Archiv für Januar 2008

Eine neue Geschichte aus meinem Kurzgeschichtenbuch “Liebe und andere Gefühle” gibt es hier.

“Dass eine Frau über 40 einen Mann abkriegt, ist ähnlich wahrscheinlich wie ein Lottogewinn.” So heißt es zumindest. Und in der Tat ist es für eine Frau um die dreißig um einiges einfacher, einen Mann “abzukriegen.” Ob das dann der Richtige ist, steht wieder auf einem ganz anderen Blatt.

Wenn es für eine Frau über 40 so schwierig ist, ihr Leben mit einem Mann auszustatten, dann liegt es auf der Hand, dass es für eine Frau über 50 noch schwieriger ist. Das liegt unter anderem daran, dass viele der altersmäßig passenden Herren es vorziehen, sich nach einer Jüngeren umzuschauen. Ja, Männer Mitte fünfzig oder um die sechzig haben keine Scheu davor, mit einer zehn – besser noch 20 Jahre jüngeren Frau eine Bindung einzugehen, sie oft auch zu heiraten. Dass sehr viele oder die meisten dieser Beziehungen/Ehen auseinander gehen – zumindest zeigt sich das im Freundes- und Bekanntenkreis – sei hier mal dahin gestellt.

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Gibt dir jemand einen
sogenannten guten Rat,
so tue gerade das Gegenteil
und du kannst sicher sein,
dass es in neun von zehn Fällen
das Richtige ist.

Anselm Feuerbach

Der Mensch als solcher ist jung, knackig und leistungsfähig. Eines Tages wird er alt und dann stirbt er.

Ja, das wäre schön. Leider ist dem nicht so, sondern der Mensch befindet sich auf seinem Zenit mit ungefähr 20 und danach beginnt der Alterungsprozess. Weil dieser Prozess aber sehr langsam von statten geht, kann man ihn bis ungefähr 40 ignorieren, danach aber sind die Zeichen des Alterns nicht mehr zu übersehen. Ein Fältchen hier, ein Fältchen dort – manchmal hat man den Eindruck, die kleinen Biester entstehen über Nacht. Man kauft sich (teure) Creme und andere Substanzen, die einem ewige Jugend versprechen, stellt dann aber irgendwann resigniert fest, dass das alles nichts nützt. Der Prozess schreitet unaufhaltsam fort.

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Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Aus “Der kleine Prinz” von Antoine de St. Exupéry

Was wächst denn da Merkwürdiges – und das auch noch im Winter…

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