Archiv für Januar 2010

Vor einiger Zeit habe ich einen ganz besonderen Film gesehen. Er handelte von einer alten Dame, die die Qualität ihrer Tage mit Farben belegte. Die blauen Tage, das waren die, an denen alles normal verlief. Ihr Gedächtnis funktionierte wie gewohnt, sie wusste, wer sie war, wo sie wohnte und wie sie ihre täglichen Dinge zu verrichten hatte. Die anderen Tage hingegen, das waren die, an denen sie sich nicht mehr an ihren Namen erinnerte, ihre Familienmitglieder nicht mehr erkannte und keine mehr Ahnung hatte, in welcher Stadt und welcher Straße sie lebte. Tage, an denen sie vollkommen die Orientierung verloren hatte und hilflos wie ein Baby war. Das waren die grauen Tage.

Was mich betrifft, so funktioniert mein Gedächtnis noch ganz hervorragend, allerdings könnte ich meinen Tagen auch Farben geben. Als grau, blau und bunt würde ich meinen kontinuierlich wechselnden Gemütszustand bezeichnen.
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Gestern habe ich mit einer Freundin ein interessantes Gespräch geführt. Es ging um Erwartungen und in diesem Zusammenhang um Abneigung, Ärger und Hass. Macht ein Mensch nicht das, was wir von ihm erwarten, sind wir erstmal sauer. Das ist ein Gefühl, das schnell entsteht, aber auch schnell wieder vergehen kann. Wenn man es denn zulässt. Doch manchmal habe ich den Eindruck, wir Menschen pflegen unsere negativen Gefühle wie ein neues Auto. Ich weiß wovon ich rede, denn ich kenne diese Gefühle nur zu gut. “Blödes A…” murmle ich in unregelmäßigen Abständen vor mich hin, wenn ich mich mal wieder über irgendeinen Zeitgenossen (künstlich) aufrege. Der Grund für die jeweilige Aufregung variiert und ist zudem abhängig von meiner Tagesform. Manchmal kann ich großzügig über irgendwelche “Fehler” hinweg gehen, manchmal kann ich mich darüber aber auch erregen wie weiland das Rumpelstilzchen. Die “Fähigkeit”, in Nullkommanix an die Decke zu gehen, habe ich von meinem Vater geerbt. Das habe ich an dieser Stelle ja schon erwähnt, und ich bemühe mich, diese Eigenschaft kritisch zu betrachten und mich im Zaum zu halten, indem ich nicht gleich mit Schuldzuweisungen losplatze, sondern erstmal in mich gehe. In den meisten Fällen beruhige ich mich bald wieder und konzentriere mich auf eine meiner anderen Eigenschaften, nämlich die, nicht nachtragend zu sein.
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Jedes Mal, wenn ich in den Nachrichten Berichte über Haiti sehe, kann ich kaum fassen, welche Zustände dort herrschen. Selbst wenn ich die Bilder vor Augen habe … was dort wirklich los ist, kann ich mir vermutlich nicht vorstellen. Das Leid muss unendlich sein, und wir sollten helfen. Jede auch noch so kleine Spende zählt! Es gibt viele Hilfsaktionen, unter anderem Worldvision.

Immer, wenn ich für einen Kunden ein Blog einrichte und die einzelnen Funktionen erkläre, werde ich bei den Begriffen “Pingback” und “Trackback” gefragt, was das denn um Gottes Willen sei.

Also, ein Pingback ist eine Funktion, mit der ein Blogbetreiber die Information erhält, dass auf einem anderen Blog zu einem seiner Beiträge etwas geschrieben wurde.

Zum Beispiel: Bernd schreibt in seinem Blog einen Artikel mit der Überschrift “Köpenickade in Marzahn”. Darin erzählt er über eine Frau, der es so ähnlich ergeht wie dem legendären “Hauptmann von Köpenick” … ohne Wohnung keine Arbeit … ohne Arbeit keine Wohnung. Kennt ja jeder, die Geschichte.

So, da ich nun hier Bernds Artikel erwähne, setze ich einen “Link” zu genau zu Bernds Artikel, das heißt, ich füge die URL seines Artikels ein, diese URL erzeugt nun automatisch einen “Pingback”. Eine spezielle Software informiert nun Bernd über diesen Artikel hier.

Zusätzlich setze ich manuell noch ein Trackback.

Und wenn alles reibungslos funktioniert, erscheint nun bei Bernds Kommentaren der Hinweis darauf, dass ich was über seinen Artikel geschrieben habe. Allerdings müssen solche Informationen vom Blogbetreiber “moderiert” werden, das heißt, Bernd muss Trackbacks und Pingbacks zulassen.

Alles klar?

Hinweis: Suchmaschinen lieben solche Verknüpfungen!

Hier eine kleine Auswahl von unausrottbaren Vorurteilen.

Deutsche sind langweilig.

Russen saufen.

Italiener sind unzuverlässig.

Spanier sind temperamentvoll.

Neger stinken.

Fernsehen macht dumm.

Politiker sind korrupt.

Computerspiele machen gewalttätig.
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Der Online-Redaktion der “Augsburger Allgemeinen Zeitung” gefällt meine Diashow “Winter” so gut, dass sie sie auf ihrem Portal bei ihren Videos aufgenommen hat.