Wer wissen möchte, wie man einen dreiviertel Liter Campari entsorgt, ohne einen Kater davonzutragen, lese jetzt weiter.

Man benötigt dazu eine Flasche Campari, deren Inhalt man in eine hübsche Glaskaraffe umfüllt. Diese Karaffe stellt man auf ein Sideboard – in Nähe einer Steckdose. Wichtig!

Dann nimmt man den Staubsauger und steckt den Stecker des Kabels in die Steckdose. Dann reinigt man die Wohnung. Wichtig ist dabei, dass man vorher dafür sorgt, dass sich das Staubsaugerkabel ordentlich um die Glaskaraffe wickelt. Dann saugt man weiter fleißig Staub. Irgendwann hört man dann ein Krachen. Schaut man nach der Ursache, stellt man fest, dass die Wand im Wohnzimmer, die Ablagefläche des Sideboards und vor allem der Fußboden eine hübsche weihnachtliche Farbe haben: Rot

Dann klaubt man vorsichtig (!) die größten Glassplitter vom Boden auf, holt vorher aber – rein vorsorglich – Heftpflaster aus der Hauspotheke.

Dann sucht man sich drei bis vier alte Tageszeitungen und verteilt sie auf der roten Lache auf dem Fußboden. Wer Parkettboden hat (ich) freut sich, wer Teppichboden hat, freut sich nicht.

Dann wartet man ein paar Minuten, bis die Zeitungen die rote (und sehr klebrige) Flüssigkeit in sich aufgesogen haben. Ist es soweit, knautscht man sehr vorsichtig (!!!) das nass-klebrige rote Zeitungspapier zusammen und steckt es in eine Mülltüte. Danach spült man sich das Blut von den Fingern, trocknet die Finger und beklebt die Schnitte mit dem bereitgelegten Heftpflaster.

Dann nimmt man einen feuchten Lappen und reinigt die ehemals weiße Wand, an der rote klebrige Rinnsale runterlaufen. Wem’s gefällt, lässt den Rinnsalen einfach freien Lauf. Sie passen – wie schon gesagt – farblich prima zur sonstigen Weihnachtsdekoration.

Dann wischt man mit dem feuchten Lappen erst das Sideboard, danach den Fußboden sauber.

Dann entsorgt man die Tüte mit den feuchten Zeitungen im Mülleimer.

Nun holt man sich einen neuen feuchten Lappen (im alten steckten zuviele kleine Glassplitter, ist also bei den feuchten Zeitungen gelandet) und wischt damit nochmals den klebrigen (Parkett)Fußboden ab. Den zweiten feuchten Lappen entsorgt man ebenfalls (Glassplitterchen!).

Mit dem dritten feuchten Lappen wischt man dann nochmals Sideboard und Fußboden sauber.

Fazit: Nach einer dreiviertel Stunde ist der dreiviertel Liter Campari komplett entsorgt – ohne jeglichen Brummschädel.

Teppichbodenbesitzer rufen nun eine Teppichreinigung an. Falls sie Glück haben, kommt die noch dieses Jahr …

PS: Kreative Menschen nutzen die Gunst der Stunde und die Reste der Karaffe als Dekoration.

glaskaraffe

Campari-Entsorgung ohne Brummschädel

4 Gedanken zu „Campari-Entsorgung ohne Brummschädel

  • 14. Dezember 2017 um 17:13
    Permalink

    Ich lerne daraus: Vor dem Staubsaugen unbedingt eventuell herumstehende Campariflaschen leertrinken.

    Antworten
    • 14. Dezember 2017 um 17:22
      Permalink

      Ds wäre dann die Variante MIT Brummschädel.

      Antworten

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