Frugales Mittagessen
Eben habe ich mich wieder an meiner Brombeer-Ernte von gestern verlustiert. Erneut mit Joghurt (ich liebe Joghurt!), aber dieses Mal habe ich noch einen Pfirsich aus Karin Greiners Garten reingeschnibbelt. Dann frische Pfefferminze und Zitronenmelisse (beides von meiner Terrasse) drunter gerührt und Sonnenblumenkerne drüber gestreut. Und obendrauf brombeerfarbene Blüten der Pfefferminze … Köstliches Mittagessen! Und bestimmt seeeehr gesund. Prima Nebenwirkung!

Nach dem Mittagsmahl: Pfefferminzblüten zu essen, kann ich übrigens nicht empfehlen … sie schmecken zu intensiv. Ebenso die kleinen Blättchen direkt unter der Blüte. Aber das ist – wie so vieles – Geschmackssache. So liebt Karin Greiner beispielsweise Kornelkirschen und Vogelbeeren. Ich habe beide in ihrem Garten gekostet – und spontan ausgespuckt. Zu bitter (für mich)!
Neue Branchenbuch AG mit neuer Funktion
Online-Branchenbücher gibt es jede Menge. Doch eines mit neun Sprachen gibt es bislang nur eines: Das Internetportal Neue Branchenbuch AG.
Fruchtige Erinnerungen
Das Landleben hat einige Vorteile, unter anderem auch den, dass wir viele Früchte nicht aus der Verpackung, sondern frisch vom Baum oder Strauch genießen können. So wie heute, denn eben komme ich zurück von einem kleinen Ausflug ins benachbarte Wäldchen. Am Rand des Wäldchens sind jetzt die Brombeeren reif, und dieses Jahr tragen sie ganz besonders viele Früchtchen.

Während ich mich so durchs dornige Gestrüpp kämpfte und mein Eimerchen sowie meinen Magen füllte, stiegen wonnigliche Kindheitserinnerungen in mir hoch. Denn das Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, war gesegnet von Obst und Früchten und natürlich gab es dort auch sehr viele Brombeerhecken. Und nach der Ernte gab es Brombeermilch – zerdrückte Brombeeren, leicht gezuckert – mit frischer Kuhmilch übergossen. Dazu servierte meine Mama Butterbrot. Köstlich!

Die heutige Ernte
Da ich keine Milch im Kühlschrank habe, werde ich mir einen Teil der Beeren jetzt mit Joghurt und Sahne zu Gemüte führen. Aus dem “Rest” wird Marmelade gekocht. Und morgen mache ich mich nochmal auf den Weg zum Wäldchen. Denn wie gesagt – dieses Jahr tragen sie besonders üppig.
P. S.: Der einzige Nachteil bei so einer Brombeerernte sind die Dornen. Und wie jedes Jahr blieb die Aktion nicht ohne Folgen – blutige Kratzer an Armen und Beinen. Aber das nehme ich gern in Kauf.
Vor dem Gewitter
Jeden zweiten Tag werfe ich mich in die Jogging-Klamotten und drehe meine Runde – nördlich von Schondorf, ums Landheim herum und durch den Wald. Ich mache das bei jedem Wetter, egal, ob das Thermometer 30 Grad im Schatten zeigt, oder ob es schneit.
Vorgestern kam ich gerade noch trocken nach Hause – bevor das Gewitter losgelegt hat …

Die Zwiebelturmkirche ist übrigens das Wahrzeichen von Schondorf: die St.-Anna-Kirche, die von weitem schon sichtbar ist.
Zauberhaftes Kinderbuch!
In dem Buch “Psst! Geheimnis!” beschreibt die Autorin Christa Lippich die Freundschaft zwischen einem kleinen weißen Hasen und einem großem brauen Bären. Und was richtige Freunde sind, die haben keine Geheimnisse voreinander und erzählen sich alles. Normalerweise. Doch eines Tages hat der kleine weiße Hase ein Geheimnis, und um was es sich dabei handelt, verrät er dem großen braunen Bären nicht, sondern lacht und tanzt und freut sich. Der große Bär ist sehr traurig darüber und muss dringend nachdenken. Nachdenken kann der große braune Bär am besten bei einem Waldspaziergang. Deshalb macht er sich auf den Weg in Richtung Wald und versucht herauszufinden, was der kleine weiße Hase weiß und er nicht, und er befürchtet das Schlimmste: nämlich, dass der kleine weiße Hase nicht mehr sein Freund sein will – was ihn sehr niedergeschlagen macht.
Weiterlesen
Achtung: moralinsauer!
Also … er fällt mir schon seit langem auf: der schleichende Prozess der schwindenden Ethik, der Verfall der Werte. Was zählt, ist Geiz. Auf der anderen Seite steht – unlogisch – genau das Gegenteil: Mein Haus. Mein Auto. Mein Boot. (Einem bekannten Werbesport entlehnt.) Was bedeutet: das prächtigste Haus … Auto … Boot … für sowenig Geld wie möglich.
Aber – das funktioniert nicht. Zumindest nicht auf Dauer. Wohin das führt, zeigt die schon seit geraumer Zeit andauernde Finanzkrise. Ich gestehe, dass ich mich mit wirtschaftlichen Zusammenhängen (leider) nicht auskenne. Trotzdem erkenne ich, dass irgendwas nicht stimmt und das Leben auf unserem Planeten völlig aus den Fugen geraten ist und immer weiter aus den Fugen gerät.
Weiterlesen











