Archiv für Oktober 2008

Gebetsmühlenartig rege ich mich ja allenthalben über gewisse Dinge des Lebens auf. Unter anderem auch darüber, dass das Wort “Ethik” zwar im Duden steht, und es auch modern ist, darüber zu sprechen, aber gelebt wird sie zu wenig. Firmenethik beispielsweise. Darüber kann ich nur abschätzig grinsen, weil Ethik nicht in irgendwelchen Firmenbroschüren stehen, sondern gelebt werden sollte. Man sollte beispielsweise mit seinen Angestellten/Mitarbeiten respektvoll umgehen. Davon ist aber recht wenig zu erkennen.

Das zum Thema Firmenethik und hier der Grund für diesen Beitrag: heute abend wird “Schindlers Liste” im Fernsehen gezeigt. Ohne Werbung! Das ist für mich Ethik im Fernsehen. Dass es viele Filme gibt, bei denen es auch angebracht wäre, auf Werbung zu verzichten, steht auf einem anderen Blatt. Aber auch ein kleiner Schritt bringt einen voran.

Ich konnte ihn nie besonders leiden, den Herrn Reich-Ranicki. Der Grund dafür liegt in seinem Auftreten, das auf mich von je her arrogant, überheblich und besserwisserisch wirkt. Ich kenne viele Menschen, die von gewissen Themen sehr viel Ahnung haben, und mit solchen Menschen zu sprechen, ist immer ein Gewinn. Weil ich von ihnen lernen kann, und weil es Spaß macht, mit ihnen zu diskutieren, denn ich habe zu vielen Dingen eine Meinung – auch wenn sie nicht unbedingt fundiert ist. Und wenn ich gar keine Meinung habe, kann ich mir eine bilden, indem ich Fragen stelle. So, das ist die eine Sache. Die andere Sache ist die, wie jemand seine Meinung vertritt. Damit meine ich,
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Dass ich von Montag bis Freitag allabendlich auf dem Sofa liege und “Das perfekte Dinner” anschaue, habe ich ja schon berichtet. Gefällt mir immer noch. Es ist wirklich interessant, voyeuristische Blicke in Küche und Wohnung anderer Menschen zu werfen. Das gebe ich gern zu. Und ich denke, in (fast) jedem von uns steckt dieser Hang – ist auch nicht besonders verwerflich, finde ich.

Zusätzlich macht es mir Spaß, psychologische Mutmaßungen anzustellen, und die einzelnen Kandidaten in Psycho-Schubladen zu stecken. Auch das gebe ich gern zu. Ich kenne meine Abgründe recht gut… Aber zurück zum Thema, und das heißt heute “die Extra-Wurst”.
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Das Pflanzenlust-Blog der Biologin und “Kräutertante” Karin Greiner hat einen herbstlichen Anstrich bekommen. Und überhaupt beschäftigt sich Karin mit der aktuellen Jahreszeit. Abgesehen davon, dass ich das Blog eingerichtet habe, ist es ein wunderbares Blog. Jeder, der sich mit Kräutern, Pflanzen, Natur und leckeren Rezepten mit natürlichen Zutaten, interessiert, sollte dort regelmäßig vorbei schauen.

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Suche bei Google nach Renate Blaes: Ergebnis 15.200 Einträge!
Da bin ich platt. Vor allem darüber, wo überall ich stehe. Na ja, jeder weiß ja (sollte wissen), dass das Internet eine “gläserne” Angelegenheit ist. Unter anderem habe ich das hier gefunden: Ist schon ein paar Jahre her.
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Brustkrebs – jede von uns kann er erwischen. Auch wenn man selbst denkt und vor allem hofft, dass er einen nicht erwischt. Und dass man nicht dauernd mit dem Schreckgespenst „Krebs“ im Kopf durchs Leben geht, ist auch gut. Denn falls man irgendwann mit der Diagnose konfrontiert wird, reicht es immer noch, sich darüber Gedanken zu machen, wie es nun weitergeht.

Lena hat es Anfang Dezember 2001 gemerkt. Sie telefonierte gerade mit ihrer Mutter und fuhr dabei gedankenverloren mit der Hand in ihre rechte Achsel. Der leichte Schmerz, den sie dort empfand, fühlte sich an, als drücke sie auf einen blauen Fleck. Sie tastete weiter und glaubte etwas zu spüren – keinen Knubbel, sondern eher eine Art verhärtete Stelle. Relativ klein und druckempfindlich. Lenas spontaner Gedanke war Krebs, der zweite war “werd’ jetzt bloß nicht hysterisch!“ Sie sprach weder mit ihrer Mutter darüber, noch mit ihrem Mann und ging ins Bett. Ihr Schlaf in dieser Nacht war unruhig und ihre Träume bedrohlich.
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