könnte ich meinen Tagen auch Farben geben. Als grau, blau und bunt würde ich meinen kontinuierlich wechselnden Gemütszustand bezeichnen.
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Eine kleine besinnliche Weihnachtsgeschichte. Zum Anhören hier klicken.

Eine meiner ersten Geschichten. Veröffentlicht in meinem Büchlein “Liebe und andere Gefühle”. Vielleicht ein Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen. Hier kann man es bestellen.

Seit ich blogge, werde ich alle naslang darum gebeten, für irgend etwas Werbung zu machen. Normalerweise mache ich das nicht. Doch heute mache ich eine Ausnahme. Denn ich habe ein Buch geschickt bekommen, das ich für etwas ganz Besonderes halte. Es ist ein Buch für Kinder. Im Grunde. Aber eigentlich ist es ein Buch für Erwachsene. Für Eltern genauer gesagt, weil sich das Buch mit dem Beten mit Kindern beschäftigt.

Buch

Marietta Becker hat vor fünf Jahren ihren Lebensgefährten verloren. Und nicht nur sie war sehr traurig darüber, sondern auch ihre kleine Tochter. Damals acht Jahre alt. Dazu kam noch Mariettas Brustkrebserkrankung – viele Belastungen in kurzer Zeit. Während Marietta über ihre Gefühle im Laufe der Zeit sprechen konnte, hielt sich das Töchterchen mit Gefühlsäußerungen zurück. Aber sie hatte Gefühle, das spürte Marietta. Und deshalb kam sie auf die Idee, mit ihrer kleinen Tochter jeden Abend zu beten, und während dieser Zwiesprache mit Gott erzählten beide, was ihnen auf der Seele lag. Denn auch das kleine Mädchen fand plötzlich Worte für seine Gefühle.
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Bekomme ich doch neulich eine Email. Meine Geschichte “Der innere Schweinehund” wurde entdeckt – auf den verschlungensten Wegen. Ich hatte Sie auf einem Blog bei der Augsburger Allgemeinen veröffentlicht. Da dieses Blog aber sehr im Verborgenen blüht und deshalb von niemandem gelesen wird, bin ich dort nicht mehr aktiv.

Doch auch so manche verborgene Blüte wird entdeckt und diesem Fall von Ronny, einem der beiden Betreiber von “Geschichtennetz“. Und Ronny hat die Geschichte vom Inneren Schweinehunde so gut gefallen, dass er gefragt hat, ob er sie auf deiner Seite veröffentlichen darf. Na klar darf er. Und so steht sie nun im Geschichtennetz, wo sich auch noch viele andere Geschichten tummeln. Geschichten aller Art. Und was ich bisher feststellen konnte, ist die Qualität erstaunlich hoch – im Vergleich mit so vielen anderen Geschichten, die im Internet herumschwimmen.

Ein Besuch auf Geschichtennetz lohnt sich also!

Nachsatz: “Der innere Schweinehund” stammt übrigens aus meinem Kurzgeschichtenbuch “Die kleine Schwester der Liebe”.

Ein Kochbuch zu gestalten, macht mir als Hobbyköchin besonders viel Spaß. Und so hatte ich vor kurzem das Vergnügen, dem von Karin Greiner zusammengestellten Buch mit Rezepten aus der Region das Design zu verpassen.

Umschlag

Inhalt des Büchleins sind leckere und unkomplizierte Rezepte von Kunden des “Schneiderhofs” von Karin Greiner und von mir. Die Mischung ist so bunt wie die vielen frischen Zutaten und so gibt es Rezepte für Vorspeisen, Hauptspeisen mit und ohne Fleisch, Gemüse, Salate, Gebäck, Getränke und kleine raffinierte Spezialitäten für den Gaumen.

Kochbuchinnen

66 Seiten mit rund 120 Rezepten für 9,60 Euro
+ 2,40 Versandkosten

Der Schneiderhof freut sich auf Bestellungen. Einfach eine Email schicken.

Der Traum vom eigenen Buch
Das eigene Buch – viele träumen davon. Viele schreiben eines. Renommierte Autoren und mittlerweile aber auch ganz normale Menschen. Sie schreiben sich ihre Erlebnisse von der Seele, teilen ihre Gedanken mit, plaudern aus dem Nähkästchen, geben ihr Wissen preis und/oder lassen ihrer Phantasie freien Lauf. Schreiben ist en vogue.

Weil ich immer wieder gefragt werde, worauf ein Anfangsschreiber achten soll, hier ein paar Tipps aus meiner persönlichen Erfahrung.

Was schreibe ich?

Schreiben braucht Übung. Sie sollten deshalb nicht unbedingt mit einem 500-Seiten-Wälzer anfangen. Beginnen Sie mit Kurzgeschichten. Eine Kurzgeschichte ist relativ schnell geschrieben und bringt ein schnelles Erfolgserlebnis. Und fünf Seiten zu (selbstkritisch) zu bewerten, ist einfacher als 500. Diesen Beitrag weiterlesen »