Wort zum Samstag
Gegen die Infamitäten des Lebens
sind die besten Waffen:
Tapferkeit, Eigensinn und Geduld.
Tapferkeit stärkt,
Eigensinn macht Spaß
und Geduld gibt Ruhe.
Hermann Hesse
Ein leckeres Sommer-Getränk: Beeren-Smoothie

250 g gemischte Beeren
200 g Joghurt
300 g Sojamilch
3 El Ahornsirup
1/2 Limette (gepresst)
1 Prise Ingwer
Alle Zutaten im Mixer pürieren, ein paar Eiswürfel in Gläser geben und die Beerenmasse hineinfüllen.
Wort zum Samstag
Warum stürzt du dich
nicht mal mit demselben Hass,
mit dem du dich auf andere stürzt,
auf dich selber?
Franz Xaver Kroetz
(anlässlich eines Fernsehinterviews, in dem er
erzählte, dass er diese Frage vor einiger Zeit
an sich selbst gerichtet habe)
Jubel-Perser und Vorzeige-Jubler
Wer kennt sie nicht, diese sinnfreien Sitcoms, die vorzugsweise im Vorabend-Programm der privaten Fernsehsender ausgestrahlt werden. Außer der Handlung nervt vor allem das eingeblendete Gelächter, die sogenannte “Lachkonserve”, die dem vor dem Fernseher sitzenden Zuschauer vorgaukeln soll, im Studio säßen tatsächlich (lachende) Menschen. Lachkonserven in Fernsehshows sind übrigens keine neuzeitliche Erfindung, sondern wurden bereits im letzten Jahrhundert eingesetzt, nämlich 1950 in einer amerikanischen (natürlich, wo sonst?) Fernsehshow. Grund für die Einführung der lachenden Tonspur ist angeblich der, einsam vor dem Fernseher sitzende Menschen zum Lachen zu motivieren. Lachen soll ja gut fürs Gemüt sein…
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Teure Nummer
Wer einmal eine kurze Zeit in den USA verbracht hat, weiß, wovon ich spreche. Nämlich von etwas, das in Deutschland noch relativ unbekannt ist: Dienstleistung. Dienst am Kunden also. Kostenloser Service um den Kunden bei guter Laune zu halten. Und ein Mensch, der aus der Dienstleistungswüste Deutschland zum ersten Mal in die USA kommt, ist positiv überrascht, denn egal ob im Restaurant, im Supermarkt oder einem ganz normalen Laden oder Geschäft – Dienstleistung steht hoch im Kurs, man fühlt sich als Kunde willkommen. Selbst Menschen auf der Straße habe ich als aufmerksam und hilfsbereit erlebt.
Das kann man von diesem, unserem deutschen Lande leider nicht behaupten. Im Gegenteil. Und seit kurzer Zeit hat sich eine Unsitte eingebürgert, nämlich die der gebührenpflichtigen Servicenummer. Man hat irgendetwas gekauft, das nicht so läuft, wie es laufen soll, der nagelneue Computer zum Beispiel, man greift zum Hörer und ruft die Serviceabteilung der entsprechenden Firma an … und schon darf man löhnen. Wieviel man löhnt, das entscheidet die jeweilige Firma, und der Betrag fängt bei einigen Cent in der Minute an und ist nach oben variabel.
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Wort zum Samstag
Es ist nicht wenig Zeit,
die wir haben.
Es ist viel Zeit,
die wir nicht nützen.
Seneca









