Archiv für Juli 2009
Bekomme ich doch neulich eine Email. Meine Geschichte “Der innere Schweinehund” wurde entdeckt – auf den verschlungensten Wegen. Ich hatte Sie auf einem Blog bei der Augsburger Allgemeinen veröffentlicht. Da dieses Blog aber sehr im Verborgenen blüht und deshalb von niemandem gelesen wird, bin ich dort nicht mehr aktiv.
Doch auch so manche verborgene Blüte wird entdeckt und diesem Fall von Ronny, einem der beiden Betreiber von “Geschichtennetz“. Und Ronny hat die Geschichte vom Inneren Schweinehunde so gut gefallen, dass er gefragt hat, ob er sie auf deiner Seite veröffentlichen darf. Na klar darf er. Und so steht sie nun im Geschichtennetz, wo sich auch noch viele andere Geschichten tummeln. Geschichten aller Art. Und was ich bisher feststellen konnte, ist die Qualität erstaunlich hoch – im Vergleich mit so vielen anderen Geschichten, die im Internet herumschwimmen.
Ein Besuch auf Geschichtennetz lohnt sich also!
Nachsatz: “Der innere Schweinehund” stammt übrigens aus meinem Kurzgeschichtenbuch “Die kleine Schwester der Liebe”.
Donna kam auf die Idee, den ersten Satz für eine Geschichte zu formulieren, den verschiedene Schreiberlinge dann weiterführen. Jeder auf seine Weise.
Hier meine Variante:
Er konnte sich nicht erinnern, wann er das letzte Mal Nusskuchen gegessen hatte. Nein, wirklich nicht, sein Gedächtnis ließ ihn jämmerlich im Stich und das bereitete ihm Kopfzerbrechen.
Er wusste nicht mal, ob er überhaupt jemals Nusskuchen gegessen hatte. Und genau das war sein Problem.
Diesen Beitrag weiterlesen »
Hier werde ich ab heute Begriffe aus der Typografie erklären. Ich beginne mit den “Gemeinen.”
Unter den Gemeinen versteht man Kleinbuchstaben. Man nennt sie auch “Minuskeln”. Im Gegensatz zu den “Majuskeln”, so werden die Großbuchstaben bezeichnet.
Petrus meint es diesen Sommer nicht unbedingt gut mit uns. Regen hatten wir hier am Ammersee in den vergangenen Wochen mehr als genug. Obwohl mir Regenwetter grundsätzlich nichts aus macht, gibt es doch Sommertage, an denen ich freue, wenn das Thermometer um die 30 Grad anzeigt, die Sonne scheint und es nicht gewittert.
Vorgestern zum Beispiel war so ein Tag. Für diesen Tag habe ich nämlich den Schaufelraddampfer “Herrsching” gebucht.

Diesen Beitrag weiterlesen »
Es gibt Frieden, gewiss.
Aber nicht einen,
der dauernd in uns wohnt
und uns nicht mehr verlässt.
Es gibt nur einen Frieden,
der immer und immer wieder
mit unablässigen Kämpfen
erstritten wird und von Tag zu Tag
neu erstritten werden muss.
Hermann Hesse









