Archiv für August 2007

buch_1.jpgKapitel 24

Charlotte lehnte an einem Baum neben der Terrasse ihres Elternhauses und beobachtete die Menschen, die in kleinen Grüppchen oder paarweise herumstanden, sich lachend unterhielten, Champagnergläser aneinander schlugen und mit Kaviar, Lachs oder Roastbeef belegte Weißbrotscheiben verzehrten. Die Mittagssonne warf ihre Strahlen auf die Gesellschaft, alle waren bester Stimmung.

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Es ist soweit: mein Grufti-Blog steht heute an der Beliebtheitsskala ganz oben. Beliebtestes Blog bei Brigitte-Online (zumindest am heutigen Tag). Vor exakt einem halben Jahr bin ich mit dem Blog Online gegangen, nämlich an meinem Geburtstag, dem 27. Februar. Meine Grufti-Themen sind ganz offensichtlich doch nicht so gruftig.
Da freut sich die Schreiberin mächtig! Das gebe ich gern zu…

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Es gibt etwas Neues und sehr Schönes in meinem Leben. Einen pelzigen Findling.

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Mehr zu ihm gibts auf dem kunterbunten Katzenblog.

buch_1.jpgKapitel 23

Fabian war ungefähr zehn Jahre alt, als eines Tages ein kleiner Wanderzirkus auf einer Wiese am Stadtrand sein Zelt aufschlug. Ausnahmsweise ohne Otto unterwegs, lungerte Fabian zwischen den bunt bemalten Wohnwagen herum und linste schließlich durch einen Schlitz in das blau-weiß gestreiften Zelt, wo ein Mann in engen weißen Hosen und nacktem, muskulösen Oberkörper mit drei Pferden trainierte. Seine Peitsche knallte spielerisch durch die Luft, die Tiere folgten aufs Wort, trabten, galoppierten und folgten umgehend jedem noch so knappen Kommando. Fasziniert beobachtete Fabian die Leichtigkeit, mit der der Mann die Tiere durch die Arena befahl.
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Bedeutung: ohne Vorbereitung reden.

Wie dieser Begriff entstanden ist: Stegreif hieß früher die einfache Ringform des Steigbügels. Königs- oder Fürstenkuriere verlasen die Erlasse ihres Herrn – ohne abzusitzen um dann eiligst weiterzureiten.
(Quelle: Deutsche Redensarten)

buch_1.jpg Kapitel 22

Mitten in der Nacht riss ein heftiger Sturm Charlotte aus dem Schlaf. Wütend rüttelte er an den Jalousien, stieß die Tür zur Terrasse im Wohnzimmer auf und wieder zu, jagte heulend übers Dach und fegte Blumentöpfe von der Terrassenbrüstung, wo sie laut scheppernd in Stücke brachen und der Inhalt über die Fliesen kullerte.

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