Frischhalte-Tüte
Im vergangenen Jahr habe ich an einer Wildkräuterführung mit Karin Greiner teilgenommen. Dabei habe ich gelernt, dass man die gepflückten Kräuter in Plastiktüte steckt und danach die Tüte aufbläst. Das hält die Kräuter frisch.
Dieses Verfahren kann man doch bestimmt auch bei Salat anwenden, dachte ich mir und probierte es aus. Und es funktioniert! Der Salat hält sich deutlich länger, als wenn man ihn einfach nur so in der Tüte aufbewahrt.

Also: gewaschenen und geschleuderten Salat in die Tüte stecken. Die Tüte am Schlafittchen packen und aufblasen – so wie eine Knalltüte. Schnell zudrücken, zudrehen und gut verschließen. Am besten mit einem Verschluss für Tiefkühlkost.
Tartar aus Räucherlachs
Heute kreiert:

4 Scheiben Räucherlachs
1/2 Apfel
1 Schalotte
5 Blättchen frisches Basilikum
1 Tl mittelscharfer Senf
5 El Joghurt
1 Tl helle Sojasoße
Pfeffer
Saft einer halben Zitrone
Balsamico-Essenz
Lachs und geschälten Apfel in kleine Würfel schneiden. Schalotte und Basilikum klein schneiden. Alle Zutaten gut miteinander mischen.
Mit einem Edelstahlring in Form bringen. Balsamico-Essenz darüber träufeln.
Die Farbe der Tage
Vor einiger Zeit habe ich einen ganz besonderen Film gesehen. Er handelte von einer alten Dame, die die Qualität ihrer Tage mit Farben belegte. Die blauen Tage, das waren die, an denen alles normal verlief. Ihr Gedächtnis funktionierte wie gewohnt, sie wusste, wer sie war, wo sie wohnte und wie sie ihre täglichen Dinge zu verrichten hatte. Die anderen Tage hingegen, das waren die, an denen sie sich nicht mehr an ihren Namen erinnerte, ihre Familienmitglieder nicht mehr erkannte und keine mehr Ahnung hatte, in welcher Stadt und welcher Straße sie lebte. Tage, an denen sie vollkommen die Orientierung verloren hatte und hilflos wie ein Baby war. Das waren die grauen Tage.
Was mich betrifft, so funktioniert mein Gedächtnis noch ganz hervorragend, allerdings könnte ich meinen Tagen auch Farben geben. Als grau, blau und bunt würde ich meinen beständig wechselnden Gemütszustand bezeichnen.
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Sonja Zietlows IQ
Wenn ich mich recht erinnere, hat die Moderatorin Sonja Zietlow einen überdurchschnittlich hohen Intelligenzquotienten. Das wurde zumindest mal bei einem öffentlich veranstalteten Intelligenztest ermittelt.
Intelligenztests an sich sind umstritten. Die Gründe dafür hat mir vor Jahren ein Soziologe erklärt – die sind an dieser Stelle aber nicht relevant. Anlässlich einer Fernsehsendung durchgeführte Intelligenztests sind demzufolge noch mehr umstritten und Frau Zietlow ist der wandelnde Beleg dafür.
Aufgrund des Medienspektakels um die “Dschungelshow” hab ich in den letzten Tagen dort mal reingeschaut. Es ist einfach unerträglich. Länger als fünf bis 10 Minuten kann man diesen Mist nicht anschauen, ohne Magen- oder besser gesagt Hirnkrämpfe zu bekommen. Die Dialoge der “armen” Opfern laufen auf erschreckend niedrigem (niedrigstem) Niveau ab und was die Intelligenzbestie Zietlow und ihr kleiner dicker Co-Moderator so von sich geben, ist kein bisschen besser. Kein bisschen.
Zu den sensationellen Einschaltquoten kann ich nur sagen: Pisa, ick hör dir trapsen!
In den Fängen des Internets
Identitätsklau und Mobbing im Internet habe ich selbst schon erlebt. Vor ziemlich genau zwei Jahren haben irgendwelche geisteskranke Typen mit meiner Emailadresse und meiner persönlichen Anschrift Bestellungen aufgegeben. Aber nicht nur das, sie haben auch Drohbriefe verschickt. Gott sei Dank habe ich gleich dem Rat meines Anwalts befolgt und bin zur Polizei gegangen.
Und Gott sei Dank habe ich sehr schnell mitgekriegt, was da abging. Viele andere bekommen es erst mit, wenn sie Post vom Staatsanwalt bekommen.
Aus diesem Grund habe ich beschlossen, mich von einigen Internetportalen zu verabschieden. Denn überall stehen meine Daten, für jeden sichtbar. Dieser Abschied wird einem aber sehr schwer gemacht. Es dauert zwar nur Sekunden, bis man sich angemeldet hat, aber mit dem Abmelden sieht das schon ganz anders aus. Bei einem Foto-Onlineportal zum Beispiel sucht man vergeblich die Möglichkeit, den Account zu löschen. Als ich dann – sehr verärgert – eine Email an das Portal geschickt habe, erfuhr ich, dass ich den Account selbst gar nicht löschen kann.
Ich unterstelle hier Taktik. Denn so mancher wird irgendwann resignieren und einfach weiter Mitglied bleiben. Bei welchem “Verein” auch immer.
Bei Facebook sucht man sich auch dumm und dämlich, bis man sich endlich abmelden kann. Aber der Account wird dann nicht sofort gelöscht, sondern erst in 14 Tagen.

Diese Frist ist bestimmt im Sinn des Kunden. Denn der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist ja über den Globus hinweg bekannt als sympathischer und philantropischer Zeitgenosse …
Satellite – Entspannung pur
Fotos und Arrangement: Renate Blaes
Musik aus der CD “Satellite“ von Max Melvin









