Twittern – ja oder nein
Den Sinn von Twitter für mich persönlich habe ich noch nicht herausfinden können. Im Gegensatz zum Bloggen finde ich Twittern viel zu zeitaufwändig in Relation zum Ergebnis.
Doch andere Menschen sehen das anders. Der PR-Experte Bernd Lehrmann hat auf seinem Blog fünf Gründe fürs Twittern zusammengestellt. Die Gründe klingen logisch. Ob sie allerdings tatsächlich den beruflichen Erfolg bringen, sie die versprechen, bleibt dahingestellt. So meint Lehrmann beispielweise, man sei bei Twitter innerhalb “von Sekunden” über relevante Nachrichten, Ereignisse und Entwicklungen informiert. Ich sehe das anders. Denn neben “relevantem” Gezwitscher, das es durchaus gibt, wird man überschwemmt mit völlig belanglosen “Informationen”, so interessiert mich herzlich wenig, ob Herr Lehrmann das Wochenende in Istanbul verbringt. Und ob Regenwolken über Hamburg hängen, ist mir auch ziemlich wurscht. Und die Mitteilung, dass jemand gerade sein Zimmer aufräumt, erhellt mein Leben auch nicht. Zwischen all dem Geplänkel tatsächlich eine relevante Information zu finden, ist so ähnlich wie die Sache mit der Nadel im Heuhaufen…
Oder kennt jemand jemanden, der über Twitter schon ein Geschäft generiert hat?
Blog-Alphabet: Feed-Reader
Ein RSS- oder Feedreader ist ein Programm, in dem abonnierte Blogbeiträge gelesen werden können. Direkt im Programm, also ohne das Blog aufsuchen zu müssen.
Alle abonnierten Blogs sind im Feedreader gelistet, und sobald irgendwo ein neuer Beitrag geschrieben wurde, informiert der Feedreader darüber. Ähnlich wie ein Emailprogramm den Eingang neuer Emails anzeigt. Feedreader sind teilweise bereits im Webbrowser oder im Emailprogramm integriert.
Blogs abonnieren kann man meistens mit diesem Icon.
Ein “Gebetbuch” der besonderen Art
Seit ich blogge, werde ich alle naslang darum gebeten, für irgend etwas Werbung zu machen. Normalerweise mache ich das nicht. Doch heute mache ich eine Ausnahme. Denn ich habe ein Buch geschickt bekommen, das ich für etwas ganz Besonderes halte. Es ist ein Buch für Kinder. Im Grunde. Aber eigentlich ist es ein Buch für Erwachsene. Für Eltern genauer gesagt, weil sich das Buch mit dem Beten mit Kindern beschäftigt.

Marietta Becker hat vor fünf Jahren ihren Lebensgefährten verloren. Und nicht nur sie war sehr traurig darüber, sondern auch ihre kleine Tochter. Damals acht Jahre alt. Dazu kam noch Mariettas Brustkrebserkrankung – viele Belastungen in kurzer Zeit. Während Marietta über ihre Gefühle im Laufe der Zeit sprechen konnte, hielt sich das Töchterchen mit Gefühlsäußerungen zurück. Aber sie hatte Gefühle, das spürte Marietta. Und deshalb kam sie auf die Idee, mit ihrer kleinen Tochter jeden Abend zu beten, und während dieser Zwiesprache mit Gott erzählten beide, was ihnen auf der Seele lag. Denn auch das kleine Mädchen fand plötzlich Worte für seine Gefühle.
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Blog-Alphabet
Blog = Abkürzung von “Weblog”. Entstanden aus “Web” und “Logbuch”. Letzteres ist eine Art chronologisch geführtes Fahrtenbuch.
Blogsoftware gibt es seit 1996. Seit damals schießen Blogs aus dem Boden wie in einem feuchtwarmen Spätsommer die Pilze. Wieviele Blogs es mittlerweile gibt, ist nicht bekannt und lässt sich auch nicht exakt beziffern. Es dürften weit über 100 Millionen sein, und täglich werden es mehr.
Erstaunlicherweise haben aber viele, die täglich im Internet unterwegs sind, sehr merkwürdige Vorstellungen darüber, was ein Blog überhaupt ist. Die meisten (mit denen ich gesprochen habe) denken, das sei so eine Art Tagebuch, in dem exhibitionistisch angehauchte Zeitgenossen Intimes aus ihrem ereignislosen Leben berichten. Nun, das ist teilweise durchaus der Fall. Aber es gibt sehr viele interessante, informative und äußerst unterhaltsame Blogs.
Ein Blog unterscheidet sich zur herkömmlichen Webseite durch zwei wesentliche Merkmale:
1. ständig aktuelle Informationen, Berichte und Meinungen, wobei der neueste Beitrag immer an oberster Stelle steht.
2. Leser können die Beiträge kommentieren.
(Fortsetzung folgt)











