Monats-Archive: April 2008

41 Beleidigungen vom Feinsten

Die Zeit der langen Überlegungen ist vorbei. Man klicke auf diesen Link und hat die Auswahl – die leider nicht von mir stammt. Meine Internetfreundin Evi hat sie mir vorhin geschickt und ich hatte viel Spaß damit. Und … wer weiß, mit der Nummer 10 beispielsweise

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werde ich bestimmt mal einen lieben Mitmenschen bedenken. Offen gestanden, wüsste ich jetzt schon jemanden … ;-)

Wort zum Samstag

Leben ist nicht genug,
sagt der Schmetterling.
Sonnenschein, Freiheit
und eine kleine Blume
muss man haben.

Hans Christian Andersen

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Rezept: eingelegte Oliven

Beim Discounter meines Vertrauens, der mit A, gab es (vielleicht gibt es sie jetzt immer noch) Oliven in Salzlake. Die hab ich erst probiert und stellte fest: sie schmecken oberlecker – ich habe mir dann einen Vorrat zugelegt. Denn diese Oliven kann man ganz prima “einlegen” und das mache ich so:

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Zutaten:
Oliven in Salzlake
sehr gutes Olivenöl
5 große Knoblauchzehen
1 Zitrone – unbehandelt
rosa Pfeffer
Pfefferkörner
Korianderkörner
Fenchelsamen
Kapern

Die Zitrone mit dem Kartoffelschäler schälen, die Schale in Stücke reißen. Knoblauch schälen und in Scheibchen schneiden. Oliven und sämtliche Zutaten schichtweise in ein Glas füllen, mit Olivenöl aufgießen und ungefähr zwei – drei Wochen in Dunkeln stehen lassen.

Lecker!

P. S.: Oliven in Salzlake kann man auch hier bestellen.

P. P.S.: Diese Oliven sind ein prima Mitbringsel, wenn man zum Essen eingeladen ist. Mal was anderes als der obligatorische Blumenstrauß!

Lidlisierung oder: Big Brother is watching you

Vor über 30 Jahren habe ich das Buch “1984” von George Orwell gelesen. Damals dachte ich “was für eine utopische Vorstellung. Dabei muss man wissen, dass Orwell dieses Buch aber bereits 1949 geschrieben hat.

Zum Thema “big brother” schreibt die Süddeutsche Zeitung. Heute nennt man das aber “Lidlisierung“.

Mal wieder zwei Fundsachen: interessante Blogs

Warum telefonieren Menschen in der Bahn? Äußerst amüsante Antworten darauf sucht Rolf Kopp-Wichmann in seinem Blog.

Und ein interessanter und informativer Blog ist das von Alexander Greisle. Alexander habe ich durch mein Regional-Netzwerk bei Xing kennen- und schätzen gelernt, und er ist dort mein Mit-Moderator.

Einfach nur lustlos oder burnout-gefährdet?

Es gibt Tage, da möchte man (ich) absolut gar nichts tun. Also nichts Vernünftiges, meine ich. Im allgemeinen neige ich dazu, an mehreren Baustellen gleichzeitig zu arbeiten. Aber das geht mir mittlerweile selbst auf die Nerven. Erst die eine Baustelle, dann die andere. So hat mein Vater das immer gemacht. Aber ich bin nicht mein Vater, sondern seine Tochter, und die Tochter fällt halt doch ab und zu weiter weg vom Stamm als ein Apfel.

Ich bin auch längst nicht so diszipliniert wie mein Vater. Denn der war die persifonizierte Disziplin. Und während ich das schreibe, kommt mir die Idee, dass das vielleicht der Grund für seine häufige schlechte Laune war. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, zwischendurch die Dinge einfach mal schleifen zu lassen. Aber dazu war die Generation meiner Eltern einfach nicht erzogen worden. “Sei arbeitsam, rechtschaffen und fleißig!” Das war das Motto der damaligen Zeit. Und ich hab das auch in den Genen – trotz meiner zeitweisen Unlust. Dabei ist es ja nachgewiesen, dass der Mensch sich nicht überfordern soll/darf. Früher wurden die Menschen bei Selbst- oder Fremdüberforderung depressiv, heute bekommen sie ein “burnout”, was natürlich besser klingt. Dahinter vermutet man nämlich einen Menschen, der etwas für die Gesellschaft getan hat, sich bis an die Grenzen seiner Belastbarkeit eingesetzt hat und dabei zusammengebrochen ist. So jemandem schenkt man doch gern seine gesamte Bewunderung, während man einem Depressiven lediglich abschätziges Mitleid schenkt … wenn überhaupt.

Depression ist eine (Gemüts-)Krankheit, das Burnout-Syndrom ist eine Zeiterscheinung. Jeder wertvolle Zeitgenosse sollte eigentlich ein Burnout bekommen. Ja, burnouts sind Mode heutzutage, Pflicht sozusagen. Wer kein burnout vorzuweisen hat, gibt ohne Worte zu, mit seiner Leistungsfähigkeit hinterm Berg gehalten zu haben. Ein Zeitgenosse, ohne burnout oder zumindest der ärztlichen Warnung davor – ist im Grunde ein Egoist und damit kein wertvolles Mitglied der Gesellschaft. Zumindest kommt es mir manchmal so vor, wenn die ehemaligen Burnouter mit gewissem Stolz von ihrem Zusammenbruch erzählen…

Was mich betrifft, so habe ich heute einfach keine Lust mehr. Ob es sich dabei einfach nur Antriebslosigkeit handelt oder vielleicht doch ein Burnout droht, das ist mir egal. Sollen doch die anderen sich ins Zeug legen – ich mach für heute Schluss und haue mich jetzt aufs Sofa … jawoll!

Buch

"Ein Buch, das verzaubert"
Jutta Aurahs
Redaktion "Geliebte Katze"

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