Archiv für November 2007

Es ist eigenartig im Leben – wenn du dich weigerst,
dich mit weniger als dem Besten zufrieden zu geben,
wirst du es oft auch bekommen.

Somerset Maugham

Ich war gerade mal neunzehn, als ich zum ersten und einzigen Mal darüber nachdachte, ob ich mich zur Prostituierten eigne.

Auf diese Idee bin ich nicht selbst bekommen, sondern der Mann einer Freundin, der seine ersten Meriten als junger Strafverteidiger verdiente. Ich war bei den beiden zum Abendessen eingeladen und wir saßen gerade über der Vorspeise als Heinz mich fragte, wie viel ich im Monat so verdiene. Ich antwortete wahrheitsgemäß. So um die 600 Mark waren das. Heinz grinste und meinte weiter, da gäbe es eine Möglichkeit das Doppelte zu verdienen und zwar nicht im Monat, sondern in lediglich einer Nacht. Verblüfft schaute ich ihn an und er grinste noch breiter. Ja, fuhr er fort, das sei wirklich ganz einfach, ich sollte in meinem schnuckeligen Apartment Männern zur Verfügung stehen. Wie er das nun wiederum meinte, brauchte ich gar nicht zu fragen, ich bin ja nicht doof.
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Früher hat man in Schubladen und Schränken gestöbert und dabei hin und wieder die eine oder andere Überraschung gefunden. Ein Stück, das man längst vergessen hat. In den modernen Zeiten stöbert man auch im Computer, und dabei habe ich vor ein paar Tagen eine alte Geschichte gefunden. 1993 habe ich sie geschrieben. Und ich gestehe, sie berührt mich heute noch.


Der Spatz in der Hand

Es war einmal ein kleiner Spatz. Im Grunde sah er aus wie ein ganz normaler Spatz. Grau, rund und kugelig. Und wie alle Spatzen war er auch ziemlich kess, eigentlich kann man es schon frech nennen. Er fiepte den ganzen Tag vor sich hin, war immer an der vordersten Front, wenn es irgendwo was zu futtern gab, und eigentlich konnte man annehmen, es handele sich um einen ganz normalen, kleinen Spatz. Nur wenn man ganz genau hinschaute, konnte man sehen, dass seine Augen ein wenig anders leuchteten als die seiner Artgenossen. Aber wie gesagt, man musste schon ganz genau hinschauen…
spatz.jpg

Der kleine Spatz lebte mit seiner Familie viele Jahre in einem kleinen Dorf, bis es ihm eines Tages zu langweilig wurde und er beschloss, sich den Wind der fremden Welt durch das Gefieder blasen zu lassen.
Er machte sich auf die Reise, und landete nach vielen turbulenten Jahren schließlich in einer bayrischen Großstadt. Dort fand er ein bequemes Nest, in dem er es sich so richtig gemütlich machte. Ab und zu unternahm er kleine Ausflüge in die nähere Umgebung, denn er hatte immer ein wenig Sehnsucht nach dem Landleben. Bei einem dieser Ausflüge aufs Land begegnete ihm eines Tages ganz unerwartet ein kleiner Junge.
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Ein leckeres und ungewöhnliches Rezept:

carpaccio.jpg1 Entenbrust
8 El flüssiger Honig
1 Limette (Saft auspressen)
1 gehäufter El Lavendelblüten + -blättchen
2 El Balsamico-Essig
4 El Olivenöl (virgine)
Salz/Pfeffer (frisch gemahlen)
eine handvoll blauer Trauben
Parmesan am Stück

Entenbrust auf der Fettseite anbraten, dann umdrehen und fünf Minuten von der anderen Seite braten. Dann wieder umdrehen und auf der Fettseite ungefähr 20 Minuten bei niedriger Temperatur durchbraten. Kalt werden lassen.

Honig mit Limettensaft, Lavendelblüten und klein geschnittenen Lavendelblättchen mischen. Aus Essig und Öl eine Vinaigrette rühren, Honigmischung, Salz und Pfeffer dazu geben.

Entenbrust in sehr feine Scheiben schneiden und kreisförmig auf zwei Tellern anrichten.
Honigvinaigrette darüber träufeln. Trauben entkernen, in Scheiben schneiden auf dem Carpaccio verteilen. Parmesan darüber hobeln (geht prima mit dem Kartoffelschäler).

Dazu schmeckt ein guter roter Italiener und Ciabatta.

Wie man so auf neue, interessante Blogs stoßen kann … unter anderem durch einen Kommentar, den Barbara hier hinterlassen hat.

Also: ich kann Barbaras Blog nur empfehlen. Köstlich!

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Simone macht wunderschöne Fotos. Von Katzen, Menschen und überhaupt….