Bruno Ganz
“Ich will nicht, dass mein Leben so endet wie ein trostloser Sonntag Nachmittag …” Zitat aus dem Film: “Ein starker Abgang”
Was für ein wunderbarer Schauspieler! Ich verehre ihn. Er zeigt die widersprüchlichen Gefühle eines Menschen mit einer selten überzeugenden, weil authentischen Darstellungskraft. Ihm zuzuschauen, seine Gefühlsreaktionen zu erleben … Wut, Weichheit, Unsicherheit, Ungeduld, Zweifel, ach, die gesamte Gefühlspalette eines Menschen … all das erlebe ich überragende Schauspielkunst. Weil sie mich tief drinnen berührt. Und weil ich ihm mit Freude zuschaue. Ja, mit wirklicher Freude. Und ich denke, er hat auch Freude beim Spielen. Ohne Eitelkeit – wie so mancher seiner Kollegen. Ich denke, sein Beruf ist diesem Mann ein inneres Anliegen. So, wie er seine Filmrollen auswählt, liege ich vermutlich nicht falsch.
Wie dem auch sei – ich würde ihn gern persönlich kennenlernen. Ein Glas Wein (oder Tee – mein bevorzugtes Getränke zur Zeit) mit ihm trinken und Gedanken austauschen. Wir hätten uns bestimmt viel zu sagen – wenn er im richtigen Leben auch so ist wie in den Filmen. Aber was anderes kann ich mir nicht vorstellen, sonst wäre er nicht so ein grandioser Schauspieler. Denn jeder spielt nur wie es sein Innenleben zulässt. Und wer sein Innenleben nicht zulässt, ist kein guter Schauspieler. Auch im richtigen Leben nicht …
Frauenmantel und der Venusspiegel
Was hier zu sehen ist, ist ein Blatt des Frauenmantels, einer bekannten Heilpflanze. Und bei den Tropfen handelt es sich nicht um Tau, sondern um das Phänomen der Guttation. Was das genau ist, wird bei Wikipedia beschrieben.

Sondern die Blätter viel Flüssigkeit ab, sammelt sich das rausgespresste Wasser in der Blattmitte. So wie auf diesem Foto.

Diese kleine Wasseransammlung nennt man übrigens “Venusspiegel”. Und die gesamten Informationen habe ich von Karin Greiner.
Verkehrte Welt
Man stelle sich folgende Situation vor: Ein völlig verschuldeter Mann hat einen Freund, der noch mehr Schulden hat, und kurz vor der Pleite steht.
Nun gehen beide zur Bank und der völlig verschuldete Mann sagt zu dem Banker: “Ich bürge für diesen Mann”.
Rektionsmöglichkeiten des Bankers:
1. Er weist den beiden die Tür.
2. Er fällt um – weil er sich totgelacht hat.
Fazit: Wir sollten Europa umtaufen in “Absurdistan”. Denn mit dem realen Leben haben die politischen und wirtschaftlichen Geschehnisse der heutigen Zeit nichts zu tun. Da wird nur noch gemauschelt und nicht vorhandenes Geld hin- und hergeschoben. Otto Normalverbraucher wäre bei so was längst im Knast – wegen Betrugs und/oder Konkursverschleppung und in Umlauf bringen von Schneeball-Systemen. Nur die Politiker – die dürfen alles.
Und den letzten beißen die Hunde … und der letzte sind wir, die doofen und (fast) machtlosen Bürger Marionetten, die wohl nur zu einem taugen: zum Kreuzchen setzen aus Wahlscheinen. Wohin ich mein Kreuzchen bei der nächsten Bundestagswahl setze, weiß ich jetzt schon. Und viele andere auch, wie die Wahl in Berlin gezeigt hat.
Frau Merkel und Konsorten werden sich schon noch umsehen. Denn die Nemesis erwischt jeden. Irgendwann.
Wort zum Samstag
Wenn fünfzig Millionen Menschen
etwas Dummes sagen,
bleibt es trotzdem eine Dummheit.
Anatole France
Schuldenerlass für Griechenland!?
Ich rege mich jeden Tag darüber auf. Über die Wirtschaftskrise bzw.Schuldenkrise und im Zusammenhang damit über Griechenland und alles, was damit zusammenhängt.
Ich gebe ganz offen zu: Ich verstehe von dieser allgemeinen Krise so gut wie nichts. Weder, wie sie zustande gekommen ist, weder, warum unsere Bundeskanzlerin so vehement dafür ist, Griechenland nicht in den “Offenbarungseid” laufen zu lassen, sondern für viele Milliarden zu bürgen.
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