Internet-Begriff: Affiliate-Marketing
Die Begriffe fliegen einem nur so um die Ohren – die Fachbegriffe im Internetmarketing. Fangen wir an beim A, wie Affiliate-Marketing.
Affiliate = Tochter-/Schwestergesellschaft
to affiliate = verbinden, sich angliedern, (Mitglied) aufnehmen …
Affiliate-Marketing ist ein spezieller Bereich im Online-Marketing, bei dem Webseitenbetreiber und Blogger Werbelinks Dritter einbinden – gegen Gebühren/Provisionen. Der Webseitenbetreiber oder Blogger (wobei ein Blog auch nichts anderes als eine Webseite ist – nur mit einer anderen Struktur und mit einem speziellen CMS) wird “Merchant” (Kaufmann) oder “Advertiser” (Inserent) genannt und setzt auf seiner Seite einen Link auf eine andere Seite – zu jemandem, der etwas verkaufen will.
Für Vermittlung über den mit einem speziellen Code versehenen “Affiliate-Link” erhält der Advertiser eine Provision. Affiliate-Marketing ist also nichts anderes als Online-Werbung. Statt in der Zeitung oder einem Magazin steht die Anzeige nun auf einer Webseite.
Die Nachverfolgung der Vermittlung durch sogenannte “Cookies” (Keks – in diesem Fall ein elektronischer “Krümel”) erfolgt durch das “Tracking” (Track = Spur).
wird fortgesetzt
P. S.: Heutzutage ist es sehr beliebt, alles mögliche als “Marketing” zu bezeichnen, was streng genommen nur ein Teilbereich des Marketings darstellt. Aber Marketing klingt halt besser … und deshalb wird mit diesem Wort sorglos (protzig) umgegangen. Sekretärinnen sind ja auch fast ausgestorben, denn eine Frau für die (sehr wichtige) Büroarbeit trägt heute die Berufsbezeichnung “Assistentin”. Klingt wohl auch anspruchsvoller. Dabei ist alles nur Augenwischerei …
Wort zum Samstag
Vernunft ist manchmal
nichts anderes,
als Mut zur Feigheit.
Georg Bernard Shaw
Literaturagent Axel P. – wieder ein Bericht in der SZ
Dass es einen Literaturagenten namens Axel P. gibt, darüber wurde hier und an anderen Orten bereits geschrieben. Vielfach. Denn dieser ehrenwerte Herr mag früher tatsächlich Manuskripte vermittelt haben – an “normale” Verlage (sein eigener Wortlaut). Seit Jahren macht er das nicht mehr. Zumindest ist mir niemand bekannt, der durch den Kontakt mit Axel P. etwas gewonnen hat. Dagegen sind mir – persönlich – viele Menschen bekannt, die nichts gewonnen, aber einiges verloren haben. Viele Euros! Unter die Gemeinschaft der Gläubiger reihen sich durchaus nicht nur Autoren ein. Mir ist auch eine Druckerei bekannt – mit einer Forderung von über 30.000 Euro (in Worten dreißigtausend).
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Amy Winehouse – tot
Wer wäre nicht gern erfolgreich, prominent und reich? Ich vermute mal, viele von uns stellen sich diesen Zustand verlockend vor. Weil er das Glück des Lebens verspricht. Aus der Sicht des “kleinen Mannes/der kleinen Frau”. Ich vermute allerdings auch, diese Sicht geht völlig an der Realität vorbei.
Denn warum gibt es so viele erfolgreiche, prominente und reiche Menschen, die mit relativ jungen Jahren das Zeitliche gesegnet haben. Marilyn Monroe, James Dean, Elvis Presley, Jim Morrison, Romy Schneider, Michael Jackson … um nur einige aufzuzählen … und gestern Amy Winehouse. Alle Personen des öffentlichen Lebens. Alle enorm erfolgreich. Alle enorm beliebt, enorm bewundert, enorm wohlhabend. Und enorm unglücklich?
Scheint so, denn die zumindest oben Genannten lebten mit Drogen oder drogenähnlichen Substanzen. Reicht es nicht, erfolgreich, reich und beliebt zu sein. Offensichtlich nicht.
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Oh, Sie sind ja da …
Wenn ich jemanden anrufe, dann rechne ich damit, dass ich ihn auch antreffe. Dass dieses Verhalten ist nicht allgemeingültig ist, habe ich vorhin erfahren.
Ich sitze (sonntags) am Computer und redigiere “Das wilde Kräuterbuch”, als das Telefon klingelt. Wer anruft, sehe ich nicht, weil der Anrufer seine Rufnummer versteckt hat. Ich nehme den Hörer ab und melde mich – so wie immer – mit Vor- und Nachname.
Das Gegenüber am anderen Ende der Leitung ist offensichtlich irritiert. Denn es sagt: “Frau Blaes? … ehm … oh … Sie sind ja da … damit habe ich nicht gerechnet.” Das wiederum hat mich irritiert – aus oben genanntem Grund. Erschwerend kommt noch hinzu, dass das Gegenüber einige Fragen zum Thema Buchveröffentlichung in meinem kleinen Verlag “Edition Blaes” hatte. So was kann man nicht auf den Anrufbeantworter quatschen …
Es hat eine Weile gedauert, bis ich begriffen habe, was das Gegenüber konkret wollte. Das Gegenüber, eine Autorin, ist auf der Suche nach einem Verlag. Genau gesagt ist sie lediglich auf der Suche nach einem Deppen, der ihren Roman mit einer ISBN-Nummer inklusive Verlagslabel verschönert. Denn sie hat alles fertig: Format, Umschlag, abgesetzten Inhalt. Von einem Fachmann wurde das Manuskript bereits lektoriert und um die Vermarktung möchte sie sich auch selbst kümmern. Sie braucht also defintiv keinen Verlag …
Weil ich aber keine ISBN-Nummern-Händlerin bin, sondern Inhaberin einen kleinen und feinen Verlages, habe ich ihr alles Gute für ihr Romanprojekt gewünscht und mich dann wieder meiner Arbeit gewidmet.
Trotzdem frage ich mich, warum jemand jemanden anruft, wenn er gar nicht damit rechnet, den Jemand anzutreffen. Als einzig plausible Antwort fällt mir ein, wollte vielleicht lediglich die Telefonnummer hinterlassen, um dadurch die Telefonkosten zu sparen. Hat vielleicht keine Flatrate, die Dame … sollte man sich als Autorin unbedingt zulegen. Denn es gibt sehr, sehr viele Telefonate zu führen – um ein Buch zu vermarkten. Eine ISBN-Nummer ist dabei am wenigsten relevant.
Fundsache
Im Ammersee gibt es nicht nur Fische – wie man auf diesem Foto deutlich sehen kann.

Erfreulichere Fotos gibt es auf meinem Ammersee-Fotoblog.









