Monats-Archive: Juni 2010

Von Stammaposteln und Bischöfen

Als Kind war ich gläubig. Und als Kind war ich neuapostolisch. Zwangsweise – wie wohl die meisten Kinder die Religion iher Eltern ausüben. Mein ursprünglich katholischer Vater war zum neuapostolischen Glauben konvertiert – weil ihm die Knie weh taten, beim Knien in der Kirche. Bei den Neuapostolen wird nicht gekniet. Also wurde die gesamte Familie neuapostolisch. Interessanter Grund, den Glauben zu wechseln…

Das Oberhaupt der Neuapostolen war (und ist es wohl immer noch) der Stammapostel. Seinerzeit ein Mann mit Visionen, denn er hatte die Vision, nicht zu sterben, beziehungsweise so lange mit seinen Schäfchen zusammen zu leben bis das “große Verderben” über die Erde käme. Wie sich das große Verderben im Detail darstellte, wurde nicht erläutert. Auf alle Fälle war es groß. Groß und gefährlich. Lebensgefährlich! Aber nur für die, die nicht glaubten – an den fast unsterblichen Stammapostel. Die würden nämlich bei dem “großen Verderben” verwandelt. Ja, der Körper würde sich im wahrsten Sinn des Wortes in Luft auflösen und der Geist gen Himmel steigen. Am Boden erinnerte dann nur noch ein Häufchen Kleider an die ehemalige Körperlichkeit des verwandelten Gläubigen.
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Eindrücke

Wenn die Menschen den Eindruck haben, was für Ihre Zukunft zu tun, sind sie ausgabefreudiger. So oder so ähnlich drückte unsere Bundeskanzlerin ihre Gedanken aus. Auf alle Fälle benutzte sie das Wort “Eindruck”.

Bravo, Frau Merkel! Ich möchte aber nicht den Eindruck haben, was für meine Zukunft zu tun, sondern die Sicherheit. So wie viele Millionen Menschen, die Milliarden für die Zwangsrente eingezahlt haben – und dadurch das Recht haben, zumindest das eingezahlte Geld + einer Mindestverzinsung dafür zu bekommen.

Dazu habe ich noch eine Frage: warum muss man eigentlich seine Rente als Einkommen versteuern? Der Rentenempfänger hat für dieses Einkommen bereits Steuern bezahlt und bekommt lediglich das zurück, was er eingezahlt hat. Wenn er Glück hat, mit ein paar Cent ZInsen. Die Rentenverzinsung liegt unter vier Prozent!

Schland – oh Schland…

Ich finde die Jungs klasse! Auf so was muss man erst mal kommen und dann auch noch so prima umsetzen…

Gefunden hab ich den Link zu Youtube bei Anna-Lena.

Hass!

Es gibt Menschen, die mich nicht besonders mögen – und umgekehrt. Es gibt ein paar, deren Verhalten ich dämlich finde und mich deshalb aus ihrem Dunstkreis verabschiedet habe. Es gibt ein paar, die mir auf die Nerven gehen, weil sie bestimmte Verhaltensweisen an den Tag legen, die ich nicht schätze. Zum Beispiel, dass sie ständig nur von sich reden und kein einziges Mal fragen, wie es mir geht, was ich so mache und/oder denke. Mit solchen halte ich relativ wenig Kontakt. Die meisten Menschen in meinem Umfeld mag ich. Manche davon sehr.

Erfahrungsgemäß sind die meisten Antipathien durch Missverständnisse entstanden. Zumindest ist das meine Lebenserfahrung. Sobald man offen und ohne Vorwürfe miteinander spricht, kann man diese Missverständnisse relativ leicht aus der Welt räumen. Macht man das nicht, besteht die Gefahr, dass sich aus Antipathie Hass entwickelt.
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Gauck for Präsident

Dürfte ich, dann würde ich Joachim Gauck zum Bundespräsidenten wählen. Er wirkt auf mich sehr authentisch und vor allem glaubwürdig. Ich hoffe, er gewinnt die Wahl. Nachhaltig glaubwürdige Politiker gibt es wenige. Leider! Was unter ethischen Gesichtspunkten bedauerlich und unter sozialen und wirtschaftlichen Aspekten fatal ist.

Außerdem ist Gauck partei-unabhängig und hat einiges mehr an Lebenserfahrung zu bieten als Christian Wulff.

Hier kann man an einer Petition teilnehmen

Hier geht es zu Gaucks Kandidaten-Webseite.

Hier kann man sein “Gesicht für Gauck” uploaden.

Hier kann man auch noch voten. Und hier auch noch.

Ach, Frau Merkel

Unsere Bundeskanzlerin beschwert sich darüber, dass Frau Kraft eine Koalition eingeht, die sie vor der Wahl abgelehnt hat. Das seine eine Wahllüge, meint Frau Merkel.

Da Frau Merkel und ihr Koalitionspartner alle Wahlversprechen einhalten, ist dieser Vorwurf berechtigt. Oder etwa nicht?

Mann-oh-Mann, Politik und die Politiker. Sie widern mich immer mehr an. Da wird zum Beispiel ein Sparpaket geschnürt. Elf Millionen werden eingespart. Es könnte eine weitere Million eingespart werden, wenn auf die Gehaltserhöhung der Beamten verzichtet würde. Aber nö, alle müssen sparen, nur die Beamten nicht. Weiterlesen



 
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"Ein Buch, das verzaubert"
Jutta Aurahs
Redaktion "Geliebte Katze"

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