Archiv für Juli 2008

Am 17. Juli war es wieder soweit: meine Regionalgruppe bei XING, das “Ammersee-Forum” und die München-Gruppe sind zum zweiten Mal in See gestochen. Im Gegensatz zum vorigen Jahr, war Petrus dieses Mal nicht so gut gelaunt, denn es hat den ganzen Tag geregnet und die Aussichten waren gar nicht gut. Doch so gegen 17.00 Uhr riss wider Erwarten der Himmel auf, die Sonne kam durch und die Teilnehmer der Fahrt konnten vor der Abfahrt ihren Apéritif-Cocktail trockenen Fußes und ohne Regenschirm genießen.

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Pünktlich um halbacht legte der Schaufelraddampfer “Herrsching” ab. Das mediterrane Buffet war wieder lecker und reichlich bestückt und Tuija Komi, die finnische und wunderbare Jazzsängerin hat uns, zusammen mit Ihrem Begleiter Fritz, den Abend versüßt mit Smoothjazz.
Es war ein schöner und gut gelaunter Abend. Und hier gibt’s einen Quicktime-Film als kleine visuelle und akustische Kostprobe. Also: Lautsprecher einschalten.

Der Begriff Hausarbeit bezieht sich auf zwei vollkommen unterschiedliche Tätigkeiten. Einmal ist damit eine wissenschaftliche Abhandlung zu einem bestimmten Thema gemeint, verfasst von Studenten oder Schülern.

Der andere Begriff, und um den geht es in diesem Beitrag, bezieht sich auf (meist unbezahlte) Tätigkeiten „zur Erhaltung des Haushalts“. Dazu zählen Putzen, Waschen, Bügeln, Aufräumen, Kochen und so weiter. Männer schwingen hin und wieder zwar auch den Feudel, aber im Großen und Ganzen wird Hausarbeit nach wie vor von Frauen geleistet – ob mit Wonne oder mit Zähneknirschen, das ist wohl von Fall zu Fall unterschiedlich.
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Nichts kann den Menschen
mehr stärken
als das Vertrauen,
das man ihm entgegenbringt.

Adolf von Hamack

Spricht man von einem Flyer (Flugblatt), so sieht man vor seinem geistigen Auge ein Blatt Papier in DIN-A4-Größe, das vorzugsweise mit Werbung bedruckt wird. Um es zu verschicken, wird es zweimal gefaltet – auf DIN lang. Damit passt es dann in einen ganz normalen Briefumschlag.

Vor kurzem kam der gemeinnützige Verein “Lebenslinien e. V.” an mich heran, mit der Bitte, so einen Flyer zu gestalten – um damit Spenden zu sammeln. In dem eben genannten Format. Also so richtig schön laaaaaangweilig, so wie sie es halt (fast) alle machen – meine Kollegen.

Da ich meine Aufgabe als Grafik-Designerin aber darin sehe, die Dinge eben nicht genauso zu machen wie meine Kollegen, kam ich auf die Idee, das Format des Flyers zu ändern. Und das ist mir gelungen. Mit demselben Papierverbrauch, nämlich DIN-A4. Aber das Endergebnis sieht ganz anders aus, es ist nämlich ein kleines Heftchen geworden, im Format DIN A6. Und es besteht aus acht Seiten! Denn wenn man ein DIN-A4-Blatt in vier gleiche Teile teilt, entstehen nach Adam Riese acht Seiten, DIN A6.

Hier das Ergebnis, das übrigens auch wunderbar in jeden normalen Umschlag passt, beim Betrachter aber einen ganz anderen Eindruck hinterlässt als so ein einfallsloses, auf DIN-lang gefaltetes Blatt Papier. Außerdem ist es klein und handlich und passt prima in eine Brieftasche. Außerdem lassen sich acht kleine Seiten erheblich besser, also übersichtlicher gestalten, als zwei Seiten DIN A4.

Das hier ist der Umschlag, also die Vorder- und die Rückseite.1.jpg

Und das hier sind die Innenseiten.
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Ist es nicht erstaunlich, was man aus einem Blatt DIN-A4-Papier so machen kann – wenn man seine Denkzellen ein bisschen aktiviert?

Der Verein ist sehr glücklich über das Ergebnis und konnte schon so manchen Spenden-Euro damit sammeln.

Will man Schweres bewältigen,
muss man es leicht angehen.

Bertold Brecht

Seit wenigen Wochen hat die Heimag München eine neue Homepage. Und weil wohnen zwar was mit Häusern zu tun hat, es in erster Linie aber für das Zuhause von Menschen geht, habe ich dem Kunden vorgeschlagen, auf die übliche Ablichtung von Bauwerken auf der ersten Seite zu verzichten.

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