Ich habe mich vor geraumer Zeit ja schon geoutet … ich gucke “Das perfekte Dinner”. Als vor zwei Jahren Freunde mich auf dieses Vorabendsendung aufmerksam machten, dachte ich, “nie im Leben werde ich so einen Quatsch anschauen”. Da man nur verurteilen sollte, was man kennt, habe ich es angeschaut. Und … es hat mir gefallen. Die Mischung aus Voyerismus, Kochrezepten und Psychologie mag ich.
Diese Woche wurde und wird mal wieder bestätigt, was ich schon lange weiß: Selbstkritik ist nicht jedermanns Sache. Und diese Woche kann man das beim PD wieder mal prima verfolgen. Da gibt es den nämlich Kochteilnehmer Stefan, der am ersten Abend, an dem eine junge hübsche Frau ziemlich gut gekocht hat, an allem irgendwas zu meckern hatte, unter anderem meinte er, dass bei einem perfekten Dinner mit Fisch unbedingt ein Fischbesteck gehöre. Nun, so Unrecht hatte er er nicht, aber so schlimm ist es ja nun auch nicht, Fisch mit normalem Besteck zu verspeisen. Also, er vergab sieben Punkte für das Menue. Sieben Punkte sind nicht schlecht, aber auch nicht gut, andere haben deutlich besser bewertet. Wie dem auch sei, ich war gespannt auf seine Kochkünste, die man vorgestern Abend bestaunen konnte.
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Vor Jahren hatte ich die Idee, ein Blog einzurichten, auf dem ausschließlich gute Nachrichten gepostet werden. Ich habe die Idee dann doch nicht in die Tat umgesetzt, aber das ist nicht schlimm, denn eine gute Idee hat es so oft an sich, dass sie nicht nur in einem Kopf entsteht. Und deshalb hatte Raoul Haagen nicht nur eine Idee, sondern sie auch verwirklicht. Seine Seite heißt: “Good news today”, wird fleißig mit Inhalt gefüllt und freut sich auf neue Mitglieder.
Seit ich vor Jahren mitgekriegt habe, dass im Fruchtjoghurt alles Mögliche drin ist nur so gut wie keine Früchte, mache ich mit mein Fruchtjoghurt selbst. Dazu verwende ich das wunderbar cremige Naturjoghurt vom Discounter meines Vertrauens, das ist der mit dem A, und rühre dann alle möglichen Marmeladen, frische oder eingelegte Früchte hinein. Das wissen einige Zeitgenossen, so auch Angela Marmor, ihres Zeichens Kräuterpädagogin (unter anderem).
Und weil Angela sich hin und wieder Gedanken um meine Ernährung macht, schickte sie mir vergangene Woche ein “Care-Paket”. Inhalt: ein wunderbares selbst gebackenes Brot, ein Gläschen mit Holundersirup und ein Glas mit eingelegten Ribiseln (schwarze Johannisbeeren). Letzteres war deklariert mit “für dein Joghurt”.
Und da ich immer mache, was man mir sagt, habe ich eben ein köstliches Fruchtjoghurt angesetzt – mit Angelas Ribiseln. Nun werde ich Joghurt und Früchte gut miteinander verrühren, ein bisschen “Vogelfutter” darüber streuen und mir munden lassen.

P. S.: Es hat wunderbar gemundet. Danke, liebe Angela!
Glück, darunter versteht man leicht etwas ganz Großes, Gewaltiges, Überwältigendes. Ein Lottogewinn, die große Liebe, ein Superjob, eine Erbschaft, ein Traumauto, eine Traumreise, ein Traumhaus. Das meiste davon hat mit Geld oder materiellen Werten zu tun. Doch was ist Glück?
Für mich ist Glück zum Beispiel morgens der Blick auf den Ammersee und die Silhouette von Kloster Andechs. Dieser Blick stellt sich immer anders dar, und immer wieder durchfährt mich so ein schwer zu beschreibendes Gefühl von Dankbarkeit und dem plötzlichen Bewusstsein, was für wunderbare Momente für mich bereithält.
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Hatte eben ein sehr lustiges und unterhaltsames Telefonat mit einem Freund. Bei dieser Gelegenheit habe ich erfahren, dass die deutschen Medien überein gekommen sind, das Wort “Problem” aus dem aktiven Wortschatz zu streichen und stattdessen den Begriff “Herausforderungen” zu benutzen. Das erhöht die Motivation des deutschen Volkes, weil das Wort “Problem” so negativ besetzt ist – so heißt es in Insider-Kreisen. Also, es gibt in Zukunft keine Probleme mehr, sondern nur noch Herausforderungen.
Die sprachlichen Konsequenzen sehen so aus:
- Gesundheitsherausforderungen
- Herzherausforderungen
- Partnerherausforderungen
- Erektionsherausforderungen
- Computerherausforderungen
Neulich habe ich mich über den inflationären Verfall der Fotohonorare erregt. Der eine oder andere Leser hat dabei vielleicht gedacht, 30.000 bis 50.000 Honorar für ein einziges Foto?! Weil vermutlich nur wenige ahnen, was hinter dem Begriff “uneingeschränktes Nutzungsrecht” steht, hier eine Liste von möglichen Medien.
- Anzeigen (in Zeitungen, Zeitschriften und Fachzeitschriften und diverse)
- Außenwerbung an Fahrzeugen (eigenen und fremden, Bussen, Bahnen und Taxis)
- Ausstellungskataloge
- Bannerwerbung









