Archiv für März 2009
Neue und leckere Rezepte gibt’s im Kochlustblog.

Reichte man sich in früheren Jahren zur Begrüßung die Hand, so ist heutzutage ein Küsschen auf die Wange angesagt. Meistens sogar zwei – eins links, eins rechts.
„Bussi-Gesellschaft“, so nennen wir uns heute – aufgrund dieser inflationären Küsserei. Man küsst jeden, egal, ob man ihn mag oder nicht. Aber ich mach bei diesem Spiel nicht mit. Und genau das ist der Fehler. Das meinen zumindest andere.
Aber von vorn.
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Wer das Schlechte erwartet,
wird das Schlechte bekommen.
Abraham Lincoln
Die Deutschen verbringen immer mehr Zeit im Internet. Interessante Informationen dazu gibt die ZDF-Onlinestudie. Bemerkenswert ist dabei, dass die Zahl der “Silver-Surfer” den größten Zuwachs verzeichnet.
Rund ein Drittel der Deutschen sind allerdings nach wie vor “Internet-Verweigerer”, und auch dazu gibt es eine Studie.
Ich persönlich liebe das Internet! Kontakte knüpfen, Menschen kennenlernen, Informationen suchen und finden, Netzwerke nutzen, Kommunikation aktiv betreiben, persönliche Öffentlichkeitsarbeit durchführen, Meinungen austauschen, Inspiration erleben, seinen Geist wach halten – das ist nur ein Teil des Internets, das mir persönlich Spaß macht, mich anregt und überhaupt völlig neue Möglichkeiten einer globalen Kommunikation bietet. Denn durch das Internet habe ich aktive Kontakte – weltweit. Australien, USA, Südamerika, Spanien, Italien, Neuseeland … wenn ich Zeit und Geld dafür hätte, könnte ich problemlos über Monate hinweg über den Globus reisen und meine Kontaktpersonen besuchen. Diese Möglichkeit gab es vor 20 Jahren noch nicht. Zumindest nicht auf diese Weise.
Wer das Internet nicht nutzt, dem entgeht etwas. Finde ich.
Vergeben
ist nicht vergessen.
Gordon Livingston in seinem klugen und weisen Buch “zu früh alt und zu spät weise”
Über das schrecklich Ereignis in Winnenden wird genug geschrieben. Ich möchte nur kurz auf ein Wort hinweisen, das ich im traurigen Zusammenhang heute in einer Regionalzeitung gelesen habe. Dort wurde ein Schulpsychologe interviewt und gefragt, wie man denn solchen Amokläufen vorbeugen könne. Durch Sicherheitsvorkehrungen vielleicht? Nein, meinte der Fachmann. Aus Schulen Sicherheitsburgen zu machen, sei nicht der richtige Weg.
Dann wurde er gefragt, woran es jungen Leuten heutzutage mangle. Es seien nicht die materiellen Dinge, sagte der Psychologe, die ihnen fehlten. Was sie sich wünschten seien Freunde, verständnisvolle Eltern und Lehrer, mit denen sie reden könnten.Wertschätzung und Anerkennung und Anerkennung sei ihnen wichtig.
Ich denke, das sind Wünsche, die nicht nur die jungen Leute haben, sondern wir alle.
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