Joghurt-Erkenntnis
Joghurt schmeckt mir. Vor allem Fruchtjoghurt. Aber weil ich erfahren habe, dass im Fruchtjoghurt sehr wenig richtige Früchte drin sind, habe ich vor Jahren beschlossen, nur noch Naturjoghurt zu kaufen (ist sehr viel billiger als das mit “Früchten”). Den jeweiligen Fruchtgeschmack produziere ich seitdem selber, mit leckerer Marmelade. Nicht gekaufter, sondern selbst gemachter oder der von Freundinnen, Angela Marmor zum Beispiel.
So, und nun betrachte ich gerade mit großem Interesse im bayrischen Fernsehen einen Bericht über die Joghurt-Produktion der Molkerei Bauer. Und was erfahre ich da? Die Fruchtzugabe bei deren Joghurt ist nichts anderes als herkömmliche Marmelade. Ganz profane Marmelade. So die Worte des Geschäftsführers. (“Profan” hat er natürlich nicht gesagt!)
Also von wegen frische Früchte! Na ja, irgendwann waren sie schon mal frisch, aber bevor sie zu Marmelade verkocht wurden.
Nun frage ich mich, warum so viele Menschen (relativ teures) Fruchtjoghurt kaufen. Denn ein Löffelchen Marmelade ist doch blitzschnell ins Naturjoghurt reingerührt. So wie ich das mache – und die Firma Bauer …
Nachsatz: selbstverständlich rühre ich auch frische Früchte rein. Zur Zeit Erdbeeren. Und das schmeckt super lecker!
Jörg Kachelmann wieder auf freiem Fuß
Nun ist er also wieder ein freier Mann, der Wetterfrosch Kachelmann. Nach dem, was ich so hören und lesen konnte, blieb dem Gericht nichts anders als ein Freispruch übrig. Ein Freispruch “zweiter Klasse”, so berichten die Medien, allen voran die Boulevardblätter, die sich in den vergangenen 14 Monaten vermutlich die Hände gerieben haben – angesichts eines derart spektakulären Falls.
Vorverurteilungen gab es massenweise. Dazu hat auch unsere kampfeslustige Feministin Alice Schwarzer beigetragen. Sie hat sich zwar nie konkret geäußert, aber das, was man zwischen ihren Zeilen (geschrieben und gesprochen) lesen konnte, sprach eindeutig gegen den Angeklagten. Und heute meint sie, die deutsche Gerichtslandschaft sei täterorientiert. Womit sie vermutlich ausdrücken will, in Deutschland befänden Täter sich gegenüber Opfern im Vorteil. Ich kann Meinung nicht bestätigen. Denn im Gegensatz zu den USA, wo ein Angeklagter seine Unschuld beweisen muss, müssen hier die Gerichte die Schuld beweisen. Aber Frau Schwarzer steht aus innerer Überzeugung und grundsätzlich erstmal auf der Seite von Frauen. Das ist ja nun hinlänglich bekannt. Und dass diese Frau sich in diesem Kachelmannprozess von Deutschlands auflagenstärkstem Verdummungsblatt anheuern ließ, spricht auch eine klare Sprache: jede(r) ist käuflich! Und mit Mediengeilheit hat es bestimmt auch was zu tun. Denn wäre sie als “Emma”-Korrespondentin aufgetreten, hätte sie nicht die Publicity bekommen, die ihr die BILD-Berichterstattung verschafft hat.
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Übrigens …
Radicchio – so schreibt er sich, der italienische, rote Salatkopf.
Raditschio – sagen fast alle. Aber das ist nicht richtig.
Radikio – so wird das Wort ausgesprochen.
Das musste ich mal los werden. Weil mich die falsche Aussprache immer wieder nervt. So auch heute, beim “Perfekten Dinner”, wo als Vorspeise gebratener RADIKIO serviert wurde.
Spargelzeit
Schnell gemacht und lecker: gebratener Spargel

Magerspeck-Würfelchen mit klein geschnittener Zwiebel in Olivenöl anbraten. Rohe Spargelstücke dazu geben, mit Wildkräutersalz (normales Salz geht natürlich auch) und Pfeffer würzen. Gut verrühren. Ungefähr
5 Minuten braten. Emmentaler Käse darüber hobeln, einen Deckel auf die Pfanne geben und warten, bis der Käse geschmolzen ist.
Erkenntnis: Sex sells
Kaum schreibe ich einen Artikel über Sex, schnellen die Besucherzahlen nach oben …
Wort zum Samstag
Love it.
Change it.
Or leave it.
Wer nach diesen Worten handelt, macht sich das Leben deutlich leichter.









