Wertschätzung – ein besonderes Gut

8. Februar, 2010 | Kommentare

Zugegeben, dieses Filmchen ist ein bisschen irreal. Aber wäre es nicht schön, wenn die Wirklichkeit tatsächlich so wäre … ein bisschen wenigstens?

Sorgenvolle Tage

6. Februar, 2010 | Kommentare

Dies war und ist eine Woche voller Sorgen. Mehr darüber im Katzenblog.

Fundsache in Eis

1. Februar, 2010 | 2 Kommentare

Gestern beim Joggen entdeckt: Maoam in Eis. Ganz neue Sorte – gibt’s nur im Winter.

Mein wunderbares Messer

1. Februar, 2010 | 2 Kommentare

Vor einigen Jahren besuchte ich eine Kunsthandwerker-Ausstellung. Unter anderem stellte dort auch Robert Kaufmann seine Kunst vor: Messer mit Damastklinge, kunstvoll handgeschmiedet. Ein Messer hatte es mir besonders angetan und ich wollte es kaufen. Genau das sagte ich: “Ich möchte gern dieses Messer kaufen”. Dabei deutete ich auf meinen scharf geschliffenen Liebling.

Listigerweise waren die Messer ohne Preisangabe präsentiert, und als ich erfuhr, was “mein” Messer kosten solle, war ich für einen Moment geneigt, zu sagen: “Tut mir leid, das ist mir zu teuer”. Der Preis lag so um die 260 Euro, wenn ich mich richtig erinnere.

Ich weiß nicht, ob ich zu feige war (was gut sein kann) oder ob ich einfach nur dieses Messer besitzen wollte … keine Ahnung. Auf alle Fälle schneide ich seit jenem Tag mein Gemüse und Obst mit diesem wunderbaren Messer.

Irgendwann einmal kam ich auf die ziemlich dumme Idee, ein Holzstäbchen damit durchzuschneiden. Die Folge: eine Kerbe in des Messers Schneide. Ich schickte Herrn Kaufmann eine Mail und fragte, ob er das Messer schleifen könne. Er konnte, und ich brachte mein lädiertes Messer zur Post. Wenige Tage später war es wieder da – wie neu.

Vor zwei Wochen nun betrachtete ich mein wunderbares Messer mal wieder von der Nähe und stellte fest, dass die Schneide viele winzige Kerben hatten. Ich packte mein Kleinod gut ein und brachte es wieder zur Post. Drei Tage nur dauerte es, bis es wieder retour kam – wie frisch geschmiedet. 9,45 Euro hat dieser Service nur gekostet – inklusive Versandkosten. Das ist ein äußerst fairer Preis, finde ich.

Meine Freude an meinem wunderbaren Messer ist genauso groß wie am ersten Tag, und das seit vielen Jahren. “Ich kann es mir nicht leisten, etwas Billiges zu kaufen”, so sagte mal jemand. Dieser Spruch trifft vielleicht nicht immer zu, im Fall meines Messers aber auf alle Fälle, denn damit zu schneiden ist eine Freude.

Die Farbe der Tage

29. Januar, 2010 | 4 Kommentare

Vor einiger Zeit habe ich einen ganz besonderen Film gesehen. Er handelte von einer alten Dame, die die Qualität ihrer Tage mit Farben belegte. Die blauen Tage, das waren die, an denen alles normal verlief. Ihr Gedächtnis funktionierte wie gewohnt, sie wusste, wer sie war, wo sie wohnte und wie sie ihre täglichen Dinge zu verrichten hatte. Die anderen Tage hingegen, das waren die, an denen sie sich nicht mehr an ihren Namen erinnerte, ihre Familienmitglieder nicht mehr erkannte und keine mehr Ahnung hatte, in welcher Stadt und welcher Straße sie lebte. Tage, an denen sie vollkommen die Orientierung verloren hatte und hilflos wie ein Baby war. Das waren die grauen Tage.

Was mich betrifft, so funktioniert mein Gedächtnis noch ganz hervorragend, allerdings könnte ich meinen Tagen auch Farben geben. Als grau, blau und bunt würde ich meinen kontinuierlich wechselnden Gemütszustand bezeichnen.
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Liebe … Hass

27. Januar, 2010 | 4 Kommentare

Gestern habe ich mit einer Freundin ein interessantes Gespräch geführt. Es ging um Erwartungen und in diesem Zusammenhang um Abneigung, Ärger und Hass. Macht ein Mensch nicht das, was wir von ihm erwarten, sind wir erstmal sauer. Das ist ein Gefühl, das schnell entsteht, aber auch schnell wieder vergehen kann. Wenn man es denn zulässt. Doch manchmal habe ich den Eindruck, wir Menschen pflegen unsere negativen Gefühle wie ein neues Auto. Ich weiß wovon ich rede, denn ich kenne diese Gefühle nur zu gut. “Blödes A…” murmle ich in unregelmäßigen Abständen vor mich hin, wenn ich mich mal wieder über irgendeinen Zeitgenossen (künstlich) aufrege. Der Grund für die jeweilige Aufregung variiert und ist zudem abhängig von meiner Tagesform. Manchmal kann ich großzügig über irgendwelche “Fehler” hinweg gehen, manchmal kann ich mich darüber aber auch erregen wie weiland das Rumpelstilzchen. Die “Fähigkeit”, in Nullkommanix an die Decke zu gehen, habe ich von meinem Vater geerbt. Das habe ich an dieser Stelle ja schon erwähnt, und ich bemühe mich, diese Eigenschaft kritisch zu betrachten und mich im Zaum zu halten, indem ich nicht gleich mit Schuldzuweisungen losplatze, sondern erstmal in mich gehe. In den meisten Fällen beruhige ich mich bald wieder und konzentriere mich auf eine meiner anderen Eigenschaften, nämlich die, nicht nachtragend zu sein.
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