Merkel erschreckt Katzen
“Ich genieße es, meine Katze zu erschrecken, weil ich so früh zu Hause bin”. Das sind die Worte von Frau Merkel. Ausgesprochen bei Twitter, dem Turbo-Blog, bei dem die einzelnen Nachrichten auf 140 Zeichen beschränkt sind.
Dieser Twitter-Beitrag ist mal wieder ein gewichtiger Beleg für die bedeutungsvollen Informationen, die über dieses Medium in die Welt gezwitschert werden. Ich sollte mir doch noch mal überlegen, ob ich nicht mit zwitschere. Täte ich das, dann könnte ich meinen Verfolgern just in diesem Moment mitteilen: “Komme vom joggen, gehe jetzt duschen”.
Ach ja, bei der erwähnten Frau Merkel handelt es sich nicht um die Bundeskanzlerin, sondern um eine SPD-Abgeordnete mit dem Vornamen Petra. Kann man mal sehen, was für wichtige Botschaften Bundestagsabgeordnete fürs deutsche Volk haben.
Laudatio auf meinen Computerfreak
Ich kenne ihn seit über 15 Jahren. Er war damals in der Firma seiner Eltern angestellt, wo ich einen Computer kaufte. Wenn man einen Computer kauft, gibt es naturgemäß – zumindest für solche Technik-Laien wie mich – immer mal ein Problemchen und relativ häufig die eine oder andere Frage. In diesem Zusammenhang habe ich Jürgen dann näher kennengelernt und mit Freude festgestellt, dass er sehr kompetent ist, in allem, was mit mit einem Computer zusammenhängt. In allem! Völlig egal, was für ein Problem auftaucht, ob mit Software, Hardware oder irgendwelchen Programmen, Jürgen weiß Rat. Und falls er mein Problem ausnahmsweise nicht aus dem Stand lösen kann, weiß er, wohin er sich zu wenden hat. Ein paar Recherchen im Internet oder sonst wo – kurze Zeit später hat sich mein Problem in Luft aufgelöst.
Ich erinnere mich noch gut … es war Sonntag Mittag. Ich muss versehentlich irgendeine Tastenkombination gedrückt haben, denn plötzlich war meine Bildschirmdarstellung ungefähr zehn mal so groß wie sie normalerweise ist. Bilder, Buchstaben und Sonstiges … alles riesig! Man konnte alles zwar ganz besonders gut lesen und anschauen, aber arbeiten konnte ich nicht mit der überdimensionalen Darstellung nicht, weil sie nicht auf den Bildschirm gepasst hat, denn der ist ja gleich groß geblieben – dummerweise.
Ich startete den Computer neu, gepaart mit der Hoffnung, dass mit dem Neustart alles wieder beim Alten ist. Falsch gehofft! Alles wieder schön groß.
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Tod eines Fußballers
Ein Mann hatte keine Kraft mehr und hat sich das Leben genommen. Ein prominenter Mann. Ein Fußballer. Fußball, des Deutschen liebstes Kind. Fußball, der Inbegriff von Dynamik und Vitalität. Nun erweitert durch die Begriffe Tod und Trauer.

Freitod eines Fußballers. Was für eine Nachricht. Presse und Medien stürzen sich darauf. Die Bloggerszene übertrumpft sich selbst. Mutmaßungen werden angestellt, Meinungen geäußert, Verurteilungen ausgesprochen. Wie kann der Mann das nur machen. Vor allem das Wie spielt bei den Beiträgen eine Rolle. Was für eine Rücksichtslosigkeit. Angehörigen und Freunden gegenüber. Dem Lokführer gegenüber. Und den Menschen gegenüber, die den toten und vermutlich zerstörten Körper versorgen mussten. Wie egoistisch. Hätte er nicht eine andere Todesart wählen können?
Welche wäre denn recht gewesen? Vielleicht eine, die “sauber” ist und nicht ganz so betroffen macht. Eine, die man leichter wieder vergessen kann. Eine, die sich nicht so schmerzvoll in den Erinnerungen festkrallt und dort hocken bleibt bis ans Ende der eigenen Tage. Wie dieser Mann sich gefühlt haben muss, um so einen tragischen und unwiderbringlichen Entschluss zu treffen, darüber findet man nur wenige Gedanken.
