Der ultimative Wertverlust
Ich besitze einen Schrank. Nein, ich besitze ihn nicht nur, sondern er ist auch mein Eigentum. (Zwischen diesen Begriffen besteht nämlich ein beträchtlicher Unterschied!).
Also, in diesem Schrank bewahre ich alles Mögliche auf. Gläser, Kuscheltierchen, Kerzen, Servietten, Ostereier, Weihnachtsschmuck, Tischdecken … all so’n Zeug, was der Mensch maximal einmal im Jahr so braucht … oder noch weniger oft.
Vorhin hab ich dort was gesucht und jetzt auch bereits vergessen, was es war, denn plötzlich wurde ich des Frosches gewahr (man beachte die Formulierung!). Also ich wurde des Frosches gewahr, den ich vor vielen Jahren in einem wunderbaren Krims-Kramsladen in München entdeckt habe.
Der Frosch ist so eine Art Sparbüchse. Der Unterschied zu normalen Sparbüchsen ist allerdings der, dass der Frosch keinen Geld-Einwurf-Schlitz hat, sondern einen zweiten, kleineren Frosch, auf den man eine Münze legt, dann einen Hebel betätigen muss und die Münze damit in den Schlund des größeren Frosches wirft – vorausgesetzt, man betätigt den Hebel mit Schmackes.
Also, der kreative Betrachter der folgenden Fotos kann sich das einigermaßen vorstellen. Hoffentlich!
Aber was bei dem Frosch-Fund auch noch wichtig war: ich habe 33,67 Mark in seinem Bauch gefunden. 33,67 Mark, ultimativ der Wertlosigkeit anheim geworden! Mann-o-Mann, was das an Zinsen gebracht hätte, in all den Jahren …
Zum Frühlingsanfang ein Danke!
Seit ziemlich genau zehn Jahren tummle ich mich im Internet. Dieses Medium ist derart vielschichtig und ich brauche die Vorteile hier nicht zu beschreiben. Und dass man hier genauso vor- und umsichtig sein muss wie im richtigen Leben, ist ja nicht tragisch.
Aber das Internet hat mir im Laufe dieser Jahre viele interessante Kontakte beschert und Freundschaften geschenkt, für die ich sehr, sehr dankbar bin. Deshalb heute ein ganz tief aus dem Herzen kommendes Dankeschön an all die Menschen, die ich hier kennengelernt habe. Die mir – jeder auf eine Weise – gut tun, die mich schätzen und mögen, und mir das auch mitteilen. Denn das ich auch wichtig. Auch im erwachsenen Alter. Ein Säugling, dem man die Zuwendung entzieht (die emotionale und körperliche Zuwendung), der stirbt. Ein Erwachsener, der keine Zuwendung und Beachtung hat, stirbt zwar nicht, fühlt sich aber ganz schrecklich einsam und unwichtig.
Ich danke Euch – die Namen muss ich nicht aufzählen. Ich denke, jeder weiß, wohin meine Grüße gehen. Berlin, Hamburg, Düsseldorf, München, Starnberger See, Schondorf, Utting, Günzburg, Ratingen, Wilhelmshaven, Lyon, Wien, Winterbach, Weilheim, USA ….ich kann die Orte gar nicht alle aufzählen, wo es Menschen gibt, denen ich im Internet begegnet bin und dir mir wohlgesonnen sind. Das ist ein verflixt gutes Gefühl. Ich danke Euch und freue mich auf die Zukunft mit Euch, in der wir immer wieder kleine Bereiche miteinander teilen und zu der jeder seinen Teil beiträgt.
Danke. Schön, dass es Euch alle gibt! Ohne Euch wäre mein Leben ärmer …
Hab was geschenkt bekommen!
Geh ich doch vorhin zum Briefkasten und finde dort Post von Edith. Sie hat mir etwas sehr Schönes geschenkt. Nämlich das da.
Jetzt fragt sich vielleicht der interessierte Betrachter, was das ist.
Also, das ist Rucola-Samen. Aber ein ganz besonderer. Denn im Gegensatz zu dem normalem Rucola (dessen Samenkörner auch kleiner sind), wächst dieser Rucola – wenn er dann mal zur Pflanze geworden ist – wieder nach. Und das ist prima!
Vielen Dank liebe Edith!!! Ich freue mich schon auf die erste Ernte. Gottseidank wächst Rucola ja sehr schnell … und dann hab ich den ganzen Sommer Rucola auf meiner Terrasse. Prima!
P. S. Ich werde dann zu gegebener Zeit ein Rezept nachreichen: Avocado-Carpaccio – mit Rucola. Von mir erfunden und sehr lecker!!!!! (Man muss sich hin und wieder auch selbst loben.)
















