Neues Buch: “Viktoria rettet das Weihnachtsfest”
Wieder ist ein Buch in meinem kleinen Verlag “Edition Blaes” fertig. Wunderschöne und im Sinn des Wortes besinnliche Weihnachtsgeschichten von Markus Lein. Wie er die Arbeit mit mir erlebt, kann man hier lesen.
Illustriert sind die Geschichten übrigens von seinen Töchtern Sharon und Nastassja. Das Titelbild des Hardcover-Buches ziert eine Illustration der Geschichte “Die Kerze”. Eine zauberhafte Geschichte über Nächstenliebe.
Tabula rasa
Es gibt Zeiten, die nach Aufräumen verlangen. Momentan ist so eine Zeit für mich. Ich räume auf. Meine Regale. Meinen Kleiderschrank. Meine Freundschaften. Und meine Netzwerke.
Seit ziemlich genau fünf Jahren bin ich Mitglied bei Xing. Zahlendes Mitglied! Weil ich denke, es ist fair, für eine Dienstleistung zu bezahlen. Aber meine (zahlende) Mitgliedschaft bei Xing ist für mich nichts mehr wert. Zuviel Bla-Bla (wie in anderen Netzwerken auch – aber die kosten nix).
Ich habe einige interessante Menschen bei Xing kennengelernt. Aber das kann ich über eine kostenfreie Mitgliedschaft auch. Abgesehen davon lerne ich über meine Blogs viel mehr Menschen kennen.
Also: tschüs Xing. Zumindest, was meine sechs Euro pro Monat betrifft. Das Geld ist es mir nicht mehr wert.
P. S.: Ultimativer Anstoß für diesen Entschluss ist der Relaunch von Xing. Da läuft ja gar nichts mehr so wie es sein sollte und nervt nur noch. Und für so ein Experiment löhne ich keinen Cent.
Die neue Rechtschreibung – ein Ärgernis
Bin beim Lektorieren eines Romans gerade mal wieder über eine der – zahllosen – Ungereimtheiten der neuen deutschen Rechtschreibung gestolpert. Zum Artikel geht es hier lang.
Oh, Sie sind ja da …
Wenn ich jemanden anrufe, dann rechne ich damit, dass ich ihn auch antreffe. Dass dieses Verhalten ist nicht allgemeingültig ist, habe ich vorhin erfahren.
Ich sitze (sonntags) am Computer und redigiere “Das wilde Kräuterbuch”, als das Telefon klingelt. Wer anruft, sehe ich nicht, weil der Anrufer seine Rufnummer versteckt hat. Ich nehme den Hörer ab und melde mich – so wie immer – mit Vor- und Nachname.
Das Gegenüber am anderen Ende der Leitung ist offensichtlich irritiert. Denn es sagt: “Frau Blaes? … ehm … oh … Sie sind ja da … damit habe ich nicht gerechnet.” Das wiederum hat mich irritiert – aus oben genanntem Grund. Erschwerend kommt noch hinzu, dass das Gegenüber einige Fragen zum Thema Buchveröffentlichung in meinem kleinen Verlag “Edition Blaes” hatte. So was kann man nicht auf den Anrufbeantworter quatschen …
Es hat eine Weile gedauert, bis ich begriffen habe, was das Gegenüber konkret wollte. Das Gegenüber, eine Autorin, ist auf der Suche nach einem Verlag. Genau gesagt ist sie lediglich auf der Suche nach einem Deppen, der ihren Roman mit einer ISBN-Nummer inklusive Verlagslabel verschönert. Denn sie hat alles fertig: Format, Umschlag, abgesetzten Inhalt. Von einem Fachmann wurde das Manuskript bereits lektoriert und um die Vermarktung möchte sie sich auch selbst kümmern. Sie braucht also defintiv keinen Verlag …
Weil ich aber keine ISBN-Nummern-Händlerin bin, sondern Inhaberin einen kleinen und feinen Verlages, habe ich ihr alles Gute für ihr Romanprojekt gewünscht und mich dann wieder meiner Arbeit gewidmet.
Trotzdem frage ich mich, warum jemand jemanden anruft, wenn er gar nicht damit rechnet, den Jemand anzutreffen. Als einzig plausible Antwort fällt mir ein, wollte vielleicht lediglich die Telefonnummer hinterlassen, um dadurch die Telefonkosten zu sparen. Hat vielleicht keine Flatrate, die Dame … sollte man sich als Autorin unbedingt zulegen. Denn es gibt sehr, sehr viele Telefonate zu führen – um ein Buch zu vermarkten. Eine ISBN-Nummer ist dabei am wenigsten relevant.
Kleine Umfrage
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Der eine findet dieses gut, der andere jenes. Mit Farben verhält es sich ähnlich, und in diesem Zusammenhang starte ich hier eine kleine Umfrage. Auf dem Foto befindet sich die Titelseite eines Prospektes, den ich gestaltet habe. Eine Farbe davon ist mein Favorit, die andere die meines Kunden.

Nun wüsste ich gern die Meinung meiner Blogbesucher. Welche Farbe spricht mehr an? Bei der angebotenen Dienstleistung handelt es sich übrigens um eine Seniorenbegleitung. Die Zielgruppe sind also ältere Menschen. Allerdings sollten auch jüngere Menschen angesprochen werden, nämlich die, die für ihre Eltern eine zuverlässige und vertrauenswürdige Begleitung suchen.
Also, welche Farbe ist dein Favorit? Gelb oder blau?