Mein Mitgefühl gehört seinen Angehörigen. Mein besonderes Mitgefühl aber gehört diesem Mann, dessen einsame und verzweifelte Seele nun hoffentlich Friede und Ruhe gefunden hat.
Selbstmord – Alltag bei der US-Armee
“Selbstmord gehört zum Alltag der US-Armee”, so steht es in einem Artikel der SZ am vergangenen Wochenende. Anlass des Artikels war der Amoklauf von Nidal Malik Hasan, einem Psychiater, der traumatisierte US-Soldaten betreute. Männer mit abgerissenen oder amputierten Gliedmaßnahmen, üblen Kopfverletzungen und schwersten Verbrennungen waren seine Patienten. Jeden Tag. Von morgens bis abends. Körperlich und seelisch zerstörte Opfer der nie enden wollenden Kriegsmaschinerie.
Jeder fünfte Soldat, der aus Irak oder Afghanistan zurückkommt leidet an posttraumatischen Störungen oder schweren Depressionen. In den acht Jahren des Afgahanistankriegs wurden zwei Millionen Soldaten an die Front geschickt. 400 000 Männer brauchen also dringend psychologische Unterstützung und psychiatrische Hilfe. Wer “Platoon” und ähnliche Filme über die Kriegsgeschehnisse in Vietnam gesehen hat, hat eine ungefähre Vorstellungen von dem, was junge, vitale Männer erleben, ertragen und verarbeiten müssen. Einige von ihnen halten das Leben mit den grauenhaften Erlebnissen und irreversiblen Erinnerungen nicht mehr aus und bringen sich um. 117 Selbstmorde – in diesem Jahr bei der US-Armee. Hasan war täglich mit diesem Grauen konfrontiert. Und nun sollte er selbst an die Front. Er wollte nicht. Hat sich gewehrt. Suchte um Entlassung aus der Armee nach. Die wurde abgewiesen.
Mord mit der Absicht, selbst dabei getötet zu werden, so die Vermutung von Fachleuten. Also Selbstmord. Ein Selbstmord mit besonderer Tragweite. Denn dieser Mann, der anderen helfen sollte, brauchte selbst Hilfe. Tragischerweise hat das niemand bemerkt. Oder es wurde ignoriert…
Gedanken zur Schweinegrippe
Diesen Artikel hat mir gestern ein Freund gemailt. Der Autor ist leider nicht bekannt. Ich finde seine Meinung aber lesenswert, und ich teile sie uneingeschränkt.
Pandemie der Profitg(e)ier
Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Millionen Menschen an der Malaria, die ganz einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert. Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Millionen Mädchen und Jungen an Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzlösung im Wert von ca. 25 Cent behandelt werden könnten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.
Die Masern, Lungenentzündungen und andere, mit relativ preiswerten Impfstoffen heilbaren Krankheiten, rufen jedes Jahr bei fast 10 Millionen Menschen den Tod hervor. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert. Aber als vor einigen Jahren die famose “Vogelgrippe” ausbrach, überfluteten uns die globalen Informationssysteme mit Nachrichten. Mengen an Tinte wurden verbraucht und beängstigende Alarmsignale ausgegeben. Eine Epidemie – die gefährlichste von allen! Eine Pandemie! Die Rede von der schrecklichen Krankheit der Hühner ging um den Globus. Trotz alledem: die Vogelgrippe hatte weltweit “nur” 250 Menschen zu beklagen. 250 Menschen in zehn Jahren, im Mittel 25 Menschen pro Jahr. Die normale Grippe tötet jährlich weltweit ca. 500.000 Menschen. Eine halbe Million gegen 25.
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Orchideen – nicht gießen, nicht tauchen, sondern baden
Vor ein paar Tagen habe ich eine wunderschöne weiße Orchidee geschenkt bekommen. Weil ich recht lange Freude an ihr haben möchte, erinnerte ich mich an einen Beitrag meiner lieben und geschätzten Freundin Karin Greiner auf ihrem Pflanzenlust-Blog. Dort erklärt sie ausführlich, wie und warum man Orchideen behandeln sollte, um sich möglichst lange an ihrem Anblick zu erfreuen und bestenfalls neue Triebe und Blüten zu ziehen. So soll man sie beispielsweise nicht gießen und auch nicht tauchen, sondern “baden”.









