Monats-Archive: November 2010

Politiker!

Gucke mal gerade wieder “Anne Will”. Und diese Sendung geht mir immer mehr auf die Nerven. Weil … keiner lässt den anderen ausreden. Alllen voran die Politiker.

Jeder haut seine parteipolitische Meinung raus und lauert nur drauf, dass der andere (Meinungsgegner) endlich eine Atempause macht, damit er (sie) seine Ansicht unters Volk schleudern kann. Momentan ereifert sich Katrin Göring-Eckardt und weiß genau, was die Welt will. Die anderen wissen das natürlich nicht. Politiker … ich hatte nie eine hohe Meinung über diese machtgierige Spezies.

Wartet nur auf die nächste Wahl, ihr Schwätzer, Palaverer und Selbstbeweihräucherer … denn ich stehe mit meiner Meinung nicht allein. Habt ihr noch nicht mitgekriegt, dass die Wähler sich verarscht fühlen?

Aber wem von diesen machtgeilen Opportunisten soll ich um Gottes Willen bei der nächsten Bundestagswahl meine Stimme geben?

Gut oder böse – das ist hier die Frage

Seit ziemlich genau einem Jahr führe ich ein Blog – unter einem Pseudonym. Und ich führe es im Auftrag eines psychologischen Instituts.

In diesem Blog präsentiere ich mich als ziemlich gemeiner Mensch … könnte das weibliche Pendant sein zu “Alfred”, dem Ekel in der seinerzeit sehr erfolgreichen Fernsehserie “Ein Herz und eine Seele”. Ich beschreibe in dem Blog Situationen, in denen ich andere Menschen bewusst ärgere, sie belüge und betrüge und mich freue, wenn es ihnen schlecht geht. Und natürlich lasse ich an niemandem ein gutes Haar.

Promotion habe ich für dieses Blog nicht gemacht, trotzdem habe ich mir innerhalb weniger Wochen eine treue Fangemeinde erschrieben, die täglich wuchs – weil meine Besucher fleißig Werbung für mich gemacht haben. (Die Liste der Suchbegriffe ist übrigens hochinteressant!) Ja, mein fieses Blog ist richtig beliebt. War es, besser gesagt, denn nun hat sich – nach Anweisungen meines Auftraggebers – das Blättchen gewendet. Ja, ich habe eine Läuterung durchgemacht, eine Metamorphose vom Saulus zum Paulus sozusagen. Und die Konsequenz ist die, dass die Leute den Saulus wieder haben wollen. Ja, Paulus ist ihnen zu langweilig. Es geht mittlerweile schon so weit, dass er beschimpft wird.

Mein Auftraggeber allerdings ist sehr beglückt, denn genau darum ging es. Und ich vermute, dass viele Menschen mehr am Bösen interessiert sind als am Guten. Warum? Vielleicht um ihre eigenen Abgründe gespiegelt zu sehen. Sie freuen sich, wenn jemand anderes die Sau (Sau-lus) raus lässt, wenn sie sich selbst schon nicht trauen. Und ich gebe ganz offen zu, immer “gut” zu sein ist gar nicht so einfach. Hin und wieder muss ich mich doch sehr zusammenreißen, um meinen negativen Gefühlen und destruktiven Ambitionen nicht freien Lauf zu lassen. Denn es gibt auch im richtigen Leben durchaus Situtionen, in denen ich sehr gern mal Saulus wäre.

Was eine Diskussion ist

Also, nachdem ich ja so gern diskutiere, wollte ich mal wissen, wie die exakte Bedeutung dieses Wörtchen lautet und hab recheriert.

Da gibt es mehrere Aussagen und am besten gefällt mir die hier:
„Zwei Monologe, die sich gegenseitig immer und immer wieder störend unterbrechen, nennt man eine Diskussion.“
Diese kluge Beschreibung ist von Charles Tschopp und trifft meiner Meinung nach den Nagel auf den Kopf …. ;-)

Die wunderbare Hypotaxe

Die neue Rechtsschreibreform hat meiner Meinung nach kein Licht ins Dunkel gebracht, sondern genau das Gegenteil erreicht. Früher war ich nahezu perfekt in Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion. Heute mache ich das so, wie es mir gefällt. Doch hin und wieder muss ich mal was nachschauen, und dabei habe ich eben das gefunden: ein Beispiel für eine “Hypotaxe” (Unterordnung von Nebensätzen bei Hauptsätzen).

„Die, die die, die die Dietriche erfunden haben, verdammen, tun ihnen unrecht.“

Klasse Satz, oder?

Dabei fällt mir noch ein anderer Satz ein, der mir richtig Spaß macht: “Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen hinter Fliegen.” Das ist zwar keine Hypotaxe, aber trotzdem lustig.
Ob das Komma nun vor dem “aber” stehen muss oder nicht, das weiß ich leider nicht genau. Ich denke aber, es gehört hin. … 5 Minuten später: ja, ich habe nachgeschaut. Es gehört hin. “Komma steht vor entgegengesetzten Konjunktionen.”)

Neues Katzenbuch

Berührende Geschichten mit vielen Fotos, alle bewusst in schwarz-weiß gehalten. Der Buchinhalt ist auf festem, mattem Kunstdruckpapier gedruckt. Das Katzenbuch ist also sehr edel und ein wunderbares Verschenkbuch für Menschen, die Katzen lieben. Nicht nur an Weihnachten.

Näheres dazu und einen Blick ins Buch gibt es auf dem Katzenblog.

Möve

Obwohl die Möve ja ziemlich unscharf ist, finde ich dieses Foto klasse. Aufgenommen in der Herrschinger Bucht.

Mehr Fotos auf meinem Fotoblog.



 
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"Ein Buch, das verzaubert"
Jutta Aurahs
Redaktion "Geliebte Katze"

Für nähere Informationen aufs Bild klicken.