Wort zum Samstag
Ich bin absolut dafür,
dass man Narren von gefährlichen Waffen fern hält.
Beginnen wir mit Schreibmaschinen.
Frank Lloyd Wright
Mist im Lunchpaket
In einem Buch von Robert Fulghum habe ich eine interessante kleine Geschichte gefunden. Sie erzählt von Menschen, die Dinge tun, bei denen man sich ernsthaft fragt, warum sie sie tun. Dazu auch noch ganz freiwillig. So zum Beispiel der Mann, der sich darüber beschwert, dass er “Tag für Tag denselben Mist in seinem Lunchpaket” hat. Wer sein Lunchpaket denn packe, wurde er gefragt. “Ich selbst”, sagte er…
Diese kleine Episode erinnerte mich an einen kurzen Dialog mit einem Freund. Ich sagte beiläufig, dass mir meine Arbeit sehr viel Spaß macht.
“Ach”, meinte er, “ich beneide dich!” Seinem unzufriedenen Gesichtsausdruck konnte ich entnehmen, dass er das völlig ernst meinte.
“Warum denn”, wollte ich wissen.
“Weil ich auch gern eine Arbeit machen würde, die mir Spaß macht”, sagte er.
“Und was für eine Arbeit würde dir Spaß machen?”, fragte ich.
“Das weiß ich nicht”, sagte er.
Jemanden zu beneiden, weil er eine Arbeit ausübt, die ihm Spaß macht, kann ich prima nachvollziehen. Aber spätestens bei dieser (fatalen) Erkenntnis wäre es dann Zeit, darüber nachzudenken, welche Art von Arbeit einem selbst Spaß machen würde. Und vermutlich würde man bald eine Antwort finden und hätte dann die Gelegenheit, einen neuen Job zu suchen oder an seinem jetzigen was zu ändern.














