Archiv für die Kategorie „Berufliches“

Seit ungefähr einem Jahr gibt es in meinem Dorf ein hübsches kleines Café. Sehr gemütlich und liebevoll eingerichtet, mit leckerem Essen, hervorragenden Kuchen und einer sehr ambitionierten Inhaberin. Ruth Kolodzeij heißt sie, und ich durfte ihre Homepage gestalten.

Ruth hat fünf (!) Kinder und steht trotzdem – bis auf Mittwoch – jeden Tag in ihrem Café. Und das von morgens bis abends. Auch am Wochenende. Ich ziehe meinen Hut vor dieser Frau und wünsche ihr ganz viel Erfolg – denn den hat sie wirklich verdient!

Ein Buchmanuskript bei einem Verlag unterzubringen, war noch nie leicht und heutzutage ist es noch schwieriger. Damit trotzdem jeder Autor aus seinem Manuskript ein Buch machen kann, wurde das digitale Druckverfahren “Book-on-Demand” entwickelt. Mit dem kann jeder sein eigenes Buch veröffentlichen – in Kleinauflage und ohne Verlag. Der Autor ist sein eigener Verleger, sozusagen.

Auf diese Weise habe ich meine Kurzgeschichten und Katzenbücher auf den Markt gebracht und auch für andere Autoren Buchprojekte redigiert und formatiert und als druckfertige PDF-Datei per Datentransfer direkt zur BoD-Druckerei geschickt.
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Um ein Haar wäre ich Journalistin geworden. Das Angebot der “Badischen Zeitung” zu einem Volontariat hatte ich – vor vielen Jahren. Aus verschiedenen Gründen habe ich es nicht angenommen, und so ist was anderes aus mir geworden, was ich auch nicht schlecht finde, weil mir meine verschiedenen Berufe wirklich Spaß machen. Ich würde sie sogar als bezahltes Hobby bezeichnen.

Vor kurzem war ich bei einer Autorenlesung. Eine Freundin von mir hat ihr neues Kinderbuch vorgestellt und ich habe dem “Landsberger Tagblatt” angeboten, einen Artikel darüber zu schreiben. Das Angebot wurde angenommen, und ich habe den Bericht geschrieben. Am 31. Mai wurde er veröffentlicht und am 11. Juni habe ich das Honorar dafür bekommen.

Das Honorar ist ein Witz, fast schon eine Frechheit. Für diesen Bericht wurden mir 22,50 Euro überwiesen und für das Foto 6,00. Davon, dass ich 50 Kilometer zur Lesung fahren musste (hin und zurück) und die ungefähr zwei Stunden gedauert hat, will ich gar nicht reden. Insgesamt habe ich einen halben Tag mit der Angelegenheit verbracht und dafür schlappe 28,50 Euro bekommen. Das sind rund 7,12 Euro in der Stunde.

Ich froh darüber, dass ich keine freie Journalistin geworden bin. Meine Zugehfrau verdient nämlich mehr.

P. S.: Für solche Artikel sieht der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger ein Zeilenhonorar von 62 – 68 Cent vor. Aber selbst damit kann man sich nur trocken Brot leisten. Wenn überhaupt. Und ich frage mich, wovon freie Journalisten leben.

Seit 12 Jahren bin ich Mitglied im Golfclub Wörthsee. Der Club hat viele Vorteile. Einer der wichtigsten für mich: in drei Minuten fahre ich bis zur A 96, dann in Richtung München, nehme die zweite Ausfahrt … und schon bin ich dort. Das ist sehr angenehm!

Dann ist der Club sehr gut gepflegt, was den Platz betrifft genauso wie Forum, Restaurant und die “Kulturräume”.

Christian Schlösser, der Pächter des Restaurants, ist ein hervorragender Koch und ein sehr sympathischer Zeitgenosse. Das Restaurant mit seiner Loggia ist lichtdurchflutet, und zu sonnigen Zeiten kann man nach der Golfrunde im Garten unter großen Bäumen sitzen, die schöne Landschaft und das Leben genießen.

Seit Freitag vergangener Woche gibt es für den Club ein neues Kommunikationsinstrument: ein Weblog. Mein Club ist einer der ersten, vermutlich sogar der erste deutsche Club, der ein Weblog hat. Und ich durfte es gestalten.
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Meine erste Diashow habe ich vor ungefähr sieben Jahren produziert, die Ammersee-Rundfahrt. Damals war ich stolz wie Bolle auf mich – aus heutiger Sicht betrachtet ist das Produkt lediglich “nett”. Aber es war der Anfang, der Zündfunke für meine “Inseln der Ruhe”.

Mitterweile habe ich vier Diashows in Eigenregie produziert – aus innerer Überzeugung. Doch genau die waren aussschlaggebend für eine Auftragsarbeit, mit der ich momentan beschäftigt bin, das heißt, sie ist fast fertig. Diese Diashow ist etwas ganz Besonderes für mich. Sie ist für krebskranke Menschen gedacht und gemacht – um Entspannung, Kraft und positive Energien zu schenken. Die Dramaturgie dafür war gar nicht so einfach wie ich anfangs dachte. Ich habe lange gegrübelt und viele Gedanken verworfen. Doch irgendwann kam die zündende Idee und ich habe sie in die Tat umgesetzt – was erheblich länger dauerte als gedacht.


screenshot von der Slideshow – produziert mit dem genialen Programm “Fotomagico”

 
Als zwei Drittel der Arbeit fertig war, habe ich sie erst Freunden und dann meinen Auftraggebern präsentiert. Die Reaktion war positiv. Das war zwar fein, doch wie kommt sie bei denjenigen an, für die sie tatsächlich bestimmt ist?

Seit wenigen Wochen habe ich Kontakt zu einer an Krebs erkrankten Frau. Mit Kraft und Zuversicht hat sie ihre Krankheit besiegt, und ich habe sie heute um ihre Meinung gebeten. Ich wollte und musste wissen, was sie fühlt, was in ihr vorgeht, wenn sie diese Fotos anschaut – in Kombination mit der Musik. Ich war aufgeregt, weil ich wusste, dass ihre Meinung, ihre Sichtweite, ihre Gefühle sehr viel wichtiger sind als die der Menschen, die ich bisher gefragt hatte.
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Lena Meyer-Landrut und Satellite – die Kombination hängt mir zu den Ohren raus. Lena ist ein attraktives Mädchen, und sie hat auch was in der Birne. Aber sie an allen Ecken und Enden zu hören und zu sehen, geht mir wirklich auf die Nerven. Ob sie morgen gewinnt, ist mir egal, ich bin keine Patriotin. Bei Musik erst recht nicht. Außerdem singt sie ja englisch.

Heute war sie wieder auf allen möglichen Kanälen mit ihrem “satellite” und da kam mir die Idee: Max Melvin (alias Andres Bruhn) hat vor ein paar Jahren eine CD raus gebracht. “Satellite” heißt sie. Als Gegenbewegung zu Lenas Satellite-Hype habe ich kurzerhand aus dem Song “my hands” eine kleine Diashow produziert. Hier ist sie.

Ein ganz großes Danke, Andreas, dass du mir deine wunderbare Musik schenkst!