Monats-Archive: November 2010

Judas versus Wahrheit

Das Thema mit der sogenannten Wahrheit hatte ich vor kurzem schon mal. Fazit: Wahrheit ist unbeliebt, nicht populär. Trotzdem möchte sie jeder gern wissen. Trotzdem möchte sie jeder gern äußern.

In der Politik ist Wahrheit ganz besonders unpopolär. Warum? Ganz einfach, weil es Politikern nur um eins geht: Macht. Erst darum, sie zu bekommen, und wenn man sie denn hat, zu behalten. Schon Adenauer räumte ein, dass ihm nur wichtig war: die nächste Wahl zu gewinnen. Lügen seien dabei legitim, das gab er offen zu. Zumindest ist das nachzulesen…
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25 Jahre

Auf den Tag genau 25 Jahre ist es her, dass meine Mama sich für immer verabschiedet hat. Es war ein kalter Novembertag, die Bäume waren mit Rauhreif überzogen und der Himmel war nicht so grau wie heute, sondern strahlend blau.

Zum Anhören der Geschichte aufs Foto klicken.

25 Jahre, es kommt mir vor als sei es erst vor kurzem gewesen. Die Erinnerungen sind noch so präsent. Zwei Tage Zeit hatten wir für den Abschied. Und diese Zeit haben wir ausgekostet. Es war ein sehr trauriger, aber auch sehr schöner Abschied. Denn wir beide wussten, dass es das letzte Mal sein würde, zumindest hier auf der Erde. Sie lag im Krankenhaus, in einem Vierbettzimmer. Aber die anderen Leute waren uns egal. Wir waren in uns versunken. Und weil eine meiner ersten Kurzgeschichten diesen Abschied beschreibt, habe ich sie heute, zum 25. Jahrestag erneut gelesen und sie rührt mich nach wie vor.

Herbstliche Gemüsesuppe mit Fenchelnote

Schmeckt super lecker und ist relativ schnell gemacht. Die Fenchelnote ist das Besondere daran. Meine Gäste waren begeistert!

1 Entenbrust
1 Tl Butaris
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Die verflixte Sache mit der Wahrheit

Gestern wurde ich gebeten, zu einer bestimmten Sache meine Meinung zu sagen. “Offen und ungeschminkt”, so der Wortlaut. Tja, was macht man in so einem Fall … die “Wahrheit”, also die ehrliche Meinung äußern? Eigentlich ja, wenn man schon ausdrücklich dazu aufgefordert wird.

Aber … ich habe mal wieder erlebt, dass die Sache mit der Wahrheit gar nicht so einfach ist. Das heißt, einfach wäre sie schon – aber es ist nicht gut, die Wahrheit zu sagen. Das zumindest ist mein persönliches Fazit. Denn ich habe zum wiederholten Mal erlebt, dass meine Meinung gar nicht gefragt war, sondern lediglich meine positive Reaktion.

Leider konnte ich nicht positiv reagieren. Und so habe ich gesagt, was ich denke.

Fazit: in Zukunft werde ich es mir sehr gut überlegen, ob ich das sage, was ich tatsächlich denke. Denn die Menschen möchten lieber belogen werden. Das steht fest.

Wort zum Samstag

Nicht zu bekommen, was man will,
ist manchmal ein großer Glücksfall.

Dalai Lama

Verbraucherinformation!?

Bekomme ich doch eben einen Anruf – von einem Tierkrematorium. Die Dame am Telefon meinte, es wäre doch schön, wenn ich in meinem Katzenblog einen Bericht über ihre Firma schriebe. Ja, das wäre bestimmt schön, für das Tierkrematorium.

Ich habe dann nach der Gegenleistung gefragt. Dazu hatte sie keine Idee. Dafür wurde ich deutlich und fragte sie, warum ich denn auf meinem Blog kostenlos Werbung für ihre Firma machen solle. Das sei keine Werbung, meinte sie, sondern Produktinformation. Aha!

Weil ich keine Lust auf nichtsnutzende Diskussiosnen habe, teilte ich ihr mit, dass ich Werbung auf meinem Blog nur dann mache (vielleicht), wenn es eine adäquate Gegenleistung gibt. Sie wolle mit ihrem Chef sprechen, meinte sie.

Nun bin ich mal gespannt.

Buch

"Ein Buch, das verzaubert"
Jutta Aurahs
Redaktion "Geliebte Katze"

Für nähere Informationen aufs Bild klicken.