Monats-Archive: April 2010

Frühlingssalat aus Wildkräutern

Dank Karin Greiner habe ich einen Zugang zu Wildpflanzen und Wildkräutern gefunden und ich gehe mit ganz anderen Augen durch die Natur. In einer Zeit der chemischen Aromen und Lebensmittel, in denen oft was ganz anderes drin steckt als der Text auf der Packung uns weismachen will, bietet die Natür eine Fülle an wertvollen und “ehrlichen” Zutaten. Gesund und kostenlos. So zum Beispiel Wildkräuter für einen leckeren Salat. Ein Geschmackserlebnis der ganz besonderen Art!

Zutaten:
- Brunnenkresse (wächst in kleinen Bächen)
- Lindenknospen und frisch aufgegangene Blättchen (schmecken lecker-nussig)
- Gundermann (feiner Pfefferminz-Geschmack)
- Gänseblümchen (Blüten und Knospen)
- Löwenzahn (die kleinen und hellgrünen Blättchen)
- Bärlauch (die kleinen Blättchen)
- Spitzwegerich (die kleinen Blättchen)
- Giersch (junge Blättchen, die sich noch nicht oder nicht ganz entfaltet haben)
- Ahornblüten

Diese Mischung kann man anrichten wie jeden anderen Salat. Also Vinaigrette seiner Wahl mischen, mit Nüssen, Sonnenblumen- oder Pinienkernen bestreuen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Nai, lueget doch des Spinnli a

Vorhin habe ich dieses Wunder der Natur fotografiert, und dabei ist mir dieses Gedicht des alemannischen Mundartdichters Johan Peter Hebel in den Sinn gekommen. Ich habe es vor vielen, vielen Jahren vorgetragen. In der Zwergschule von Wittnau, dem Dorf, in dem ich groß geworden bin. Die Zuhörer waren entzückt – denn schließlich wurde in meiner Familie hochdeutsch gesprochen, nur ich, das Nesthäkchen, bin in dem Dorf aufgewachsen und habe natürlich im Handumdrehen perfekt badisch sprechen gelernt.

Nai, lueget doch des Spinnli a,
wie’s zarti Fäde zwirne ka!
Bas Gvatter, meinsch, kasch’s au ne so?
De wirsch mer’s, traui, blibe lo.
Es macht’s so subtil und so nett,
i wott nit, aß i ‘s z’haschple hätt.
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Geißblatt-Blüte

Dieses Foto von einer Geißblattblüte hängt seit wenigen Tagen im Golfclub Wörthsee. Weil der Club im Oktober Fotos von mir ausstellen wird, hat sich die Geschäftsführerin auf meinem Fotoblog umgeschaut, diese Blüte entdeckt und weil sie ihr so gut gefiel, spontan gekauft.

Es ist im Digitalverfahren auf Aludibond gedruckt.

Schnelles Spargelsüppchen mit Giersch

Schnell gemacht, lecker und gesund.

1 Schalotte schälen, klein schneiden und in Olivenöl anbraten. Wasser und gekörnte Brühe dazu geben. Spargel schälen und in dicke Scheiben schneiden. (Die Köpfe esse ich roh – schmecken gut!), mit einer handvoll Reis und geviertelten Cocktailtomaten in die Brühe geben und ein paar Minuten kochen lassen.

Giersch (ein Wildkräutlein) klein schneiden und am Ende der Kochzeit unter die Suppe rühren.

Kategorie Ammersee

Fotos vom Ammersee, rund um den Ammersee und überhaupt von vielem, was ich fotografiere, gibt es hier nur noch sporadisch, weil ich ja seit einiger Zeit mein Ammersee-Fotoblog führe.

Heute habe ich Ahornblüten fotografiert. Kleine und fragile Kunstwerke der Natur…

Mehr Blüten und Knospen und viele Frühlingsmotive gibt es also auf meinem Fotoblog.

Veilchen-Sorbet

Eine Handvoll frisch gepflückte Duftveilchenblüten in ½ l Roséwein legen und 2-3 Stunden ziehen lassen, dann absieben und gut ausdrücken. 100 ml schwarzen Johannisbeersaft und 100 g Zucker hinzufügen, alles auflösen und mit einem schaumig aufgeschlagenen Eiweiß mischen. In der Eismaschine zu Sorbet frieren – ersatzweise im Tiefkühlfach einfrieren und alle 30 Minuten kräftig durchrühren, damit das Sorbet cremig bleibt. Servieren Sie das Sorbet pur, auf einer Vanillesauce oder zu kurz in Butter gedünsteten Birnenspalten.

Das Rezept habe ich bei Karin Greiner “geliehen”. Auf Karins Pflanzenlust-Blog gibt es übrigens viele andere Rezepte und sehr interessante Informationen über Pflanzen, Kräuter und Wildkräuter.

Buch

"Ein Buch, das verzaubert"
Jutta Aurahs
Redaktion "Geliebte Katze"

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