Veränderungen
Seit dem letzten Herbst hatte sich so viel verändert. Nachdenklich saß er in seinem Schaukelstuhl in der Loggia, hing seinen Gedanken nach und schaute den Rauchwölkchen seiner Pfeife hinterher.
“Die Scheiben sollten auch mal wieder geputzt werden“, dachte er und fragte sich, ob er überhaupt jemals diese Scheiben geputzt hatte. Nein, hatte er nicht. Scheibenputzen hatte genauso zu Ellis Aufgaben gehört wie alles, was mit Haushalt zu tun hatte. „Du verdienst das Geld“ und ich kümmere mich ums Haus“. Das waren Ellis Worte gewesen, wenige Tage nach der Hochzeit. Er hatte die Worte mit Freude vernommen, denn Bügeln, Waschen und all der andere Hausfrauenkram, wie er diese Beschäftigungen abschätzig nannte, waren ihm schon immer lästig. In der Studenten-WG war ihm nichts anderes übrig geblieben, weil dort die Aufgaben paritätisch verteilt gewesen waren, allerdings von allen WG-Bewohnern sehr lässig erledigt wurden. Ab und zu hatte auch eine seiner Freundinnen sich erbarmt und zum Feudel gegriffen, aber oft, normalerweise eigentlich, hatte es in der Studentenbude ausgesehen wie „bei Hempels unterm Sofa“, so die Worte seiner Mutter.
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Marte Cormann
Durch einen Kommentar bin ich eben auf eine erstaunliche Frau aufmerksam geworden. Marte Cormann heißt sie, und sie ist ja die ultimative Konkurrentin von mir. Da man sich mit der Konkurrenz ja am besten verbrüdert – in diesem Fall verschwestert – möchte ich hier auf Marte und ihre vielen Bücher und all ihre anderen kreativen Aktititäten aufmerksam machen. Zu finden auf ihrer Homepage.
Einen Blog führt sie auch noch. Sweet-little-50. Der Name ist Programm, weil Marte wirklich “süß” aussieht. Eine sehr hübsche Frau!
Herzliche Grüße, liebe Marte und vielen Dank für den Hinweis auf meine “Inseln der Ruhe”.
Renate
Witz
Zwischendurch ein bisschen lachen, schadet nix, im Gegenteil. Deshalb werde ich hier immer wieder mal ein Witzchen veröffentlichen. Den hier habe ich eben beim Aufräumen gefunden.
Ein Mann und sein Hund sitzen an einem Bartisch
und spielen Schach.
Ein anderer Mann beobachtet die beiden und
sagt nach einer Weile:
“Wow, haben Sie ‘nen intelligenten Hund!”
“Wie kommen Sie denn darauf”, entgegenet der andere,
“er verliert doch ständig.”
Normale Frauen in “Brigitte”
Die Gründe sind nicht so ganz klar. Einer Marketingidee entsprungen oder aus tatsächlicher Überzeugung entstanden … na ja, ist letztendlich auch egal. Auf alle Fälle werden ab Januar nächsten Jahres in der Zeitschrift “Brigitte” und anderen damit zusammenhängenden Medien keine Hungerhaken mehr posieren, sondern Frauen mit Kleidergröße 38. Das ist die eine Sache.
Die andere Sache ist die, dass in Brigitte auch keine Models mehr posieren werden, sondern “Frauen von der Straße”. Sie werden im Internet gesucht und auch tatsächlich auf der Straße. Also ganz normale Frauen.
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Mein kleiner bunter Bauchladen
Im März diesen Jahres nahm ich an einem Workshop teil. Thema: “Akquisition”. Der Tag verlief gut gelaunt und fröhlich, ich lernte zwar nicht wahnsinnig viel Neues, konnte aber alte Erkenntnisse auffrischen. Das ist ja ab und zu auch ganz gut, alte Erkenntnisse aufzufrischen, meine ich. Damit man sie nicht ganz vergisst…
Am Ende des Workshop durfte jeder Teilnehmer seine Akquise-Absichten kund tun, also ich auch. Als ich kund tat, was für Dienstleistungen ich an den Mann (oder die Frau) bringen möchte, meinte die Workshop-Leiterin: “Sie haben ja einen richtigen Bauchladen. Einen Bauchladen anzubieten bringt nichts. Sie müssen sich auf eine Sache konzentrieren.”
Auf eine Sache! Ich runzelte die Stirn, denn ich fragte mich, wie das geht. Auf welches meiner Bauchladenprodukte ich mich denn konzentrieren solle. So schreibe ich beispielsweise der Firma X einen Brief und preise in höchsten Tönen meine Fähigkeit als Texterin an. Firma X hat zu diesem Zeitpunkt leider so gar keinen Bedarf an Texten, sondern braucht Ideen für die Gestaltung einer neuen Imagebroschüre. Mein Brief landet also im Papierkorb.
Ich schreibe der Firma Y einen Brief und biete meine Dienste als Webdesignerin an. Firma Y erfreut sich aber einer nagelneuen Homepage, und sucht dringend jemanden, der das Firmengebäude fotografiert, oder den Chef, oder Mitarbeiter, oder Produkte oder alles zusammen. Mein Brief landet also im Papierkorb.
Ich schreibe der Firma Z einen Brief und berichte, was für wunderbare Drucksachen ich gestalte. Firma Z hat zu diesem Zeitpunkt aber keinen Bedarf an Prospekten, Flyern oder Anzeigen, sondern ist auf der Suche nach jemandem, der einen prima Text für den neuen Geschäftsbericht verfasst. Mein Brief landet also im Papierkorb.
Und so weiter und so weiter…
Wie also bringe ich meinen schönen, kleinen und bunten Bauchladen der Zielgruppe nahe?
Ich habe eine Weile darüber nachgedacht und dann hatte ich die Idee.

Für jede meiner Dienstleistungen gibt es ein Kärtchen, zusammengefasst mit einer Buchschraube. Jedes Produkt meines Bauchladens ist separat dargestellt, trotzdem bildet das Ganze eine flexible Einheit. Denn es wäre ja wirklich jammerschade, wenn ich mein in vielen Jahren erworbenes Know how nicht im Paket anbieten würde. Zumal Design, Text und Fotografie sich ja wunderbar ergänzen, eine Symbiose bilden … sozusagen.
Hier ist mein kleiner bunten Kreativ-Bauchladen als PDF zum Downloaden.
Die Reaktionen von Leuten, denen ich meinen kleinen bunten Bauchladen bisher gezeigt habe, waren erstaunlich positiv. Jetzt kommt es nur noch darauf an, dass potentielle Kunden das genauso sehen.
“Schaun wir mal, dann sehn wir schon”, so sagt Herr Beckenbauer. Und genauso werde ich es auch halten…
Inseln der Ruhe – Diashow mit Chillout
Zwei Diashow-DVDs sind fertig. “Winter” und “Frühling”. Ein wunderbares Geschenk für Menschen, die man mag. Unterm Jahr und zu Weihnachten. Man kann sie sich natürlich auch selbst schenken.
Jede DVD kann am Computer genießen aber auch im Fernseher anschauen. Jeweils 15 Minuten mit meditativer Chillout-Musik.
Auf dem Blog von EditionBlaes kann man rein schnuppern. Und bestellen kann man dort auch.










