Daniela, die gut gelaunte Katze
Sie wird als Nachfolgerin von Verona Poth gehandelt. Zu Unrecht. Denn die vollbusige Blondine Daniela Katzenberger ist ist um KLassen besser als Frau Poth (ehemalige Frau Feldbusch). Bei der Stimme fängt’s schon an.
Die Quäksstimme von Frau Poth nervt. Die Stimme von Frau Katzenberger ist angenehm und ihr “pälzischer” Dialekt spaßig.
Frau Katzenberger ist authentisch, erfrischend und amüsant. Frau Poth gekünstelt und vorhersehbar.
Frau Katzenberger verfügt ein gesundes Maß an Selbstironie. Für Frau Poth ist dieser Begriff nur ein gezielt eingsetztes Marketinginstrument.
Frau Katzenberger ist spontan. Frau Poths “bon monts” sind konstruiert.
Alles in allem: an Frau Katzenberger habe ich Spaß und kann herzlich über sie lachen. Nicht hämisch, sondern mit Vergnügen. Über Frau Poth konnte ich noch keinen Mundwinkel verziehen, höchstens nach unten.
Also … der üppig ausgestatteten (wenn auch mit Hilfe eines Schönheitsschirurgen) Daniela Katzenberger gönne ich den Erfolg. Sie ist wirklich ein Original. Und sehr amüsant. Zitat: “Andere Menschen ham nen begehbaren Schrank, isch habn begehbares Schmink-Köffersche.” Dabei grinst sie vergnügt…
P. S.: Hey, isch bin ne Frau un kein Panzer…
P.P.S.: Meine Schwägerin ist Pfälzerin. Ich hab meine Schwägerin von Herzen gern. Vielleicht liebe ich diesen Dialekt mit seinem speziellen Sing-Sang ganz besonders.
Türken. Amis. Holländer.
Türken sind dumm. Amis sind oberflächlich. Holländer verstopfen mit ihren Wohnwagen unsere Autobahnen.
Ja. So ist es.
Gut ist auch, dass wir Deutschen so wunderbar sind. Zählen zur geistigen Elite, gehen den Dingen des Lebens immer und nachhaltig auf den Grund, und unsere Autobahnen verstopfen wir selbstverständlich auch nicht. Nein, das Volk der Dichter und Denker bleibt daheim, dichtet und denkt (!) und streichelt seinen Gartenzwergen liebevoll übers Zipfelmützchen.
Gute Nacht! (die Uhr zeigt 0:16)
P. S.: Zu dem Artikelchen wurde ich angeregt durch den Hype Medienrummel über das Buch von Herrn Sarazin. Perfekte PR-Aktion übrigens. Mit der bessert der Obermach(k)er der Deutschen Bundesbank seine vermutlich sehr mickrige Rente auf. Wieder ein Sozialfall weniger … ist das nicht prima.
Die schwarze Liste
Die WordPress-Software ist bekannt für ihre Qualität. Die liegt unter anderem daran, dass viele Freaks dafür sorgen, dass sie immer besser wird.
Seit wann es die “Blacklist” gibt, weiß ich nicht. Ist auch egal, Hauptsache sie eliminiert unerwünschte Kommentare. Auf dieser Liste (zu finden bei den Einstellungen) gibt der Blogger Begriffe ein. Ganze Worte, Worteile oder IP-Adressen. Sobald ein Kommentar mit so einem Begriff(teil) eintrifft, landet er automatisch im Papierkorb.
Prima!
Und ein dickes Danke an all die Freaks, die dafür sorgen, dass WP kontinuierlich (noch) besser wird.
Zahnarztsauberes Gefühl
Wer sich mit der Zahnpasta XY die Zähne putzt, hat ein “zahnarztsauberes Gefühl”.
“zahnarztsauber” – aussagelose Wortkombination. Beide Begriffe haben mit Qualität überhaupt nichts zu tun.
“Gefühl” – bedeutungslos, weil subjektiv.
Was verzweifelten Werbetextern immer so einfällt…
“Arte” Arm in Arm mit “Bild”
Über “Bild” (dir deine Meinung) brauche ich wohl kein Wort zu verlieren. Und “Arte” ist wohl auch den meisten ein Begriff. Die Zielgruppe beider ist nicht unbedingt deckungsgleich. Zumindest erhebt “Arte” in seinem Programmangebot einen gewissen künstlerischen Anspruch.
Die Bildzeitung dagegen erhebt keinen Anspruch auf Qualität, sondern befriedigt das Bedürfnis der Masse: reißerische Meinungsmache. In diesem Zusammenhang bin ich schon ein bisschen verwundert über die heutige Kooperation der beiden Medien. Denn was nicht passt, wurde heute passend gemacht – Hauptsache, der Rubel rollt.
Denn anders kann ich es mir nicht vorstellen, dass Arte gestern (am Samstag Abend) 3D-Filme zeigte, die man nur mit entsprechender Brille genießen konnte. Und wer verschenkte in diesem Zusammenhang besagte Brille? Richtig: die Bildzeitung. Der gestrigen Ausgabe lag die Brille bei.
Wetten, dass der Deutschen liebste Zeitung gestern ein bis drei Exemplare mehr verkauft hat?
Wir prostitutieren uns alle – irgendwie. Der eine mehr und der andere weniger. Wirklich frei sind nur die finanziell Unabhängigen. Vermeintlich. Denn Geld allein macht auch nicht frei, sondern macht auf andere Weise abhängig. Fräulein Hilton ist ein anschauliches Beispiel dafür.
Aber dass Arte ausgerechnet mit Bild eine Kooperation eingeht, finde ich schon beachtenswert. Eigentlich. Denn tatsächlich findet das Wort “Ethik” seine Bedeutung ohnehin nur noch im Wörterbuch.
Wort zum Samstag
Lieben wird leicht
verwechselt mit besitzen.
Wer liebt, ist dankbar.
Wer besitzt, ist stolz.









