Golfplatz Wörthsee im Jahr 2011
Ich sitze ja nicht nur vor dem Computer, sondern spiele auch seit rund 20 Jahre Golf – was sich aus meinem Handicap leider nicht ablesen lässt. Vielleicht fehlt mir auch die dazu notwendige Leidenschaft. Nun, wie dem auch sei – seit Mai 2009 führt der Golfclub auch ein Blog, das ich redaktionell betreue und unter anderem mit Fotos bestücke. Gestern habe ich ein kleines Video produziert – Rückblick auf die vergangenen 12 Monate. Fängt mit Schnee an und hört mit Schnee auf …
Weihnachten – Friede, Freude, Harmonie?
So, Weihnachten ist vorbei. Und damit die Zeit der gewalttätigen Filme. Auf allen Kanälen wurde gestritten, geschlagen und getötet was das Zeug hält. Da flogen Messer, Kugeln und Köpfe, da spritzte und floss das Blut. Leichen pflasterten die Wege der Protagonisten. Allen voran der angeblich meisterhafte Film “Kill Bill”. Was an diesem Streifen so grandios sein soll, hat sich mir nicht erschlossen. Schon vor einiger Zeit nicht, als ich zwei der drei Folgen zum ersten (und zum letzten) Mal angeschaut habe. Uma Thurman, Killerin und Hauptdarstellerin, rennt, springt und fliegt wie ein Gummiball durchs Geschehen und dabei bringt dabei alles um, was ihr vors Schwert kommt. Ekelhaft, abstoßend und völlig sinnfrei. Wie viele andere Filme auch.
Weihnachten, Zeit der friedvollen Besinnung? Von wegen!
Fröhliche Weihnachten!

All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich gut gelaunte Weihnachtstage!
Herzliche Grüße von Renate
Selten so gelacht
Heute und gestern Abend gab es in SAT 1 zwei Filme – zwei Folgen eines Filmes besser gesagt. “Zwei Weihnachtsmänner” heißt er. Und ich kann verlautbaren, selten hab ich so einen Spaß an einem Film gehabt. Bastian Pastewka und Christoph Maria Herbst waren genial.
Ein grinsendes Danke dem Drehbuchautor und den bestens gelaunten Darstellern für diese wunderbare und selten komische Weihnachtskomödie. Ich habe gekichert wie schon lange nicht mehr – bei einem Film.
P. S.: Die beiden Folgen werden am 24. und 25. Dezember vormittags wiederholt. Unbedingt anschauen!
o2 can’t do
Nach meiner Kündigung vom 10. Dezember hat ein paar Tage später der “Berater” von o2 angerufen. Was es mit dem Anruf auf sich hatte, erläutere ich in meinem Nachsatz zum Artikel über meine Erfahrungen mit o2.
Diskussion um des Kaisers Bart
Was für eine langweilige und unergiebige Talkshow – heute Abend bei Jauch. Es ging um den 500-Mio-Kredit unseres Bundespräsidenten. Hat er die Wahrheit gesagt oder nicht. Hat er den Kredit von Gehrkens oder dessen Frau. Vorteilsnahme im Amt oder nicht.
Diese Fragen wurde innerhalb einer Stunde gebetsmühlenartig zigmal durchgekaut. Von vorn bis hinten und zurück. Und … weil’s so schön war, noch ne Runde und danach dann nochmal eine. Solange, bis die 60 Minuten endlich vorüber waren.
Neue Erkenntnisse kamen dabei nicht ans Abendlicht. Prima Schlaftablette, diese Talkshow!
Publikumsverarschung?
So durch und durch blöde bin ich vermutlich nicht. Aber naiv. Nicht immer, aber schon hin und wieder. Denn so komme ich – zum Beispiel – erst nach längerem Grübeln auf die Idee, dass “Das perfekte Dinner” ein Fake sein könnte, Publikumsverarschung also. Aber manchmal frage ich mich schon … denn angesichts dessen, was diese Woche dort wieder abläuft, frage ich mich, ob es so was in Wirklichkeit gibt. Mit “so was” meine ich eine der aktuellen Teilnehmerinnen bei perfekten Dinner, eine junge Dame namens Jasmin.
Allgemeinbildung: sehr gering
Tischmanieren: mäßig
Ahnung vom Kochen: null
Soziale Kompetenz: null.
Zum Ausgleich der Defizite gibt es:
Talent zum Lügen: 100 Punkte
Selbstüberschätzung: 100 Punkte
Dreistigkeit: 100 Punkte
Sämtliche Küchen-Begriffe, die jedem Hobbykoch fließend über die Zunge gehen, kann die Tussie, die schließlich am Wettbewerb zu einem “perfekten Dinner” teilnimmt, noch nicht mal aussprechen, geschweige denn weiß sie, was dahinter steckt. “Quiche” zum Beispiel ist für sie vermutlich ein Quietsche-Entchen.
Ihre eigene Vorspeise besteht aus gekauftem Brot, das sie mit gewürztenTomatenwürfeln belegt.
Die Mühe, marinierte Putenbrust selbst einzulegen, erspart sie sich, sondern kauft sie fertig mariniert beim Metzger. “Ist einfacher”, meint sie. Wo sie Recht hat, hat sie Recht! Die Frage ihrer Gäste, ob sie die Marinade selbst gemacht hat, beantwortet sie mit “ja”. Der Reis kommt auch aus der Tüte. Nur Nachspeise gibt es ebenfalls nichts Bemerkenswertes zu sagen.
Und gestern vergab diese Dame drei Punkte für ein Menue, das von den anderen Teilnehmern übereinstimmend mit jeweils 9 bewertet wurde.
Angesichts dieser Fakten frage ich mich, ob das Perfekte Dinner echt sind. Vermutlich nicht. Aber letztendlich ist das auch wurscht – es gibt Wichtigeres.
Kann man denn davon leben?
Per Zufall bin ich über ein hochinteressantes Fachbuch gestolpert: “Kann man denn davon leben?” heißt es und beschreibt den mühseligen Weg erfolgreicher Selbstvermarktung im Internet.
Ich habe mir das PDF sofort gekauft und hoffe nun mit diesem Artikel und gesetztem Link auf die Printausgabe. Ich nehme ein Buch halt noch gern in die Hand. Da kann man nach Herzenslust unterstreichen, markieren und Eselsohren knicken.
Ein Buch für jeden, der sich und/oder seine Dienstleistungen und Produkte im Internet an dem Mann (und die Frau) bringen möchte. Einfach ist es nicht, das sagen die Autoren Silvia Holzinger und Peter Haas ausdrücklich. Aber … was ist schon einfach heutzutage.Ich hab meine Brötchen früher einfacher verdient, das sage ich ganz offen. Der Grund: Preisdumping aller orten und Preisdrückerei ebenfalls. So meinte der neue Abteilungsleiter eines Kunden, mit dem ich viele Jahre zusammen gearbeitet habe, ich sollte mein Honorar um 75 % kürzen. Das habe ich nicht gemacht!
Mehr Informationen zum Buch und Bestellmöglichkeit HIER.
o2 und die wunderbare Spam-Vermehrung
Es ist nur eine Vermutung … aber exakt ab dem Zeitpunkt, seit ich mit o2 “Kontakt” hatte, bekomme ich auffallend viele Werbe-Emails. Zufall? Soll’s ja geben …
Wir sind wütend!
Ja, ich bin auch wütend. Sehr wütend sogar!









